Winterliche Bierspezialität feiert Premiere in Zwiefalter: Der Benedictus Eisbock

Am Freitag den 3. Februar 2017 fand im eisigen Keller von Zwiefalter Klosterbräu eine ganz besondere Premiere statt: Die ersten Probiergläser Benedictus Eisbock wurden bei einer Zwickelverkostung feierlich verkostet. Die neue Sorte ist ein limitierter Sondersud, der speziell für die kalten Wintertage und die bald beginnende Fastenzeit eingebraut wurde. Er zeichnet sich durch ein besonders fruchtiges Aroma aus und wird durch ein traditionelles Verfahren eingebraut.

Von Bockbier oder Doppelbock haben die meisten Bierfreunde schon gehört. Aber was genau ist denn ein Eisbock? Brauereichef Peter Baader erklärt das seltene und aufwändige Brauverfahren der neuesten Bierspezialität aus Zwiefalten: „Zunächst brauen wir in traditioneller offener Obergärung und unter Verwendung fünf unterschiedlicher Braumalze einen Weizen-Doppelbock ein. Dieser wird dann im Lagerkeller heruntergekühlt, bis er angefroren ist. Dadurch wird ihm Wasser entzogen und es verbleibt eine besonders gehaltvolle Essenz, die aufgrund ihres höheren Alkoholgehaltes nicht gefriert: der Eisbock“.

Die saisonale Sorte zeichnet sich durch eine hohe Stammwürze von 18 % und einen Alkoholgehalt von stolzen 8% aus. Stefan Aschenbrenner, 1. Braumeister kommt ins Schwärmen, wenn er von der jüngsten Kreation seiner Brauerei berichtet: „Der Benedictus Eisbock ist mahagonifarben, malzig-süß und süffig, mit herrlichen Fruchtnoten von Banane, Pflaume und Marzipan“. Diese handwerklich gebraute Rarität wird, so ist sich Baader sicher, Bockbier- und Craft Beer-Fans gleichermaßen begeistern. Nach der erfolgreich bestandenen Zwickelprobe im Klosterbräu-Keller ist der Benedictus Eisbock ab 13. Februar im Handel erhältlich.

Zwiefalter Klosterbräu Brauereichef Peter Baader

Für Neugierige, Sammler und Eisbock-Einsteiger bietet die Brauerei eine praktische Box mit fünf Flaschen Benedictus und einem hochwertigen Degustationsglas an. Den 5+1-Träger ziert (genau wie auch die Flaschenetiketten) übrigens ein Bild der Benedictus-Statue über dem Haupteingang in das Zwiefalter Münster. Sie erinnert an den Gründer der ersten Benediktinerabtei, Benedikt von Nursia.

Neues von Zwiefalter Klosterbräu: Urweizen, Slogan und Design

Zwiefalter Klosterbräu ist eine kleine schwäbische Brauerei mit großer Geschichte: Im Jahre 1521 wurde sie erstmals in der Chronik der Zwiefalter Benediktinerabtei erwähnt. 1724 veranlasste Abt Beda Sommerberger den Bau eines Brauhauses, das heute noch Heimat der Brauereigaststätte ist. Seit sechs Generationen ist die Brauerei im Familienbesitz, die klösterliche Braukunst wird noch bis zum heutigen Tag in Zwiefalten gelebt.

Regionale Zutaten und Traditionelles Brauhandwerk

Wie schon zu Zeiten der Benediktiner kommt das Brauwasser aus dem eigenen, 130 m tiefen Klosterbrunnen. Die Braugerste wächst auf Feldern inmitten des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, wo 30 Vertrags-Landwirte für einen integrierten und kontrollierten Anbau sorgen. Der Hopfen wird von Familie Bentele aus Tettnang bezogen. Sie pflanzt auch den Kloster-Hopfen an. Diese alte, bereits vergessene Hopfensorte wurde exklusiv für Zwiefalter Klosterbräu wieder zum Leben erweckt. Traditionelles Brauhandwerk, wie z.B. die offene Obergärung und lange acht Wochen Reifezeit verwandeln die wertvollen Rohstoffe in Bierspezialitäten. Insgesamt werden neun verschiedene obergärige und untergärige Biersorten dauerhaft angeboten, dazu kommen zwei Sorten Radler und saisonale Sude wie das beliebte Schwarzbier. Sie sind nur im begrenzten Umkreis um die Brauerei erhältlich.

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Regional verwurzelt, Qualität und Brautradition

Alles in allem ist Zwiefalter Klosterbräu also eine Brauerei, die regional verwurzelt ist und bei der die Zutaten des Bieres transparent bezogen und verarbeitet werden. Solche Brauereien sind es die seit Jahrzehnten und Jahrhunderten für konstante Qualität und Brautradition sorgen. Und obwohl im aktuellen Craftbier Boom oft über genau diese Brauereien etwas geschimpft oder zumindest die Augen verdreht wird (da sie anscheinend zu wenig innovativ sind), gehören sie mehr den je zum Rückgrat der deutschen Bierlandschaft.

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Neues kommt und Gutes bleibt

Seit wenigen Monaten gibt es zwei tolle Neuerungen bei Zwiefalter Klosterbräu: Unter dem Motto „Neues kommt und Gutes bleibt“ begleitet der Familienbetrieb derzeit die Einführung seiner neuen Produktausstattung im Markt. Nun steht auch das Wort „Klosterbräu“ wieder im Zentrum jedes Etiketts – ein klares Bekenntnis zur großen Geschichte der Brauerei, welche 1521 von den Benediktinern gegründet wurde. Die Besonderheiten der einzelnen Sorten kann man auf den Rückenetiketten entdecken. Hier wird jeder Sud mit einem Text vorgestellt, eine kleine Tabelle zeigt die wichtigsten Geschmackseigenschaften.

Zwiefalter Klosterbräu Urweizen

Daneben gibt es ein neues Bier von Zwiefalter: Das Zwiefalter Urweizen. „Die neue Sorte Urweizen hat sich in kürzester Zeit zum Renner in unserem Sortiment entwickelt und begeisterte Reaktionen bei Verbrauchern, Händlern und Gastronomen ausgelöst“, berichtet Peter Baader, Geschäftsführer in 6. Familiengeneration. „Wir freuen uns mit dieser weiteren Bierspezialität unser seltenes Brauhandwerk zum 500. jährigen Zunftjubiläum unter Beweis zu stellen“. Das feindunkle, naturtrübe Weizenbier wird ursprünglich in offener Obergärung eingebraut. Bei dieser traditionellen Brauweise schöpft der Braumeister den Gärschaum von Hand aus dem offenen Gärbottich ab und die Sorte erhält so seine ausgeprägte fruchtige Hefenote.