Neue Bierspezialität von Schwaben Bräu: Zwickl

Die Traditionsmarke Schwaben Bräu von der Familienbrauerei Dinkelacker aus Stuttgart stellt ein neues Produkt vor: das Zwickl in der traditionellen Bügelflasche. Das naturtrübe Kellerbier hat 12,6 Prozent Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 5,6 Prozent.

Das Zwickl ist ein Bier mit Geschichte: Ursprünglich wurde der unfiltrierte Probeschluck als Zwickelbier bezeichnet und war ausschließlich dem Braumeister vorbehalten. Heute ist das Zwickl von Schwaben Bräu eine naturtrübe Bierspezialität. „Wir orientieren uns natürlich immer am Geschmack unserer Kunden. Derzeit steigt die Nachfrage nach traditionellen Biersorten – ehrliche Produkte mit Geschmack und Geschichte. Da passt unser Zwickl hervorragend ins Sortiment“, erklärt Bernhard Schwarz, Geschäftsführer der Familienbrauerei Dinkelacker. Das Zwickl soll eine goldene Farbe und einen eleganten, vollmundigen Nachtrunk haben.

Habt ihr das Schwabenbräu Zwickl schon proBIERt?

Th. König – Zwickl

Die Brauerei König aus Duisburg ist in erster Linie für das König Pilsner bekannt. Doch wie die ein oder andere große Traditionsbrauerei hat auch König unlängst ein neues Bier auf den Markt gebracht. Das Th. König wurde als Hommage an den Gründervater Theodor König und zum Gedenken an sein 125. Todesjahr (1891) auf den Markt gebracht.

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Das Th. König ist ein Zwickl, also ein Bierstiel der wie ein Kellerbier naturbelassen und mild ist. Kellerbiere scheinen momentan wieder in Mode zu sein, und besonders größere Brauereien, die bisher eher ein Standardsortiment von Pils und Co. haben, entdecken diesen Bierstil wieder ‚neu’. Das Th. König Zwickl ist bernsteinfarben und hat einen schönen weißen Schaum. In Sachen Hopfen und Malz wurde hier auf Hallertauere Perle und Tradition, sowie dunklen Karamellmalz und Crarpils Malz gesetzt.

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Ein bisschen Retro

Das Bier kommt in einer schönen 0.33 Steinflasche mit einem schöne und leicht Retro gehaltenen Etikett. Besonders das Siegel am Kronkorken ist schön anzusehen.

Wie viele große Brauereien, die dieses Jahr ein neues Bier auf den Markt bringen, wird auch Königs nicht müde zu betonen, dass dieses Bier genau nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Wem dies als Qualitätsmerkmal reich – bitte sehr! Doch uns kommt es in erster Linie auf den Geschmack an!

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Die Wahrheit liegt im Geschmack

In Sachen Geschmack fällt hier als erstes der feine Duft auf, der das Bier nach dem Öffnen und beim Einschenken versprüht. Besonders Malz- und Kramellaromen sind hier zu riechen. Im Mund ist das Bier wie es sein soll, voll und malzig – ohne dabei süß zu sein. Eine angenehme Bittere und ein trockenen Abgang machen Lust auf einen weiteren Schluck.

Das Th. König ist ein solides Zwickl/Kellerbier welches hoffentlich in vielen Supermärkten zu kaufen sein wird. So haben auch Bierfreunde, die sonst eher zum König Pilsner greifen, mal die Chance einen anderen Biergenuss wahrzunehmen.

 

Th. König Zwickl auf untappd

Th. König Zwickl auf RateBeer

Warsteiner Braumeister Edition

Die Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG aus dem Sauerland ist eine der sogenannten Fernsehbier Brauereien. Fernsehbier weil diese Brauerei (wie ein paar andere Großbrauerei) im Fernsehen Werbespots ausstrahlen. Jedoch ist die Warsteiner Brauerei anders als Beck’s und Co., denn Warsteiner ist seit über 250 Jahren im Familienbesitz.

Warsteiner ist den meisten durch das Warsteiner Premium Pilsener bekannt. Daneben gibt es auch noch ein ‚Herb’, Alkoholfrei, und eine Hand voll Biermischgetränke. Soweit nicht sehr spannend. Doch spannend wurde es Anfang des Jahres als Warsteiner mit der Braumeister Edition anlässlich des 500. Jubiläum des Reinheitsgebots auf den Markt kam. Die Aufruhe in der eingefleischten Craftbier Gemeinde war groß und viele wollen es einer alten Brauerei die auf dem Massenmarkt erfolgreich ist nicht zugestehen auch mal was Neues zu machen. Umso interessierter waren wir, was das Warsteiner Braumeister eigentlich ist und wie es schmeckt.

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Das Warsteiner Braumeister Edition ist beschrieben als ‚kaltgehopfte, naturtrübe Bierspezialität’. Naturtrüb deshalb, weil es nicht gefiltert wurde. Und kaltgehopft spielt auf das sog. Hopfenstopfen an, eine Methode der Bierveredelung bei der dem Bier während der Reifung im Lagertank extra Hopfen hinzugegeben wird. Dadurch bekommt das Bier eine sehr angenehme und nicht bittere Hopfennote.

Auf dem Etikett des Warsteiner Braumeister grinst Fritz Peters, der erste beurkundete Braumeister der Warsteiner Brauerei. Ihm zur Ehre wurde das Bier gebraut und von ihm stammt auch (anscheinend) das Rezept für dieses Bier.

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Vom Bierstiel kann man das Bier als ein Zwickl-Bier bzw. in die Richtung Vienna Lager bezeichnen, jedoch hat es eine etwas dunklere Farbe und man schmeckt auch angenehme Röstearomen herraus. Dazu wurden bei Warsteiner ‚ ausgewählte Spezialmalze’ verwendet. Zur Hopfung kamen dann die Hallertauer Aromahopfen „Tradition“ und „Cascade“ zum Einsatz.

Dabei heraus kommt ein bernsteinfarbenes Bier mit einer fruchtigen Note. Wer bisher ‚nur’ Warsteiner Pils trinkt wird bestimmt überrascht sein. Nach dem Öffnen und beim Einschenken des Biers hat man Malzaromen in der Nase und es riecht auch etwas fruchtig. Der Schaum ist hell, cremefarben und bleibt recht lange bestehen. Beides spiegelt sich auch im Geschmack wieder.

Dieses Bier, so wie viele aromabetonte Biere, kann man gerne etwas ‚wärmer’ trinken, also bei 7-10 Grad. So schmeck man mehr aus dem Bier heraus als wenn es mit 4 Grad Celsius direkt aus dem Kühlschrank kommt.

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Persönlich finden wir dieses Bier rundum gelungen und es freuen uns dass auch eine Brauerei wie Warsteiner mal was Neues probiert. Begeisterte IPA und Spezialbier-Trinker werden dem Bier wahrscheinlich nicht viel abgewinnen können, doch wir denken dass eine Marke wie Warsteiner hiermit auch Bierfreunde ansprechen kann, die bisher eher zum Standard-Pils oder Export greifen.

 

Warsteiner Braumeister Edition Fakten:

  • Alc.: 5,2 %
  • IBU: 25
  • Stammwürze: 12,4
  • Hopfen: Hallertauer Tradition und Cascade
  • Malze: Helle und dunkle Spezialmalze
  • Hefe: Untergärige Hefe

Video von der Braukunst Live 2016 mit Warsteiner

 

Website der Brauerei

König-Brauerei mit neuer Marke und Zwickel als Hommage an den Gründer Th. König

Die König-Brauerei bringt eine neue Marke im Bereich der Bierspezialitäten: Th. König. Als Hommage an den Gründervater Theodor König und zum Gedenken an sein 125. Todesjahr (1891) führt die König-Brauerei diese ‘Spezialitätenmarke’ neben dem sehr bekannten König Pilsener ein. Die neue Marke basiert auf der Philosophie von Theodor König und verbindet mit dem Neuprodukt Zwickl“ Brautradition und Moderne.

“In den letzten Jahren sehen wir einen stetig wachsenden Verbraucherwunsch nach Bierspezialitäten. Diesen Trend möchten wir kompetent, glaubwürdig und mit hohem Qualitätsanspruch mit dem Launch unserer neuen Spezialitätenmarke Th. König Brauwerke bedienen”, erläutert  Guido Christiani, Geschäftsführer der König-Brauerei. “Unsere Braumeister gehen ganz im Sinne unseres Gründers Theodor König mit Herz und Seele dem Brauhandwerk nach und interpretieren das traditionelle Brauwissen immer wieder neu. Und genau daraus entstand das Th. König Zwickl als erstes Produkt unserer neuen Marke“, fügt Christiani hinzu. “Die Th. König Brauwerke tragen das Konterfei von Theodor König, seine Unterschrift und sein spezielles TK-Siegel, mit dem der  Gründer seine Briefe versiegelte, ergänzt” Tom Pauwels, Direktor Innovationsmanagement. Weitere Besonderheit der Spezialitätenmarke ist die Verbindung von Tradition und Moderne – traditionelles Brauwissen gepaart mit modernen Technologien. So investiert die König-Brauerei u.a. einen sechsstelligen Betrag in eine spezielle Etikettier-Technik, mit der alle Th. König Brauwerke mit dem Siegeletikett versehen werden.

Das Zwickl ist ein naturbelassenes, süffig- mildes Kellerbier mit einem Alkoholanteil von 5,3% vol. Verwendet werden 100% Aromahopfen (Sorten: Perle und Tradition), vier Malzsorten (neben Pilsener Malz noch drei helle und dunkle Spezialmalze) sowie die untergärige Hefe aus eigener Reinzucht aus. Die ausgewählten Zutaten im Zusammenspiel mit der langen, kühlen Reifung sollen das Zwickl zu einer einzigartigen Bierspezialität machen.