Bierbuch: Goldbergs Liste – Minkins erster Zufall von Thomas Lang

Bücher zum Thema Bier gibt es reichlich, doch die meisten sind Sachbücher oder Kochbücher. Aber, dass man das Thema Bier auch spannend in einen Krimi packen kann, beweist Thomas Lang.

Thomas ist Anwalt in Stuttgart, Autor und Ensemblemitglied beim Stuttgarter Juristenkabarett, Buchautor, und Bierfreund – also die perfekten Voraussetzungen für einen Bierkrimi.

Im Buch „Goldbergs Liste: Minkins erster Zufall“ geht es um den Ex-Staatsanwalt Minkins der einen Hang zu Brau-Erzeugnissen hat und sich auf die Suche nach Goldbergs Liste macht. Dabei ist Minkins ein sympathischer Charakter, der etwas planlos und manchmal auch orientierungslos durch den Alltag steuert. Mehr über den Inhalt will ich hier gar nicht berichten, lest selbst.

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Autor Lang verarbeitet im Buch neben einer tollen Krimigeschichte auch jede Menge zum Thema Bier aus Stuttgart und der Region. Ein tolles Wirtshausbuch! Alles in allem, ein spannender, witziger, trockener Krimi mit jeder Menge Bier. Davon sollte es mehr geben.

Buch Info:

  • Titel: Goldbergs Liste: Minkins erster Zufall
  • Autor: Thomas Lang
  • Seiten: 240
  • Ausgabe: Broschiert
  • Verlag: Oertel u. Spörer (16. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 3886273342
  • Preis: 10,95 Euro

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Th. König – Zwickl

Die Brauerei König aus Duisburg ist in erster Linie für das König Pilsner bekannt. Doch wie die ein oder andere große Traditionsbrauerei hat auch König unlängst ein neues Bier auf den Markt gebracht. Das Th. König wurde als Hommage an den Gründervater Theodor König und zum Gedenken an sein 125. Todesjahr (1891) auf den Markt gebracht.

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Das Th. König ist ein Zwickl, also ein Bierstiel der wie ein Kellerbier naturbelassen und mild ist. Kellerbiere scheinen momentan wieder in Mode zu sein, und besonders größere Brauereien, die bisher eher ein Standardsortiment von Pils und Co. haben, entdecken diesen Bierstil wieder ‚neu’. Das Th. König Zwickl ist bernsteinfarben und hat einen schönen weißen Schaum. In Sachen Hopfen und Malz wurde hier auf Hallertauere Perle und Tradition, sowie dunklen Karamellmalz und Crarpils Malz gesetzt.

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Ein bisschen Retro

Das Bier kommt in einer schönen 0.33 Steinflasche mit einem schöne und leicht Retro gehaltenen Etikett. Besonders das Siegel am Kronkorken ist schön anzusehen.

Wie viele große Brauereien, die dieses Jahr ein neues Bier auf den Markt bringen, wird auch Königs nicht müde zu betonen, dass dieses Bier genau nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Wem dies als Qualitätsmerkmal reich – bitte sehr! Doch uns kommt es in erster Linie auf den Geschmack an!

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Die Wahrheit liegt im Geschmack

In Sachen Geschmack fällt hier als erstes der feine Duft auf, der das Bier nach dem Öffnen und beim Einschenken versprüht. Besonders Malz- und Kramellaromen sind hier zu riechen. Im Mund ist das Bier wie es sein soll, voll und malzig – ohne dabei süß zu sein. Eine angenehme Bittere und ein trockenen Abgang machen Lust auf einen weiteren Schluck.

Das Th. König ist ein solides Zwickl/Kellerbier welches hoffentlich in vielen Supermärkten zu kaufen sein wird. So haben auch Bierfreunde, die sonst eher zum König Pilsner greifen, mal die Chance einen anderen Biergenuss wahrzunehmen.

 

Th. König Zwickl auf untappd

Th. König Zwickl auf RateBeer

BrewAge: Affenkönig IPA

Das erste Bier im Craft Beer Adventskalender von Kalea kommt von den Jungs von BrewAge aus Österreich. Die Wanderbrauer mit Sitz in Wien wollen den Biermarkt nachhaltig verändern indem sie an bestehende Brautradition anknüpfen und diese konstant und mit neuen Ideen weiterentwickeln

Beschreibung des Biers von BrewAge:

„Fruchtig, fruchtiger, Affenkönig. Der große Bruder des Hopfenauflaufs kommt mit einer royalen Hopfenintensität daher. Grapefruit, Maracuja, Zitrusnoten.
Der Malzkörper balanciert die Hopfenbittere, welche einen fruchtig-herben Abgang bereitet und Lust auf mehr macht. Aber Vorsicht! Bei 8,2 Vol% sollte man noble Bescheidenheit an den Tag legen, sonst macht man sich zum Affen!“

  • Bierstil: IPA
  • Alkoholgehalt: 8,3 Vol%
  • Stammwürze: 18,6%
  • Malz: Pilsener Malz, Karamellmalze
  • Hopfen: Amarillo, Citra, Columbus, Galaxy
  • Bittereinheiten: 70 IBU

 

Mehr zum Bier auf der Website der Brauerei…

Bewertungen bei RateBeer

Bier des Monats: Hopfenstopfer Seasonal Special Ale

Es ist wieder soweit, vom Hopfenstopfer aus Bad Rappenau gibt es wieder etwas Neues: das Seasonal Special Ale 2015. Und als ich vergangene Woche im BIERladen Reutlingen war, habe ich erfahren dass dort dieses limitierte Bier im Dezember ‚Bier des Monats’ ist. Ein Grund mehr, das Hopfenstopfer Craft Beer mal genauer anzuschauen!

Dieses ‚Quad Hop Craft Beer’ ist ideal für die kalte Jahreszeit. Allein die 8,2% Alkohol verleihen dem Bier schon eine sehr wärmende Wirkung. Dazu wurde hier u.a. Karamellmalz verwendet, was auch wunderbar in den Winter passt. Auf dieses tolle Malzbett kommen die amerikanischen Hopfensorten: Chinook, Cascade, Citra und Amarillo. Eine wahre Hopfenbombe!

Doch bevor wir hier das Bier beschreiben, lassen wir zuerst den Brauer Thomas (Hopfenstopfer) Wachno zu Wort kommen!

HopfenLiebe: Thomas, wie bist Du auf die Idee für das Seasonal Special Ale gekommen?

Hopfenstopfer: Hmmm gute Frage. Ich wollte eben wie bei den normalen Bieren auch eine Art Weihnachtsbier machen, und zu Anfang hies das dann „Christmas Strong Ale“, da aber Erfahrungsgemäß die Leute ab dem 27.12 nichts mehr kaufen, auf dem „Weihnachten“ steht musste ich mir, bevor ich in Serie gehe einen neuen Namen einfallen lassen. Rezeptmässig habe ich mich da auf meinen Erfahrungsschatz verlassen und liege dabei doch gar nicht so daneben….

HopfenLiebe: Hast Du einen Tipp wie und wann sollte man das Bier am besten trinken?

Hopfenstopfer: Welches Bier ich wann trinke, ist für mich so eine Sache, je nachdem in welcher Verfassung ich mich befinde, wähle ich das entsprechende Bier. Natürlich passt so ein stärkeres Bier wie das Seasonal sehr gut zu kalten Winterabenden und Kaminfeuer. Im Sommer würde ich das eher nicht trinken…

Danke Thomas für das kurze Interview!

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Bierportrait: Hopfenstopfer Seasonal Special Ale – Weihnachtsbier

Die Stammwürze kommt auf ganze 18,5% und mit 50 IBU (Bittereinheiten) ist das Bier sowohl für den ‚fortgeschrittene’ Biertrinker wie auch für den Hopfenfreund genau das Richtige.

Die Farbe des Hopfenstopfer Seasonal Special Ale ist ein schönes Orange mit leichter Trübung. Wie oft bei straken Bieren, ist der Schaum nur leicht vorhanden. Dafür punktet das Bier aber so richtig im Duft: tolle Hopfen- und Fruchtnoten, besonders tropische Früchte wie Mango und Grapefruit, sind hier in der Nase!

Das ganze kommt auch im Geschmack dieses Craftbiers auf Bad Rappenau zur Geltung: eine angenehme Bitternis vom Hopfen mit einer karamell-süßen Malznote. Toll ausbalanciert!

Wie gesagt, das Hopfenstopfer Seasonal Special Ale ist im BIERladen Reutlingen ‚Bier des Monats’ und dort natürlich auch erhältlich.

Wie findet ihr das Bier?

 

Dieser Artikel ist in unentgeltlichen Zusammenarbeit mit dem BIERladen Reutlingen entstanden. Inhalt und Meinung sind von der Zusammenarbeit unberührt. Die Kooperation mit regionalen Bierläden und Brauern soll dazu beitragen die lokale Bierkultur zu fördern.