Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA

Was ist besser als ein IPA? Genau, ein Double IPA. Ob das wirklich stimmt, werden wir anhand des Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA herausfinden. Das Double IPA kommt mit beeindruckenden 100+ Bittereinheiten und einer Hopfung mit den Sorten Magnum, Nugget, Centennial, Simcoe, Citra und Azacca daher. Das kann sich schon mal sehen lassen.

Auch im Glas macht das Bier einen guten Eindruck, voll und goldgelb, mit einer leichten Trübung. Im Geruch erkennt man Zitrusaromen und etwas Grapefruit.

Im Geschmack wird das Bier seinem Namen gerecht. Die Hopfenbittere ist hier dominant. Neben deutlicherer Herbe sind Fruchtnoten wie Zitrusfrüchte und Orangen schmeckbar. Der Alkohol ist kaum bemerkbar, was das Bier insgesamt sehr süffig macht.

Das Fazit zum Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA fällt ähnlich wie das des Stone IPAs aus. Ein solides Bier! Probieren kann man dieses allemal.

Bier Info Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA

  • IBU: 100
  • Alkoholgehalt: 8,5%

Fischer’s Brauhaus Saphir Gold

“Regional schmeckt`s optimal“, das ist das Motto von Braumeister Heinrich Fischer von Fischer’s Brauhaus Mössingen in Baden- Württemberg. Genau hier, am Rand der Schwäbischen Alb wird seit über 250 Jahren bestes Bier gebraut. Neben alt bewährten Sorten wie Hell oder Weisen, werden in den kupferglänzenden Sudkesseln saisonale Spezialitäten gebraut. Eine davon ist der Saphir Gold.

Der Namen für dieses Spezialbier kommt von der Hopfensorte Saphir. Der Tettnanger Saphir Hopfen gibt dem Bier ein ganz eigenes und fruchtiges Profil. Dabei soll der Geschmack Schluck für Schluck an eine Zitrusfrucht erinnern.

Im Glas erscheint ein leicht trübes, etwas dunkles Bier mit schöner Schaumkrone. Es riecht ähnlich wie ein Festbier, malzig doch mit etwas mehr Hopfen.

Im Mund entfaltet sich dann ein spritziges und süffiges Bier, mit leichter Süße im Antrunk. Der Hopfen kommt etwas mehr in der Mitte heraus. Im Abgang dann angenehm mild.

Kein aufredendes Bier, doch es muss auch nicht immer aufregend sein. Oft reicht doch einfach nur ein gutes Bier.

Website: brauhaus-moessingen.de

Stone Brewing Berlin IPA

In Berlin, inmitten von Europa, braut eine (wenn nicht die) US Craft Bier Brauerei seit einigen Monaten munter Bier. Die Rede ist natürlich von Stone aus Escondido in Kalifornien, die in Berlin Mariendorf auf deutschen Boden die weltbekannten Stone Biere braut. Eins der ersten dieser Biere ist das klassische Stone IPA, welches in die Dose – ja genau, richtig gelesen:  DOSE – abgefüllten wird. Ob es geschmacklich dem Mythos gerecht werden kann, werden wir herausfinden. Also, Dose öffnen und rein ins Glas mit dem Gerstensaft.

Das IPA leuchtet goldgelb, klar und hat einen weißen Schaum. Es duftet leicht nach Zitrusaromen und tropischen Früchten.

Einmal im Mund, liefert das IPA was es verspricht, eine tolle Herbe und trockenen Abgang dazu dezente Zitrusaromen. Ein solides IPA.

Ein solides IPA. Alles was man braucht. Doch auch nicht mehr.

Bier Info Stone Brewing Berlin IPA

  • Alkoholgehalt: 6,9%
  • Bittereinheiten: 77 IBU

 

Distelhäuser Black Pearl Classic Porter

Die Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim hat neben einigen traditionellen Bieren auch seit einiger Zeit ein paar „Craft Biere“ im Sortiment. Eins davon ist das Distelhäuser Black Pearl Classic Porter.

Laut Brauerei soll es sich hierbei um ein „ samtweiches Classic Porter mit komplexen Schoko- und Kaffeearomen” handeln. Die “Single-Hop-Bierspezialität ist cremig im Trunk und überrascht mit dezenter Hopfenbittere.” Na dann, lasst uns die Flasche öffnen.

Im Glas, wie sollte es auch anders sein, ein schwarzes, blickdichtes Bier mit beigem Schaum. Es riecht nach Röstaromen, etwas Kaffee und Schokolade.

Im Mund dann nicht so viele Röstaromen wie in der Nase, dafür mehr Karamell. Das Porter hat eine eher geringere Kohlensäure und einen runden Körper. Im Abgang kommt sogar noch etwas Hopfen hervor.

Insgesamt ein stimmiges Bier, welches nicht nur den Dunkelbierfreunden gefallen sollte.

Bier Info Distelhäuser Black Pearl Classic Porter

  • Farbe: kräftiges Schwarz
  • Trinktemperatur: 8-10 Grad
  • Verwendete Malzsorten: Pilsner Malz, Münchner Malz, Caramel Malz und Hafermalz
  • Verwendete Hopfensorte: Golding
  • Produkteigenschaften: Stammwürze: 15 °P
  • Alkoholgehalt: 6,6 % vol
  • Bittereinheiten: 28
  • Brennwert: 57 kcal/239 kJ pro 100 ml
  • Verwendete Rohstoffe: Brauwasser, Gerstenmalz, Hafermalz, Hopfen, Hefe
  • Brauart: obergärig

Website: distelhaeuser.de

Stone Brewing Berlin Xocoveza

Der Winter neigt sich zu Ende, und daher wird es Zeit einen kleinen Rückblick auf die kalte Jahreszeit und ihre Biere zu werfen. Neben unzähligen Winter-, Weihnachts-, und Festbieren, ist mir diesen Winter ein Bier besonders aufgefallen: das Stone Brewing Berlin Xocoveza.

Anlässlich der „ersten Überwinterung“ von Stone Brewing in Europa, präsentiere die US Brauerei das Xocoveza (ausgesprochen Scho-ko-weh-za) ein Mocha-Stout mit winterlichen Gewürzen.

Das Stone Xocoveza wurde 2014 zum ersten Mal von Stones‘ Hausbrauer Chris Banker in San Diego gebraut, der damit Top-Auszeichnungen beim jährlichen Hausbrauwettbewerb von Stone Brewing gewann. Dieses Rezept wurde von der mexikanischen heißen Schokolade inspiriert und erwärmte offensichtlich die Herzen der Bierfans. Ein Bier solches Bier darf den Bierfans in Europa natürlich nicht vorenthalten werden: Kaffee, Kakao und Vanille geben Stone Xocoveza einen reichhaltigen, gerösteten Geschmack, während Zimt, Muskat und die Pasilla-Chili ein würziges Aroma erzeugen, das für eine angenehme Wärme im Bier sorgt. Der Milchzucker, der während des Brauvorgangs hinzugefügt wird, erzeugt eine gewisse Süße und Cremigkeit.

„Dieses Bier kreieren wir gemeinsam mit wirklich einzigartigen Lieferanten“, unterstreicht Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Brewing Berlin. „Wir brauen mit Zutaten von Belyzium Artisan Chocolate für den reinen Kakao und Five Elephant für den vor Ort gerösteten Guatemala La Dulce Memoria Kaffee. Wir brauen nach einem Rezept, welches wir in den USA entwickelt haben, was aber dank unserer lokalen Partner und deren ausgewählten Zutaten, zu unserem ganz eigenen hier in Berlin gebrauten Bier wird.“

Es war kein einfacher Prozess, ein so unkonventionelles Bier bei Stone Berlin als „Bier“ brauen zu dürfen. Durch das offizielle Lebensmittellabor in Berlin wurden Besuche in der Brauerei, Geschmackstests und Laboranalysen durchgeführt – und führten letztlich zur offiziellen Anerkennung von Stone Xocoveza als Bier. Stone Brewing ist damit der erste Bierbrauer in Berlin, der die Genehmigung vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht erhalten hat, ein Bier mit weiteren Zutaten – zusätzlich zu Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe als Bier zu brauen und so zu benennen.

„Unser Anliegen ist es, den deutschen Bierfans einzigartige Biere vorzustellen“, sagt Greg Koch, Executive Chairman und Mitgründer von Stone Brewing. „Es war uns bewusst, dass die Tradition des Reinheitsgebotes uns dabei herausfordern würde, auch wenn es bereits seit 1993 kein offizielles Gesetz mehr ist. Deswegen haben wir eng mit den Berliner Behörden zusammengearbeitet, um die Genehmigungen und den offiziellen Titel ‚Bier‘ für unser Stone Xocoveza in Deutschland zu erhalten. Da wir mit traditionellen Brautechniken arbeiten und lediglich reine, hochqualitative Zutaten verwenden, sind wir nun Berlins erste Brauerei mit der Genehmigung, solche Zutaten im Stone Xocoveza zu verwenden. Wir schließen uns damit traditionellen deutschen Brauern, wie den Brauereien, die  Leipziger Gose produzieren, oder dem Schwarzer Abt an – auch diese dürfen andere Zutaten neben Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe einsetzen. Wir freuen uns unendlich darüber, das Ergebnis mit euch, unseren Fans, teilen zu können!“

Stone Xocoveza kann frisch oder bei ordnungsgemäßen Lagertemperaturen für Monate oder sogar Jahre genossen werden.

Bier Info Stone Xocoveza

  • Alkoholgehalt: 8.1 % VOL
  • Bittereinheiten: 50 IBUs
  • Hopfen: Hallertauer Magnum

Maisel & Friends – Citrilla Weizen IPA

Neben dem Maisel & Friends IPA gibt es gleich eine weitere Bierneuheit aus Bayreuth: Das Maisel & Friends Citrilla. Genau genommen ist das Bier selbst nicht neu, es gab schon zweimal dieses Bier als Sonderabfüllung in der 0.75 Flasche. Was jedoch neu ist: Es gibt das Maisel & Friends Citrilla nun dauerhaft in der 0.33l Flaschen deutschlandweit zu kaufen.

Dabei leistet das Maisel & Friends Citrilla dem schon seit längerem auf dem Markt bestehenden Maisel & Friends Pale Ale und dem ebenfalls neuen Maisel & Friends IPA Gesellschaft und bildet die Maisel & Friends Session Serie.

Die Flasche ist schick gestaltet und lässt auf den ersten Blick nicht erahnen, dass es sich bei diesem Bier um etwas Besonders handelt. Das Maisel & Friends Citrilla ist nämlich ein Wheat Ale IPA, also ein Weizenbier welches mit Hopfen gebraut wurde wie man sonst nur von IPAs kennt. Das Bier gab es bereits 2014 als ein Colaborationbrew mit der Ratsherren Brauerei aus Hamburg. Da diese Version jedoch so schnell ausverkauft war, brachte Maisel & Friends 2015 nochmal als eine Sonderedition in der 0.75l Flasche heraus. Auch dieser Sud war schnell vergriffen. Nun ist das Citrilla also dauerhaft in der praktischen 0.33l Flasche erhältlich.

Das Bier ist trüb und ist leuchtend orange. Das verspricht rein optisch schon mal einen vollen Geschmack und erinnert (wie soll es auch anders sein) an ein Weizenbier. Riecht man am Bier, spiegelt sich auch hier anfangs das typisch-hefige Bananenaroma wieder, welches man von Weißbieren kennt. Doch dieses Bier riecht viel fruchtiger also normale Weißbiere, denn neben Banane kann man auch deutlich Geruchsnoten die an Maracuja und Zitrusfrüchte erinnern erkennen.

Dieser Mix aus Weißbier und India Pale Ale findet man auch im Geschmack wieder. Das Bier ist vollmundig, süffig und erfrischend wie ein Weizenbier und gleichzeitig fruchtig mit tollen tropischen Fruchtaromen. Der Hopfen macht hier tolle Arbeit! Auch etwas Bittere bleibt vom Hopfen übrig, jedoch deutlich weniger als man von einem klassischen IPA erwarten würde.

Fazit: Ein tolles Bier! Persönlich finde ich den Mix aus Weißbier und India Pale Ale eine tolle Sache. Jedoch ist mit Mix der Bierstil-Mix gemeint, das Bier an sich ist weder gemixt noch irgendwie durch künstliche Zusätze versehen. Alles was man hier sieht, riecht und schmeckt ist allein durch Gersten- und Weizenmalz, Wasser, Hefen und Hopfen gemacht. Ein tolles Beispiel was man mit Braukunst und Kreativität machen kann!

 

Bier Info Maisel & Friends Citrilla

  • Stammwürze: 13,8 °P
  • Alkoholgehalt: 6,0 % vol
  • Bittereinheiten: 37 IBU
  • Gärung: Obergärig
  • Zutaten: Wasser, Weizen– und Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
  • Hopfenarten: Herkules, Citra, Amarillo
  • Malzarten: Feinste Auslese aus Weizen-, Gersten- und Spezialmalzen
  • Hefearten: obergärige Maisel’s Weisse Hefe aus eigener Reinzucht

Website: maiselandfriends.com

Brauerei Raschhofer – Lebenskünstler Wit

Raschhofer Lebenskünstler Wit von der Brauerei Raschhofer aus Altheim. Wit ist eine belgische Biersorte, die mit dem deutschen Weißbier verwandt ist und bei der häufig Orangenschalen und Koriander hinzugefügt wird. Raschhofer ist eine traditionsreiche Brauerei und wurde bereits im Jahr 1645 das erste Mal als „Braustätte“ erwähnt. Seit 1777 ist die Brauerei im Familienbesitz.

Der Lebenskünstler aus Raschhofers „Craft-Beer“ Sortiment kommt mit 5.2% Alkohol und einer Stammwürze von 12,2°P in einer schön gestalteten Flasche. Laut Etikett ist das Bier gebraut mit Bitterorangenschalen, Koriander und Haferflocken. Das österreichische Wit hat schon mehrere Preise gewonnen, so zum Beispiel war es schon „Bier des Jahres“ im Bier Guide oder hat einen Medaille beim „European Beer Star“.

Aus der Flasche befreit, entfaltet das Bier einen super aromatischen Duft – typisch für ein belgisches Wit. Es riecht ähnlich wie ein Weißbier, jedoch viel blumiger, mit deutlich erkennbarem Orangenaroma. Auch Kräuteraroma wie Lavendel und etwas Estragon kann man hier herausschmecken.

Ins Glas eingeschenkt, sieht man ein strohgelbes und trübes Bier, auf dem ein stabiler weißer Schaum thront.

Einmal im Mund, schmeckt das Bier super erfrischend, süffig und angenehm weich. Auch hier kann man es mit einem deutschen Weißbier vergleichen, jedoch deutlich leichter. Die Gewürze im Bier, besonders Orange und Koriander, schmeckt man sehr angenehm heraus, ohne aufdringlich oder künstlich zu wirken.

Insgesamt kann man diese Bier jedem empfehlen. Egal ob man schon ein Weißbierfan ist, oder mal was Neues probieren möchte: Ein Wit sollte man proBIERt haben.

Bier Info

  • Alkohol: 5,1 Vol %
  • Stammwürze: 12,2

Brauerei Info
Brauerei Raschhofer
Braunauer Str. 12
4950 Altheim

Website: raschhoferbier.at

Schlappeseppel Specialität

Schlappeseppel ist ein bekannter Name in Sachen Bier. Doch leider gibt es diese Bierspezialität nur in Franken. Kein Problem, wenn man tolle Kollegen hat, die übers Wochenende ins Frankenland fahren und auf dem Rückweg eine Flasche Schlappeseppel mit nach Amsterdam bringen.

Schlappeseppel kommt von der Brauerei Eder & Heylands. Das Bier mit dem klingenden Namen„Specialität“ ist ein Bier dessen Stil nicht ganz bestimmt werden kann. Laut Brauerei ist es etwas zwischen Pils und Märzen.

Beim Einschenken ins Glas erscheint ein hell-bernsteinfarbenes Bier. Der Schaum ist leicht beige und macht einen vollen Eindruck, geht dann jedoch schnell zurück.

Es riecht malzig, leicht süß, und etwas nach Karamell. Dafür sind die Malze, die im Bier enthalten sind verantwortlich. Das Malz erhält bereits beim Darrprozess einen karamellisierten Anteil. Diese Karamellnoten finden sich als Aromen in der Qualität des fertigen Bieres wieder. Im Ergebnis ein bernsteinfarbenes, vollmundiges und ausgewogenes Bier.

Nun aber in den Mund mit dem Bier. Das Bier macht einen vollmundigen und weichen Eindruck. Malz ist von Anfang bis Ende dominant. Dies verleiht dem Bier eine angenehme Süße ohne aufdringlich zu sein. Mit etwas Fantasie schmeckt man hier auch noch etwas Hopfen heraus.

Die Brauerei empfiehlt es zu eher kräftigen Speisen (Wildbraten, Rouladen …). Dieser Empfehlung können wir uns nur anschließen.

Bier Info

  • Trinktemperatur:9-12 °C
  • Alkohol: 5,6 vol.%
  • Stammwürze: 12,5%

Website: schlappeseppel.de

Stone Cali-Belgique IPA

Das Stone Cali-Belgique IPA ist ein klassisches IPA mit einem Belgischen Twist. Genauer gesagt handelt es sich hier um ein kalifornisches (= Cali) IPA mit belgischer (=Belgique) Hefe. Heraus kommt in Bier mit tollen Bananen- und Gewürznoten bekannt von belgischen Bieren und fruchtig-hopfenintensiven Noten typisch für IPAs.

Das Bier hat eine goldene Farbe, ist leicht trüb und hat einen tollen weißen Schaum.

Der Geruch spiegelt den Namen wieder. Leicht getreidig wie ein Belgisches Bier, aber auch ordentlich Hopfen wie es sich für ein IPA gehört.

Trinkt man das Bier, hat man volles Aroma im Mund. Gewürze und tropische Früchte duellieren sich hier auf der Zunge.

Wer fruchtige IPAs und belgische Biere mag, der kann hier nichts falsch machen.

  • Hopfen: Magnum, Centennial und Chinook
  • Alkohol: 6,9 vol. %
  • Bittereinheiten: 77 IBU

Was man dazu essen kann, verrät Stone auf der Website

Edelweißbrauerei Farny – Alt Dürrener Weisse

Die Edelweißbrauerei Oskar Farny, oder auch einfach nur Farny genannt, ist eine echte Instanz in Sachen Weißbier. Nicht nur weil die Brauerei überwiegend Weizenbiere (wie Weißbiere in Baden-Württemberg genannt wird) braut, sondern auch weil Farny das für die Region so typische Kristallweizen erfunden hat.

Gebraut wird seit der Gründung auf dem Hofgut Farny in Dürren-Kißlegg. Dabei werden die Bier mit einem Brauwasser aus brauereieigener Quelle gebraut. Diese Quelle steht mittlerweile unter Naturdenkmalschutz. Die Brauerei hat auch eine moderne Anlage für Reinzuchthefe. Das Malz und der Hopfen kommen aus der Region wie Tettnang oder Hallertau. Insgesamt gibt es bei Farny 8 Sorten Weizenbiere (Kristall-Weizen, Hefe-Weizen, Alt Dürrener Weisse, Schambrinus Edel-Weizenbier, Kristall-Weizen Leicht, Hefe-Weizen-Leicht, Allgäuer Weizen-Radler, Hefe-Weizen Alkoholfrei) und 3 Sorten untergärige Biere (Hofgutsbier, Oskar Farny – Premiumpils, Humpis Orginal).

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Aus dem Kühlschrank gibt es bei mir heute die Alt Dürrener Weisse von der Edelweißbrauerei Farny. Die Alt Dürrener Weisse ist ein dunkles Hefe-Weißbier nach altbayrischer Brauart. Das heißt, das Bier wird mit dunklem Röstmalz gebraut und soll sich durch einen kräftigen Röstgeschmack auszeichnen. Vielversprechend und durstig machende Beschreibung.

Wenn man die Farny Alt Dürrener Weisse ins Glas einschenkt, präsentiert sich ein tolles dunkleres Weizenbier. Es Duftet köstlich nach Hefe und reifer Banane. Im Mund dann hat man ein mildes Weizenbier mit Röstmalznoten, würzig und weich. Dieses Weißbier passt perfekt zum Essen wie Fleischgerichte, aber auch zum Dessert oder einfach nur so zum Genießen.

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Bier Info

  • Farbe: dunkelbraun
  • Geruch: malzbetont
  • Aromen: kräftige Malznoten, erinnert an Zartbitterschokolade
  • Geschmack: kräftiger Röstgeschmack, kräftig aber nicht zu süß
  • Schaum: cremig stabil
  • Besonderheiten: gebraut nach altbayrischer Art, Original Flaschengärung
  • Dieses Bier passt besonders gut zu: kräftige Fleischgerichte, Gerichte mit dunklen Soßen, Wild, Schokoladen Nachspeisen

Beschreibung laut Etikett

Aus dem Allgäu. Unser dunkles Hefe-Weißbier ist ein Bier nach altbayerischer Art, gebraut nach dem Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 mit den folgenden Zutaten: Brauwasser aus Farny-eigenen Quellen, erstklassige Weizen- und Gerstenmalze, Hopfen und Hopfenextrakt aus den Anbaugebieten Tettnang und Hallertau, feine obergärige Bierhefe. Farny-Alt-Dürener-Weisse, würzig und vollmundig, Original- Flaschengärung, nicht pasteurisiert. Original Flaschengärung.

 

Website: farny.de