Albquell Bräuhaus Edelbier

Vom Albquell Bräuhaus aus Trochtelfingen auf der schönen Schwäbischen Alb gibt es heute das Edelbier im Glas. Die Brauerei befindet sich schon seit 1851 im Familienbesitz und braut Biere die regional rund um die Brauerei erhältlich sind.

Das Edelbier ist ein klassisches Lager das in der urigen 0.5l Euro Flasche verkauft wird. Es hat einen Alkoholgehalt von 5 %. Das Gerstenmalz kommt aus nachhaltigem Anbau.

Im Glas eingeschenkt zeigt sich ein klar leuchtend-goldenes Bier mit feiner Kohlensäure. Darauf ein feiner weißer Schaum. Im Mund schmeckt man sofort Malz und Hopfen, jedoch schön balanciert ohne zu stark oder wässrig zu schmecken. Das Edelbier geht deutlich in die Richtung eines Spezialbiers, was mir sehr gut gefällt.

Insgesamt ein sehr gelungenes Bier welches perfekt zu jeder Jahreszeit und Anlass passt.

Grünhopfen Bier von Craftwerk Brewing

Jedes Jahr im Spätsommer wird auf den Feldern in Tettnang, der Hallertau etc der Hopfen geerntet und mit dem frischen Hopfen ein ganz besonderes Bier gebraut. Dieses Jahr hat auch Craftwerk aus Bitburg die frisch gepflückten, grünen Hopfendolden verarbeitet und das Craftwerk Grünhopfen-Bier 2018 gebraut.

Für das Grünhopfen Bier in diesem Jahr hat Craftwerk den Armomahopfen Cascade aus dem eigenen Hopfenanbaugebiet Holsthum bei Bitburg verwendet. Dabei herausgekommen sind genau 300 Fässer und 12000 Flaschen des hopfigen Session Lagers – streng limitiert, denn den neuen Hopfen aus 2018 gibt es nur einmal.

Im Glas zeigt sich ein hellgoldenes Bier mit schönem Schaum. In der Nase riecht man grünen Apfel. Das Bier ist leicht zu trinken und die Aromen insgesamt sind eher leicht vorhanden.

Das Bier hat 4,1% Alkohol vol. und dank dem Cascade Hopfen ein grasiges Aroma mit leichten Zitrusnoten. Mit 30 Bittereinheiten ist das untergärige Bier nicht zu bitter und passt perfekt zu Salaten, Fisch, oder leichten Gerichten.

Solltet ihr die Chance haben ein Glas des Wet Hop Session Lagers zu bekommen, proBIERt es mal!

Bier Info

Zutaten: Pilsner Malz, Karamellmalz, Cascade Hopfen
Alkoholgehalt: 4,1 % Vol.
Stammwürze: 10,1 %
Bittereinheiten: 30 IBU
Brauerei: Bitburger Braugruppe

Brauerei Max Leibinger – Helles vom Bierbuckel

Von der Brauerei Max Leibinger aus Ravensburg kommt das „Helles vom Bierbuckel“, ein Helles gebraut mit regionalen Rohstoffen. Da gutes Bier Zeit braucht, hat das Leibinger Helle eine Reifung und Lagerung von mindestens 6–8 Wochen.

Dadurch soll sich ein vollmundiges Bier mit feiner Malznote ergeben. Schön süffig wie ein Helles sein muss. Doch hält das Bier was es verspricht? Die kurze Antwort lautet: Ja!

Im Glas scheint ein leicht goldenes Bier mit einem schönen weißen Schaum. Es riecht leichter nach Malz und etwas hopfig. Der Geschmack ist schön vollmundig und bilanziert, mit etwas Hopfen im Abgang. Was will man mehr

Das Bier kommt in der kultigen 0,33l Euroflasche sowie in der 0,5l NRW-Flasche mit einem coolen Etikett-Design.

 

 

Zwiefalter Klosterbräu Engele – Das Helle von der Alb

Die neueste Kreation der Braumeister des Zwiefalter Klosterbräu ist das “Engele”. Ein Helles Bier von der Alb, eingebraut mit heller Braugerste von rund 30 Vertragslandwirten im Biosphärengebiet Schwäbischen Alb.

Im Glas ist das Bier glanzfein und hellgelb mit schönem Schaum, und weich und harmonisch im Geschmack. Wie ein Helles sein soll: vollmundig und wunderbar süffig.

Das Engele kommt in der 0,33 Liter Euroflasche. Ein freches Engele mit Bierkrug ziert Etikett und Deckel.

Die Legende vom Engele…
“Eines Tages vor langer Zeit wurde im Kloster zu Zwiefalten ein Bier eingebraut, das die Mönche besonders verzückte: Es war strohgelb, feinmalzig und mild – und so unverschämt süffig, dass es fast schon eine Sünde war. Auf Geheiß des Abts wurde das Fass in den hintersten Winkel des Klosterkellers geschafft. Am nächsten Tag dann der Schreck: Das Fass war komplett leer, kein Krug ließ sich mehr daraus füllen. Der Abt zürnte.
Wer hatte sich am kostbaren Gerstensaft vergriffen? Doch keiner der Mönche hatte etwas gesehen oder gehört, es war ihnen allen ein Rätsel. Und so blieb nur eine Erklärung für den Schwund: Die Engel müssen sich über Nacht an diesem himmlischen Trunk gelabt haben. Fortan ließ man immer ein kleines Fässchen „für die Engele“ im Keller zurück…”

Privatbrauerei Sander Pils-Doppelbock

Die Privatbrauerei Sander aus Worms braut regelmäßig verschiedene Bockbiere. Bei HopfenLiebe gibt es heute den Pils-Doppelbock von Sander im Glas. Das Bier hat eine Stammwürze von 18% und 8,4 vol% Alkohol. Gebraut wurde mit dem deutschen Aromahopfen Spalter Select.

Im Glas leuchtet ein klares, bernsteinfarbenes Bier mit recht wenig Schaum.

Es Duftet süßlich, leicht würzig und nach dunklen Früchten.

Im Mund bekommt man sofort die typische Bock-Süße und eine tolle Hopfennote. Dazu ein insgesamt rundes Mundgefühl mit etwas Karamell. Der Abgang ist angenehm bitter, was das Ganze zu einem tollen Geschmackserlebnis macht. Auffällig ist die geringe Kohlensäure, was bei Bockbieren jedoch nicht schlimm ist.

Ein tolles Bier für einen Herbst- oder Winterabend!

Website der Privatbrauerei Sander mit mehr Informationen

Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA

Was ist besser als ein IPA? Genau, ein Double IPA. Ob das wirklich stimmt, werden wir anhand des Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA herausfinden. Das Double IPA kommt mit beeindruckenden 100+ Bittereinheiten und einer Hopfung mit den Sorten Magnum, Nugget, Centennial, Simcoe, Citra und Azacca daher. Das kann sich schon mal sehen lassen.

Auch im Glas macht das Bier einen guten Eindruck, voll und goldgelb, mit einer leichten Trübung. Im Geruch erkennt man Zitrusaromen und etwas Grapefruit.

Im Geschmack wird das Bier seinem Namen gerecht. Die Hopfenbittere ist hier dominant. Neben deutlicherer Herbe sind Fruchtnoten wie Zitrusfrüchte und Orangen schmeckbar. Der Alkohol ist kaum bemerkbar, was das Bier insgesamt sehr süffig macht.

Das Fazit zum Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA fällt ähnlich wie das des Stone IPAs aus. Ein solides Bier! Probieren kann man dieses allemal.

Bier Info Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA

  • IBU: 100
  • Alkoholgehalt: 8,5%

Fischer’s Brauhaus Saphir Gold

“Regional schmeckt`s optimal“, das ist das Motto von Braumeister Heinrich Fischer von Fischer’s Brauhaus Mössingen in Baden- Württemberg. Genau hier, am Rand der Schwäbischen Alb wird seit über 250 Jahren bestes Bier gebraut. Neben alt bewährten Sorten wie Hell oder Weisen, werden in den kupferglänzenden Sudkesseln saisonale Spezialitäten gebraut. Eine davon ist der Saphir Gold.

Der Namen für dieses Spezialbier kommt von der Hopfensorte Saphir. Der Tettnanger Saphir Hopfen gibt dem Bier ein ganz eigenes und fruchtiges Profil. Dabei soll der Geschmack Schluck für Schluck an eine Zitrusfrucht erinnern.

Im Glas erscheint ein leicht trübes, etwas dunkles Bier mit schöner Schaumkrone. Es riecht ähnlich wie ein Festbier, malzig doch mit etwas mehr Hopfen.

Im Mund entfaltet sich dann ein spritziges und süffiges Bier, mit leichter Süße im Antrunk. Der Hopfen kommt etwas mehr in der Mitte heraus. Im Abgang dann angenehm mild.

Kein aufredendes Bier, doch es muss auch nicht immer aufregend sein. Oft reicht doch einfach nur ein gutes Bier.

Website: brauhaus-moessingen.de

Stone Brewing Berlin IPA

In Berlin, inmitten von Europa, braut eine (wenn nicht die) US Craft Bier Brauerei seit einigen Monaten munter Bier. Die Rede ist natürlich von Stone aus Escondido in Kalifornien, die in Berlin Mariendorf auf deutschen Boden die weltbekannten Stone Biere braut. Eins der ersten dieser Biere ist das klassische Stone IPA, welches in die Dose – ja genau, richtig gelesen:  DOSE – abgefüllten wird. Ob es geschmacklich dem Mythos gerecht werden kann, werden wir herausfinden. Also, Dose öffnen und rein ins Glas mit dem Gerstensaft.

Das IPA leuchtet goldgelb, klar und hat einen weißen Schaum. Es duftet leicht nach Zitrusaromen und tropischen Früchten.

Einmal im Mund, liefert das IPA was es verspricht, eine tolle Herbe und trockenen Abgang dazu dezente Zitrusaromen. Ein solides IPA.

Ein solides IPA. Alles was man braucht. Doch auch nicht mehr.

Bier Info Stone Brewing Berlin IPA

  • Alkoholgehalt: 6,9%
  • Bittereinheiten: 77 IBU

 

Distelhäuser Black Pearl Classic Porter

Die Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim hat neben einigen traditionellen Bieren auch seit einiger Zeit ein paar „Craft Biere“ im Sortiment. Eins davon ist das Distelhäuser Black Pearl Classic Porter.

Laut Brauerei soll es sich hierbei um ein „ samtweiches Classic Porter mit komplexen Schoko- und Kaffeearomen” handeln. Die “Single-Hop-Bierspezialität ist cremig im Trunk und überrascht mit dezenter Hopfenbittere.” Na dann, lasst uns die Flasche öffnen.

Im Glas, wie sollte es auch anders sein, ein schwarzes, blickdichtes Bier mit beigem Schaum. Es riecht nach Röstaromen, etwas Kaffee und Schokolade.

Im Mund dann nicht so viele Röstaromen wie in der Nase, dafür mehr Karamell. Das Porter hat eine eher geringere Kohlensäure und einen runden Körper. Im Abgang kommt sogar noch etwas Hopfen hervor.

Insgesamt ein stimmiges Bier, welches nicht nur den Dunkelbierfreunden gefallen sollte.

Bier Info Distelhäuser Black Pearl Classic Porter

  • Farbe: kräftiges Schwarz
  • Trinktemperatur: 8-10 Grad
  • Verwendete Malzsorten: Pilsner Malz, Münchner Malz, Caramel Malz und Hafermalz
  • Verwendete Hopfensorte: Golding
  • Produkteigenschaften: Stammwürze: 15 °P
  • Alkoholgehalt: 6,6 % vol
  • Bittereinheiten: 28
  • Brennwert: 57 kcal/239 kJ pro 100 ml
  • Verwendete Rohstoffe: Brauwasser, Gerstenmalz, Hafermalz, Hopfen, Hefe
  • Brauart: obergärig

Website: distelhaeuser.de

Stone Brewing Berlin Xocoveza

Der Winter neigt sich zu Ende, und daher wird es Zeit einen kleinen Rückblick auf die kalte Jahreszeit und ihre Biere zu werfen. Neben unzähligen Winter-, Weihnachts-, und Festbieren, ist mir diesen Winter ein Bier besonders aufgefallen: das Stone Brewing Berlin Xocoveza.

Anlässlich der „ersten Überwinterung“ von Stone Brewing in Europa, präsentiere die US Brauerei das Xocoveza (ausgesprochen Scho-ko-weh-za) ein Mocha-Stout mit winterlichen Gewürzen.

Das Stone Xocoveza wurde 2014 zum ersten Mal von Stones‘ Hausbrauer Chris Banker in San Diego gebraut, der damit Top-Auszeichnungen beim jährlichen Hausbrauwettbewerb von Stone Brewing gewann. Dieses Rezept wurde von der mexikanischen heißen Schokolade inspiriert und erwärmte offensichtlich die Herzen der Bierfans. Ein Bier solches Bier darf den Bierfans in Europa natürlich nicht vorenthalten werden: Kaffee, Kakao und Vanille geben Stone Xocoveza einen reichhaltigen, gerösteten Geschmack, während Zimt, Muskat und die Pasilla-Chili ein würziges Aroma erzeugen, das für eine angenehme Wärme im Bier sorgt. Der Milchzucker, der während des Brauvorgangs hinzugefügt wird, erzeugt eine gewisse Süße und Cremigkeit.

„Dieses Bier kreieren wir gemeinsam mit wirklich einzigartigen Lieferanten“, unterstreicht Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Brewing Berlin. „Wir brauen mit Zutaten von Belyzium Artisan Chocolate für den reinen Kakao und Five Elephant für den vor Ort gerösteten Guatemala La Dulce Memoria Kaffee. Wir brauen nach einem Rezept, welches wir in den USA entwickelt haben, was aber dank unserer lokalen Partner und deren ausgewählten Zutaten, zu unserem ganz eigenen hier in Berlin gebrauten Bier wird.“

Es war kein einfacher Prozess, ein so unkonventionelles Bier bei Stone Berlin als „Bier“ brauen zu dürfen. Durch das offizielle Lebensmittellabor in Berlin wurden Besuche in der Brauerei, Geschmackstests und Laboranalysen durchgeführt – und führten letztlich zur offiziellen Anerkennung von Stone Xocoveza als Bier. Stone Brewing ist damit der erste Bierbrauer in Berlin, der die Genehmigung vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht erhalten hat, ein Bier mit weiteren Zutaten – zusätzlich zu Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe als Bier zu brauen und so zu benennen.

„Unser Anliegen ist es, den deutschen Bierfans einzigartige Biere vorzustellen“, sagt Greg Koch, Executive Chairman und Mitgründer von Stone Brewing. „Es war uns bewusst, dass die Tradition des Reinheitsgebotes uns dabei herausfordern würde, auch wenn es bereits seit 1993 kein offizielles Gesetz mehr ist. Deswegen haben wir eng mit den Berliner Behörden zusammengearbeitet, um die Genehmigungen und den offiziellen Titel ‚Bier‘ für unser Stone Xocoveza in Deutschland zu erhalten. Da wir mit traditionellen Brautechniken arbeiten und lediglich reine, hochqualitative Zutaten verwenden, sind wir nun Berlins erste Brauerei mit der Genehmigung, solche Zutaten im Stone Xocoveza zu verwenden. Wir schließen uns damit traditionellen deutschen Brauern, wie den Brauereien, die  Leipziger Gose produzieren, oder dem Schwarzer Abt an – auch diese dürfen andere Zutaten neben Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe einsetzen. Wir freuen uns unendlich darüber, das Ergebnis mit euch, unseren Fans, teilen zu können!“

Stone Xocoveza kann frisch oder bei ordnungsgemäßen Lagertemperaturen für Monate oder sogar Jahre genossen werden.

Bier Info Stone Xocoveza

  • Alkoholgehalt: 8.1 % VOL
  • Bittereinheiten: 50 IBUs
  • Hopfen: Hallertauer Magnum