In Deutschland gibt es immer mehr Brauereien

Die Zahl der Brauereien ist 2016 weiter gestiegen. Derzeit gibt es 1408 Braustätten in Deutschland – rund 100 Betriebe mehr als noch vor zehn Jahren. Dies berichtet der Deutsche Brauer-Bund, der Dachverband der Brauwirtschaft, unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. Damit liegt die Zahl der Bier brauenden Betriebe in Deutschland erstmals seit dem Jahr 1978 wieder über der Marke von 1.400. Damals hatte der Brauer-Bund für Westdeutschland 1.415 Brauereien registriert.

50 % Mikrobrauereien

Den stärksten Zuwachs im vergangenen Jahr verzeichneten der Großraum Hamburg und Schleswig-Holstein mit acht neuen Brauereien, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit sechs zusätzlichen Betrieben. Im Zehn-Jahres-Trend liegt Berlin an der Spitze: In der Hauptstadt entstanden seit 2006 laut Statistik 27 neue Brauereien. Hauptgrund hierfür ist die wachsende Craftbier-Szene in Berlin. Bei gut der Hälfte der deutschen Brauereien handelt es sich um sogenannte „Mikrobrauereien“ mit einem Jahresausstoß bis 1.000 Hektoliter. Während immer mehr Bäckereien und Metzgereien in Deutschland von Schließung bedroht sind, erlebt das Brauhandwerk eine Renaissance: Der Dachverband rechnet damit, dass bei einer Fortsetzung des Wachstums bis zum Jahr 2020 die Marke von 1.500 Brauereien erreicht werden könnte.

Zuwachs an Spezialitätenbieren

„Der deutsche Biermarkt ist innovativ und dynamisch. Jede Woche kommen neue, hochwertige Biere auf den Markt. Die Verbraucher hatten nie eine so große Auswahl wie heute“, so Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin. Die größten Steigerungsraten seien 2016 bei Spezialitätenbieren und Hellem zu verzeichnen gewesen. Auch Alkoholfreie Biere seien weiterhin sehr erfolgreich. Nach wie vor aber steht Pils bei den verkauften Biersorten mit einem Marktanteil von über 50 Prozent unangefochten an erster Stelle, gefolgt von Weizen und Export.

Weltweit Deutschland auf Platz 4

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern mit 624 Braustätten weiter mit großem Abstand an der Spitze. Es folgen Baden-Württemberg mit 195 Braustätten auf Platz 2 und Nordrhein-Westfalen mit 132 Betrieben auf Platz 3. Insgesamt wurden in Deutschland 2016 rund 95 Millionen Hektoliter Bier gebraut (inklusive alkoholfreier Sorten). Damit hält Deutschland nach wie vor die Spitzenstellung als größte europäische Braunation und liegt mit großem Abstand vor Russland, Großbritannien, Polen und Spanien. Weltweit ist China der größte Bierproduzent, vor den USA und Brasilien. Deutschland steht auf Platz 4 der weltgrößten Braunationen.

Brauereien in 2016 pro Bundesland:

  • Bayern: 624 (2015: 626)
  • Baden-Württemberg: 195 (191)
  • Nordrhein-Westfalen: 132 (126)
  • Hessen: 75 (70)
  • Niedersachsen und Bremen: 72 (69)
  • Rheinland-Pfalz und Saarland: 72 (68)
  • Berlin/Brandenburg: 65 (62)
  • Sachsen: 62 (64)
  • Thüringen: 35 (35)
  • Schleswig-Holstein und Hamburg: 38 (30)
  • Sachsen-Anhalt: 24 (22)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 21 (21)

Quelle: brauer-bund.de

Lösch-Zwerg Braumanufaktur bringt das Lösch-Zwerg Naturradler auf den Markt

Pünktlich zum Frühlingsbeginn erweitert die Lösch-Zwerg Braumanufaktur ihr Sortiment und stellt ihre neueste Innovation vor: Lösch-Zwerg Naturradler. Der Mix aus 50% Bier und 50% naturtrüber Zitronenlimonade aus echtem Saft macht das neue Naturradler zum „perfekten Durstlöscher für laue Abende im Freien oder auf einer Grillparty“.

„Wir haben lange daran gefeilt, das ideale, vollmundige und fruchtig-frische Aroma für unser Naturradler zu finden. Neben der Verwendung von Zitronenlimonade aus echtem Saft spielt natürlich auch die Wahl des richtigen Bieres eine große Rolle. Wie gewohnt wird auch unser neues Produkt nach traditionellem Brauhandwerk mit besten Zutaten aus der Region und mit brauereieigener Hefe gebraut“, so Geschäftsführer Thomas Schimpfle.

Auch für das Design der Etiketten hat sich die Lösch-Zwerg Braumanufaktur etwas einfallen lassen: Hochwertige Naturpapier-Etiketten unterstreichen optisch wie haptisch die Qualität und den natürlichen Charakter des neuen Biermischgetränks.

Das neue Lösch-Zwerg Naturradler im Überblick:

Traditionell gebraut mit natürlichen Zutaten: Die besondere Mischung aus 50% fein-würzigem Bier und 50% naturtrüber Zitronenlimonade aus echtem Saft sorgt für einen fruchtig-frischen Trinkgenuss der besonderen Art. Alkoholgehalt: 2,6 %.

Website: brauerei-schimpfle.de & loesch-zwerg.de

 

Quelle/Bildquelle: Brauerei Schimpfle GmbH & Co KG

Die Meckatzer Löwenbräu lässt ab April das Meckatzer Hell wieder aufleben

Ab April gibt es von der Familienbrauerei Meckatzer aus dem Allgäu wieder ein klassisches Bayerisches Helles, das Meckatzer Hell: Schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte Meckatzer ein Helles – bis Ende der 80er Jahre. Nachdem die Allgäuer Brauerei in letzter Zeit immer häufiger gefragt wurde, weshalb dieses Bier nicht mehr angeboten wird, hat sich das Unternehmen dazu entschieden, das Helle wieder in das Sortiment aufzunehmen: wie früher in der Euro-Flasche und in Anlehnung an das ursprüngliche Etikett.

Brauereichef Michael Weiß sagt dazu: “Tradition ist für uns Meckatzer etwas Lebendiges: Mit dem Neuen wollen wir stets das Alte ehren. So führen wir mit dem neuen Meckatzer Hell eine lang währende Brautradition fort. “ Nach Monaten des Probierens und Komponierens der Rohstoffe und Rezepturen kann die Brauerei nun ein neues Bier präsentieren das zünftig ist wie ein bayerisches Helles, aber so besonders wie ein Meckatzer.

Max Stör, Braumeister und Qualitätsbeauftragter bei Meckatzer beschreibt das Bier wie folgt: „Unser Meckatzer Hell ist ein feinwürziges bayerisches Helles: sortentypisch frisch, schlank und mit dezenter Hopfennote, aber trotzdem harmonisch rund und ausgewogen – ein süffiges und ehrliches Bier. Umso schwieriger ist es, solch ein Bier zu brauen und umso höher sind die Qualitätsmaßstäbe, die wir an seine Herstellung angelegt haben, damit es ein Meckatzer Hell wird. Das beginnt schon bei der Auswahl der Rohstoffe. Wir verwenden ausschließlich Aromahopfen aus Tettnang und der Hallertau, die sortentypisch komponiert und nach einer speziell abgestimmten Rezeptur in feinste helle Braumalze eingebettet werden, die dem Bier eine besondere Spritzigkeit geben. Die Gerste für unsere Malze wird in Südbayern und Oberschwaben angebaut und von heimischen Mälzern nach strengen Meckatzer Qualitätsvorgaben verarbeitet. Für den folgenden Brauprozess wählen wir die traditionelle kalte Gärung unter Einsatz unserer eigenen Meckatzer Qualitätshefe. Während der Nachgärung und Klärung darf unser Meckatzer Hell mehr als 4 Wochen in Ruhe reifen und dabei seinen harmonischen Charakter vollenden. Die abschließende schonende Filtration bewahrt den vollen Geschmack und die feine Struktur. Wie alle unsere Biere wird auch unser Meckatzer Hell zu keinem Zeitpunkt wärmebehandelt – weder vor noch nach der Abfüllung.“

Meckatzer Hell wird mit einer Komposition aus heimischen Hopfen- und Malzsorten eingebraut.

  • Bier: Meckatzer Hell
  • Brauerei: Meckatzer Hell
  • Stammwürze: 11,6 %
  • Alkoholgehalt: 4,9 % vol.
  • Kaloriengehalt: ca. 42,3

Neue Bierspezialität von Schwaben Bräu: Zwickl

Die Traditionsmarke Schwaben Bräu von der Familienbrauerei Dinkelacker aus Stuttgart stellt ein neues Produkt vor: das Zwickl in der traditionellen Bügelflasche. Das naturtrübe Kellerbier hat 12,6 Prozent Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 5,6 Prozent.

Das Zwickl ist ein Bier mit Geschichte: Ursprünglich wurde der unfiltrierte Probeschluck als Zwickelbier bezeichnet und war ausschließlich dem Braumeister vorbehalten. Heute ist das Zwickl von Schwaben Bräu eine naturtrübe Bierspezialität. „Wir orientieren uns natürlich immer am Geschmack unserer Kunden. Derzeit steigt die Nachfrage nach traditionellen Biersorten – ehrliche Produkte mit Geschmack und Geschichte. Da passt unser Zwickl hervorragend ins Sortiment“, erklärt Bernhard Schwarz, Geschäftsführer der Familienbrauerei Dinkelacker. Das Zwickl soll eine goldene Farbe und einen eleganten, vollmundigen Nachtrunk haben.

Habt ihr das Schwabenbräu Zwickl schon proBIERt?