Brau-Manufactur Allgaeu bringt mit „Neuschwanstein“ königlichen Glanz ins Bier-Regal

Wer kennt es nicht, das weltberühmte Schloss Neuschwanstein, inmitten der Allgäuer Alpen gelegen. Auch über 130 Jahre, nachdem es zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, ist es für Besucher aus aller Welt immer noch einer d e r touristischen Attraktionen schlechthin. Vom bayerischen Monarchen König Ludwig II. erbaut, übt das „Märchenschloss“ für viele nach wie vor eine enorme Faszination aus, der man sich kaum entziehen kann.

Auch für die im benachbarten Nesselwang beheimatete Brauer-Familie Meyer gehört Schloss Neuschwanstein seit Generationen zum täglichen Leben dazu, finden doch gerade deswegen viele Urlauber den Weg nach Nesselwang, um im familieneigenen Brauerei-Gasthof Hotel Post einzuchecken.

Königlich-bayerischer Biergenuss aus dem Allgäu

Für die heimatverbundenen Brauer lag es deshalb nahe, zu Ehren des berühmten Schlosses in ihrer Brau-Manufactur Allgaeu jetzt auch ein eigenes Sortiment an Bierspezialitäten zu entwickeln und unter der Marke „Neuschwanstein“ auf den Markt zu bringen. Ein mit dem Markeneigner, dem Freistaat Bayern, vertreten durch die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, geschlossener Lizenzvertrag gewährleistet zudem eine rechtssichere Vermarktung.

Export und Edelbier

In einem ersten Schritt bieten die Nesselwanger ab sofort zwei handwerklich gebraute Bierspezialitäten unter der neuen Marke an: Das „Neuschwanstein Export“ mit 5,3 %-vol. Alkoholgehalt überzeugt durch einen vollmundigen und würzigen Charakter und ist in den zwei Gebindegrößen 0,33 l und 0,5 l erhältlich.

Das „Neuschwanstein Edelbier“ ist mit seinen 6,9 %-vol. Alkoholgehalt ein „Craft-Bock“, der sowohl intensive Hopfen- als auch Malznoten betont und sich durch einen sehr ausbalancierten Körper auszeichnet. Dieses königliche Gourmetbier gibt es in einer 0,33-l-Gourmetflasche sowie in einer edlen 0,75-l-Flasche mit Champagnerverschluss.

Das Allgäu in der Flasche

Für den Bräu Karl Meyer, der zusammen mit seinen Mitarbeitern intensiv an diesem Projekt getüftelt hat, erfüllt sich mit der Markteinführung seiner „Neuschwanstein“-Biere ein lange gehegter Traum: „Viele unserer Gäste, die hier im Allgäu ihre Ferien verbringen, kommen natürlich gerade auch wegen der Königsschlösser. Mit unseren Neuschwanstein-Bieren können wir ihnen nun ihre Urlaubsstimmung in genussvoller Weise mit in ihre Heimat geben. Da wir die Biere auch überregional anbieten, können sie sich ihren königlich-bayerischen Genuss bequem auch zu Hause im Fachhandel besorgen.“

Die Neuschwanstein-Biere sind im Handel ab sofort in folgenden Verpackungseinheiten erhältlich: 0,33-l-Flaschen im 9er-Karton sowie in der 20er-Kiste, 0,5-l-Flaschen in der 20er-Kiste sowie die 0,75-l-Flaschen im 6er-Karton.

Über die Brau-Manufactur Allgaeu:
Die Brau-Manufactur Allgaeu ist eine traditionsreiche Familienbrauerei aus Nesselwang im Allgäu, deren Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Die Brauerei wird seit 1978 von Diplom-Braumeister Karl Meyer geführt. Neben einem Sortiment an klassischen Bieren, die regional unter der Marke „NESSELWANGER“ vermarktet werden, konzentriert sich die Brauerei seit einigen Jahren auf handwerklich produzierte Edel-Biere („HOPFEN ROYAL“, „LIBERALITAS BAVARIAE“) sowie ein Craftbier-Sortiment unter der Marke „BRAUKATZ“. Seit kurzem ergänzen die unter Lizenz vermarkteten „NEUSCHWANSTEIN“-Bierspezialitäten das Portfolio.

 

Quelle: Brau-Manufactur Allgaeu

Stone Brewing Berlin mit neuem Bier: Stone Ripper Pale Ale

Wer träumt nicht davon, dem grauen deutschen Herbst, wenigstens ganz kurz, ein Schnippchen zu schlagen? Wer verfällt nicht der Tagträumerei über Sonne und Strand, einem Tag am Meer – einige sicher auch mit ihrem Surfbrett? Am Wetter können wir nix drehen, aber für Craft-Beer-Fans gibt es jetzt das frisch in Berlin gebraute Stone Ripper Pale Ale – eine Ode an die sonnigen Sommertage, ein erfrischender Schwung fruchtigen Hopfens: A Rippin‘ Swell of Juicy Hops!

Dieses großartig-frische, goldfarbene San Diego Style Pale Ale holt sich seine Inspiration von den Surfkulturen Südkaliforniens und Australiens. Mit Cascade-Hopfen von der Westküste der USA, australischem Galaxy-Hopfen und einer Auswahl der feinsten deutschen Hopfensorten, wie Hallertauer Blanc, Hüll Melon und Mandarina Bavaria kommt dieses Pale Ale mit einem fruchtigen Schwung Ananas-, Pfirsich- und Grüntee-Aroma. Mit seinem hopfenintensiven Geschmack ist das Stone Ripper Pale Ale die Interpretation eines San Diego Style Pale Ales, gebraut in Berlin – mit australischem Akzent.

„Für unser Stone Ripper Pale Ale haben wir das Pale Ale Malz mit ein wenig Karamellmalz abgerundet, welches dem Bier eine leichte Malznote und eine tief goldene Farbe verleiht,“ betont Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Berlin. „Das Bier wird von einer Auswahl der spannendsten neuen deutschen Hopfenvariationen, wie Hallertauer Blanc, Hüll Melon und Mandarina Bavaria sowie Galaxy Hopfen aus Australien und Cascade von der US-Westküste getragen und ist damit unsere ganz eigene Interpretation eines Pale Ales, welches deutsche, amerikanische und australische Hopfennoten in einem Bier vereint.“

Marcus Thieme, Vice President & General Manager European Operations Stone Brewing, ergänzt: „Nach der Stone White Geist Berliner Weisse ist das Stone Ripper Pale Ale nun bereits der sechste Core Style unserer in Berlin gebrauten Bierstile, die das ganze Jahr über erhältlich sind. Saisonal wird unser Portfolio in Herbst und Winter durch unser Mocha Stout, Stone Xocoveza, ergänzt. Ich bin sehr stolz auf das Brau-Team von Stone Berlin, das sich der Herausforderung gestellt hat, ein ganz eigenes San Diego Style Pale Ale mit einer besonderen deutsch-australischen Note zu kreieren. Das Ergebnis ist fantastisch: ein frisches, knackiges, hopfengetriebenes und ausbalanciertes Pale Ale.“

Bier Info:
Name: Stone Ripper Pale Ale
Stil: Pale Ale
Hopfenvariationen: Magnum, Hallertauer Blanc, Cascade, Hüll Melon, Mandarina Bavaria und Galaxy
Alkoholgehalt: 5,7 % vol.

Wir werden das Bier so schnell wie möglich testen und hier darüber berichten! Stay tuned!

Quelle: Stone Brewing Berlin Pressemeldung

Marktstudie: Die Vielfalt macht das deutsche Bier aus

Trotz rückläufigen Bierkonsums schmeckt sieben von zehn Deutschen der Gerstensaft gut oder sehr gut, wie eine aktuelle repräsentative Studie jetzt zeigt. Handwerklich gebrautes Craft-Bier ist insbesondere bei jungen Männern mit höherem Einkommen zunehmend beliebt.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im September 2017 1.031 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zu ihrem Bierkonsum befragt. Untersucht wurde, wie gerne und häufig die Bundesbürger Bier trinken sowie welche Sorten und Marken ihnen schmecken. Daneben wurde erhoben, wie bekannt und wie verbreitet handwerklich hergestelltes Craft-Bier aus kleinen Brauereien ist.

Deutschland ist nach wie vor ein Land der Biertrinker: Jeweils einem guten Drittel der Erwachsenen schmecken Hopfen und Malz gut oder sehr gut. Über die Hälfte der volljährigen Bundesbürger trinkt mindestens zweimal pro Woche Bier. Am häufigsten wird zum Pils gegriffen, denn die untergärige Brauart schmeckt immerhin 57 Prozent der Biertrinker. Auf Platz zwei folgen Bier-Mixgetränke wie Radler, die der Hälfte der Deutschen munden. Platz drei belegt mit 46 Prozent das Weizen-Bier. Während im Norden jeder Siebte an vier Tagen in der Woche Bier trinkt, ist es im Süden Deutschlands sogar jeder Vierte.

Bei den Brauereien gibt es keine klaren Präferenzen. Keine der 30 getesteten Marken überzeugt die Mehrheit der Biertrinker. Das absolute Lieblingsbier ist für 14 Prozent der Deutschen die Marke Beck‘s. Im Westen der Republik führt Krombacher mit 12 Prozent, während es die Münchener Traditionsbrauerei Augustiner im Süden mit 13 Prozent auf einen hervorragenden zweiten Platz schafft.

Konkurrenz bekommen die etablierten Brauereien in den letzten Jahren zunehmend durch kleine, handwerklich arbeitende Betriebe, die hochwertige Biere mit mehr Eigengeschmack produzieren – sogenanntes Craft-Bier. 42 Prozent der Deutschen wissen, was Craft-Bier ist, nach Durchlesen der Definition sind sich sogar 44 Prozent sicher, schon einmal ein Craft-Bier getrunken zu haben. Dieser Anteil steigt bei den 18-29-jährigen auf 56 Prozent, bei Männern auf 53 Prozent und ab 4.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen auf 60 Prozent.

Biertrinker sind in Deutschland also nicht vom Aussterben bedroht. Brauereien, die sich geschmacklich hervortun, wie die jungen Craft-Bier-Hersteller, aber auch Traditionsmarken wie Rothaus, Augustiner oder Früh Kölsch stoßen auf eine junge, zahlungskräftige Zielgruppe. Auf der anderen Seite finden auch die großen Industriebiere nach wie vor ihr Publikum. „Verlierer könnten mittelgroße Marken sein, die weder über das Werbevolumen noch über die Differenzierung verfügen, um mitzuhalten“, erläutert Studienleiter Daniel Althaus von SPLENDID RESEARCH.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos online.

Quelle: Spendid Research

Brausilvester: Der Jahreswechsel der Brauer am 30. September

Am 30. September endet nach altem Brauch das Brauwirtschaftsjahr. Einige Brauereien (u.a. in Baden-Württemberg) arbeiten noch heute nach ihm und schließen ihr Geschäftsjahr nicht wie üblich zum 31. Dezember, sondern zum 30. September ab. Aus diesem Grund feiern Brauer und Wirte nicht nur in Baden-Württemberg sondern auch anderen Regionen und Ländern in diesen Tagen wieder das Brausilvester.

Der Ursprung des Braujahres und die damit verbundene Abweichung zu unserem heute verwendeten Kalenderjahr stammt bereits aus dem Mittelalter. Vor vielen einhundert Jahren bedeuteten die warmen Sommermonate für die Brauer etwas, das heute unbegreiflich wäre: ein Herstellungsverbot für Bier. „Als es noch keine Geräte zur Kühlung gab, durfte ausschließlich in den kalten Monaten des Jahres, von Michaeli, also vom 29. September bis Georgi am 23. April, gebraut werden“, erklärt der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz. Im restlichen Jahr hätten die hohen Temperaturen dem wärmeempfindlichen Bier zu stark zugesetzt. „Damit die Brauer ihren goldenen Hopfentrunk auch im Sommer anbieten konnten, wurden die letzten Biere mit einer höheren Stammwürze- und höherem Alkoholgehalt eingebraut. So hielten sie länger und stellten die Bierversorgung für die warmen Monate sicher“, so Janitz. Im Oktober konnte dann, dank den frisch geernteten Rohstoffen Hopfen und Malz, wieder mit dem Bierbrauen begonnen werden.

Das sommerliche Brauverbot wurde im 19. Jahrhundert mit der Erfindung der Kältemaschine und die damit funktionierende Kühlung der Biere aufgehoben. Was jedoch als Andenken an die vergangene Zeit geblieben ist, sind die Feierlichkeiten zum Start in das neue Braujahr. Das Brausilvester hat sich im Lauf der Jahrhunderte zum liebgewonnen Erntedank-Brauchtum entwickelt. Zudem möchten die Brauer den Bierfreunden heute mit dem bierigen Freudenfest die Naturnähe und Naturabhängigkeit des Produktes von den Rohstoffen bewusst machen.

 

Quelle: Baden-Württembergischer Brauerbund e.V.

Neues aus Berlin: Stone White Geist Berliner Weisse

Seit Jahrzehnten führt die noble Berliner Weiße ein Dasein im dunklen Tal der Verdammnis. Ein komplexes Sauerbier, einst von Napoleons Truppen der „Champagner des Nordens“ genannt, missverstanden, missinterpretiert, missbraucht. Künstlich aufgesüßt als Schuss oder Strippe mit Sirup oder aufgespritzt mit Schnaps. Für ein Land, das sein Bier für besondere Reinheit preist, eine recht ungewöhnliche Unart – die für die über 600 Jahre Geschichte der Berliner Weiße zudem recht jung ist. Warum also eine Berliner Weiße mit künstlichen neonfarbenen Zusätzen oder gar Schnaps bestrafen? Stone Brewing Berlin, die Deutschland-Filiale des US Craft Giganten Stone möchte dies nun ändern.

Stone White Geist Berliner Weisse ist herb-erfrischend, kessel-gesäuert mit speziell ausgewählten Lactobacillus Bakterienstämmen aus lokalen Berliner Kulturen. Um eine Stone typische und legendäre Berliner Weiße zu garantieren, wurde der Alkoholgehalt erhöht und das Bier mit deutschen Hopfenvariationen gebraut. So ist die Stone White Geist Berliner Weisse ein bisschen wie die anderen Stone Biere: Etwas stärker, direkter und erfrischend – und mit Sicherheit davor gefeit, aufgemischt zu werden.

„Gibt es etwas Besseres als die dynamische Bierkultur Berlins und Stone’s erstes Jahr in dieser Stadt mit einer eigenen traditionell gebrauten Berliner Weiße zu feiern, gerade jetzt in einer Zeit, in der dieser authentische Berliner Braustil eine echte Renaissance erlebt?“ ergänzt Greg Koch, Executive Chairman und Mitgründer von Stone Brewing. „Es ist großartig, dass die Craft Beer Bewegung dieser Stadt etwas zurückgegeben hat, was eigentlich und ganz natürlich zu Berlin gehört. Mit den Berliner Weißen von Brewbaker, Brlo, Schneeeule oder Lemke und nun auch unserer, kann man endlich wieder eine Vielfalt dieses ikonischen Berliner Bierstils genießen.“

Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Berlin, betont „Unsere herb-erfrischende, kessel-gesäuerte Stone Berliner Weisse hat ihr ungewöhnlich säuerliches Aroma von speziell ausgewählten Lactobacillus Bakterienstämmen, die aus lokalen Berliner Kulturen stammen. Um eine Stone typische und legendäre Berliner Weiße zu garantieren, haben wir den Alkoholgehalt auf 4.7% erhöht und das Bier mit den deutschen Hopfensorten Huell Melon und Callista gebraut. Dieses Bier verkörpert die Lebendigkeit eines Sommertags mit dem fruchtigen Geschmack von Pfirsich und Wassermelone.“

Bier Info Stone White Geist Berliner Weisse

Stil: Berliner Weiße
Hopfenvariationen: Huell Melon und Callista
Alkoholgehalt: 4,7 % vol.

Geschmacksnoten laut Brauerei

Aussehen: Trüb-goldgelbe Farbe mit weißer Schaumkrone
Aroma: Intensiver Zitrus-, Pfirsich- und Melonengeschmack, abgerundet mit leichten Rhabarbernoten
Geschmack: Ein intensives aber fein balanciertes Sauerbier
Gaumen: Mittlerer Körper ohne wahrnehmbare Süße mit klarem, säuerlichen Abgang

Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum neuen „Botschafter des Bieres“ ernennt

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, ist neuer „Botschafter des Bieres“. Auf dem Deutschen Brauertag am 29. Juni in Berlin wurde der Ministerpräsident von den deutschen Brauern mit dem Ehrentitel ausgezeichnet. Der bisherige Botschafter Prof. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, übergab das Amt in der Landesvertretung Baden-Württembergs an seinen Nachfolger.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann erklärte mit Blick auf die Auszeichnung: „,Botschafter des Bieres‘ – das ist nun schon das zweite Amt, mit dem ich nicht gerechnet hätte.“ Bier sei ein Naturprodukt, bei dem es auf die Qualität der Zutaten ankomme, so Kretschmann. „Die Qualität des deutschen Bieres ist ein Ausweis dafür, wie gut die Brauerinnen und Brauer ihr Handwerk verstehen. Die vielen großen und kleineren Brauereien und die unterschiedlichen Biersorten, die wir gerade in Baden-Württemberg haben, stehen für unsere regionale Vielfalt.“

„Winfried Kretschmann ist ein engagierter Umwelt- und Wirtschaftspolitiker“, so der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Dr. Jörg Lehmann, in seiner Laudatio. „Seit er 2011 als erster Grünen-Politiker zum Regierungschef eines deutschen Bundeslandes gewählt wurde, setzt sich Winfried Kretschmann mit Nachdruck und aus Überzeugung für den Schutz unserer natürlichen Ressourcen ein, für Vielfalt und Regionalität. Seit Jahrzehnten engagiert er sich auch für das Handwerk und einen starken Mittelstand, darunter die Vielzahl von Brauereien im Südwesten Deutschlands.“ In Kretschmanns Heimat Baden-Württemberg zeichne sich die Braukultur durch eine „lange Tradition und eine reiche Vielfalt“ aus, so der Brauer-Präsident. Baden-Württemberg hat nach Bayern mit rund 200 Betrieben die meisten Brauereien in Deutschland. Bundesweit gibt es mehr als 1.400 Brauereien. Nach Jahren des „Brauereisterbens“ steigt die Zahl der Betriebe wieder.

 

Quelle: Deutscher Brauer-Bund| Bildquelle: DBB/CHLietzmann

Craft-Beer-Mekka Berlin: Das Great Berlin Beer Festival statt findet erstmals statt

Mit dem „Great Berlin Beer Festival“ untermauert die Stadt ihren Status als Craft-Beer-Metropole. 40 Top-Player der internationalen Craft-Beer-Szene präsentieren am 29. und 30. September in der „Alten Münze“ ihre Biere.

Craft Beer ist in Deutschland angekommen. Das beweisen nicht nur die vielen neuen Brauereien und Bierbars, die quer durch die Republik aus dem Boden schießen, sondern auch eine Vielzahl an Festivals, die sich dem Thema Craft widmen.

Eine Vorreiterrolle hat sicherlich Berlin eingenommen, wo Craft Beer inzwischen ein fester Bestandteil der gastronomischen Landschaft ist. Mit dem Berliner Bierfestival und der Berlin Beer Week verfügt die Hauptstadt über gleich zwei hochkarätige und überaus populäre Veranstaltungen zum Thema.

Braucht Berlin vor diesem Hintergrund wirklich ein weiteres Craft-Beer-Festival? „Unbedingt!“, sagt Stefan Krüger, einer der Mitinitiatoren des Great Berlin Beer Festivals. „Mit dem neuen Festival wollen wir einen Schritt weitergehen und den Blick ins Ausland und nach Übersee richten. Für die Besucher wird das wie eine Art Craft-Beer-Weltreise. Sie zahlen einmal Eintritt und können dann auf Entdeckungsreise gehen, die Brauereien besuchen, deren Bierstile kennenlernen und probieren, sich mit den Brauern austauschen etc.“

Folgende Brauereien haben ihre Teilnahme schon bestätigt:

Buxton Brewing (Buxton, UK), Epic Brewing (Utah, USA), Kehrwieder Kreativbrauerei (Hamburg, DE), Bevog (Bad Radkersburg, AT), Kingpin (Warschau, PO), Lervig (Stavanger, NO), LoverBeer (Piemonte, IT), Mad Scientist (Budapest, HU), Mikkeller (Kopenhagen, DK), Sori Brewing (Tallinn, EST), Stone Brewing Berlin (Berlin, DE), Straßenbräu (Berlin, DE), Woodfour (Californien, USA), Edge Brewing (Barcelona, ES), La Pirata (Barcelona, ES), Kompaan (Den Haag, NL), Left Hand (Longmond, USA), Beerbliothek (Göteborg, SK), Steamworks (Californien, USA), To Øl (Copenhagen, DK), Brauerei Kemker (Lienen, DE), Beavertown (London, UK), Vagabund Brauerei (Berlin, DE)

Die zweite im Bunde des Great Berlin Beer Festivals, Tiffany Herrington, kennt solche groß angelegten Bierfestivals aus ihrer Heimat: „In den USA hat Craft Beer schon seit vielen Jahren eine sehr große Bedeutung. Hier finden viele Festivals statt, die in einer Größenordnung und auf einem Niveau stattfinden, wie man es in Deutschland noch gar nicht kennt. Mit dem Great Berlin Beer Festival präsentieren wir rund 40 Brauereien, die in ihren Heimatmärkten zu den absoluten Top-Playern gehören. Die Qualität der Biere wird daher atemberaubend sein und somit ein besonderes Erlebnis für jeden, der gerne Bier trinkt. Das kann ich versprechen.“

Dass Krüger und Herrington wissen, wie man ein Festival dieser Größenordnung auf die Beine stellt, haben sie mit der Berlin Beer Week bewiesen, die 2017 ins dritte Jahr geht. Im Unterschied zur Beer Week, deren Programm sich auf vielen Locations in der ganzen Stadt verteilt, hat das Great Berlin Beer Festival mit der Alten Münze einen zentralen Veranstaltungsort. Hier können sich die Brauereien auf mehreren Ebenen präsentieren. Dazu gibt es Vorträge, Workshops, Tastings und Live Musik sowie Street Food.

Quelle: Great Berlin Beer Festival

Website:  facebook.com/GBBFestival

Brauhaus Riegele IPA Liberis 2+3: Ein echtes CraftBier, frei von Alkohol

Wer Glück hatte, konnte es schon Anfang des Jahres inkognito auf einer Craft-Bier-Messe probieren. Jetzt ist es endlich auch offiziell im Handel. Das IPA Liberis 2+3, die neueste Kreation aus der Riegele Biermanufaktur, überrascht mit tropisch-fruchtigen Noten und einem schlanken Körper, kommt dabei aber ganz ohne Alkohol aus.

„Unseren Brauern ist ein vollwertiges IPA gelungen, das sich durchaus mit alkoholhaltigen Varianten messen kann. Ein erfrischender Genuss für jeden Moment“, schwärmt Brauereichef und Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele.

Nicht nur eine Alternative für Craft-Bier-Fans

Leidenschaft, Hingabe und Wissen – mit diesen drei Zutaten kreiert das Brauhaus Riegele ausgefallene und einzigartige Biere. Für das ausgewogene Geschmackserlebnis der neuen Brauspezialität IPA Liberis 2+3 sorgen außerdem zwei Spezialhefen und die drei seltenen Hopfensorten Amarillo, Mandarina und Simcoe. Mit Nuancen von exotischen Steinfrüchten und einer kräftigen, gold-orangen Farbe überzeugt es nicht nur Craft-Bier-Fans, sondern verspricht alkoholfreien Genuss für alle Bierliebhaber, die Lust auf Abwechslung haben.

Eine Spezialität für jeden alkoholfreien Moment

Für Umsatz im Getränkefach- und Lebensmitteleinzelhandel sorgt IPA Liberis 2+3 ab sofort in der frechen 0,33l Flaschen. Damit ergänzt die neue Kreation das Riegele Brauspezialitäten-Sortiment, das seit 2016 auch im Drittelliter-Gebinde erhältlich ist. So bietet die Reihe nicht nur für jeden Geschmack das richtige, sondern mit dem IPA Liberis 2+3 auch für jeden alkoholfreien Moment eine Alternative.

IPA Liberis 2+3 auf einen Blick:

  • Bierstil: Alkoholfreies India Pale Ale
  • Aroma: Tropische Steinfrüchte
  • Perfekt zu: Jedem alkoholfreien Moment
  • Gebinde: 24 x 0,33l Logipack-Kiste / 8 x 0,33l Karton
  • UVP: 2,49 € / Flasche

Quelle: Brauhaus Riegele

Rückgang des Bierabsatzes in Baden-Württemberg

Der bundesweite Rückgang des Bierabsatzes hat nun auch leider das Ländle erreicht. In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 ist der Gesamtbierabsatz um knapp 4,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016 gesunken. Somit ließen sich die Verbraucher 5,6 Millionen Liter weniger Bier aus Baden-Württemberg schmecken als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Insgesamt wurde von Januar bis inklusive März rund 132 Millionen Liter des Kulturgutes Bier verkauft. „Noch ist Hopfen und Malz in diesem Jahr nicht verloren!“, betont der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz.

„Die warmen Monate liegen noch vor uns und wie bereits erwähnt, ist sonniges Wetter noch immer der beste Außendienstmitarbeiter einer Brauerei.“, so Janitz zuversichtlich. Erfreuliche Nachrichten haben hingegen die Biermischgetränke made in Baden-Württemberg zu melden und dies ganz gleich ob mit Zitrone, Limette oder Grapefruit: Mit einer Steigerung von 17,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr, zapft die hiesige Brauindustrie aus dem Südwesten in diesem Bereich weiterhin kräftig Zuwächse. Das entspricht einem Anstieg von rund einer halben Millionen auf insgesamt rund 3,3 Millionen Liter im ersten Quartal dieses Jahres.

Die baden-württembergischen Brauer sind weiterhin innovativ und dynamisch. Sowohl die Zahl der Braustätten als auch die Anzahl an neuen hochwertigen Biersorten wächst kontinuierlich. „Noch nie hatte der Verbraucher eine solch große Auswahl an heimischen Bieren wie heute. Dies haben wir unter anderem dem immer populärer werdenden Craft Beer Trend zu verdanken. Durch ihn kommt mehr Vielfalt ins Bierregal. Aktuell haben unsere Südwestbrauer rund 1000 unterschiedliche und nach dem Reinheitsgebot gebrauten Biere in petto.“, verlautet BWB-Geschäftsführer, Janitz. Bei der Anzahl der Braustätten liegt Baden-Württemberg mit 195 Betrieben nach Bayern auf dem bundesweit zweiten Platz und steht daher mit oben auf dem Treppchen.

 

Quelle: Baden-Württembergischer Braubund e.V. | einfach-besser-bier.de

Die Kulturgeschichte des Biers beim WortMenue in Überlingen

In diesem Frühling steht die Bodenseestadt Überlingen wieder ganz im Zeichen des literarisch-kulinarischen Festivals “WortMenue“. Vom 4. bis 18. Mai präsentieren sich – inzwischen bereits zum zehnten Mal – mehr als zwanzig Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Romanen und kulturgeschichtlichen Beiträgen mit dem Thema „Essen und Trinken“ im weitesten Sinne auseinandergesetzt haben. Nahezu alle Lesungen finden in Überlinger Restaurants und Landgasthöfen statt – stets begleitet von thematisch passenden Speisen und Getränken. Eine Veranstaltung widmet sich auch der Kulturgeschichte des Biers.

Gunther Hirschfelder: Bier – Eine Geschichte von der Steinzeit bis heute.

Am Samstag 6. Mai 2017 um 19.00 Uhr im Landgasthof Brauerei Keller in Überlingen-Lippertsreute.

Bier spiegelt die Geschichte unserer Zivilisation. Seit der Jungsteinzeit brauen Menschen den nahrhaften Gerstensaft. Dabei unterlagen Inhaltsstoffe, Braumethoden und auch die Qualitäten und Reinheitsgebote immer wieder fundamentalen Veränderungen. Aber auch wer, wann und warum dieses Getränk konsumierte, hat sich im Laufe der Jahrhunderte permanent gewandelt. So ist die Kulturgeschichte Europas und der Welt auch eine Entwicklungsgeschichte des Bieres: Es war bei den religiösen Ritualen der frühen Hochkulturen des Zweistromlandes ebenso zentral wie in der Arbeiterkneipe des Deutschen Kaiserreichs. Und mit dem Ende des Industriezeitalters ist seine Historie noch lange nicht zu Ende: Die moderne Gesellschaft hat es als Lifestyle-Produkt neu entdeckt. Vom Emmerbier des Vorderen Orients zu den Craft-Beer-Kneipen der modernen Metropolen erzählt Hirschberger die Geschichte einer erstaunlichen Weltkarriere.

„Keine andere Bier-Publikation (…) taucht so tief in die Braukessel und Krüge ein wie diese.“ (Süddeutsche Zeitung)

Über den Autor

Prof. Gunther Hirschfelder, geboren 1961, ist Kulturanthropologe und Volkskundler. Seit 2010 hat er die Professur für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg inne. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. „Europäische Esskultur. Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute“.

 

Besucher Info

Moderation: Thomas Hagenauer, SWR. Gesprächsgast: Fritz Tauscher, Kronenbrauerei Tettnang

Eintritt: € 10,– (incl. Begrüßungsgetränk) • Einlass, Getränke und Essensbestellung ab 18.30 Uhr, Lesungsbeginn 19.30 Uhr, Essen 20.15 Uhr, im Anschluss zweiter Lesungsteil

Weitere Info und Kartenvorverkauf: wortmenue-ueberlingen.de