Die Meckatzer Löwenbräu lässt ab April das Meckatzer Hell wieder aufleben

Ab April gibt es von der Familienbrauerei Meckatzer aus dem Allgäu wieder ein klassisches Bayerisches Helles, das Meckatzer Hell: Schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte Meckatzer ein Helles – bis Ende der 80er Jahre. Nachdem die Allgäuer Brauerei in letzter Zeit immer häufiger gefragt wurde, weshalb dieses Bier nicht mehr angeboten wird, hat sich das Unternehmen dazu entschieden, das Helle wieder in das Sortiment aufzunehmen: wie früher in der Euro-Flasche und in Anlehnung an das ursprüngliche Etikett.

Brauereichef Michael Weiß sagt dazu: “Tradition ist für uns Meckatzer etwas Lebendiges: Mit dem Neuen wollen wir stets das Alte ehren. So führen wir mit dem neuen Meckatzer Hell eine lang währende Brautradition fort. “ Nach Monaten des Probierens und Komponierens der Rohstoffe und Rezepturen kann die Brauerei nun ein neues Bier präsentieren das zünftig ist wie ein bayerisches Helles, aber so besonders wie ein Meckatzer.

Max Stör, Braumeister und Qualitätsbeauftragter bei Meckatzer beschreibt das Bier wie folgt: „Unser Meckatzer Hell ist ein feinwürziges bayerisches Helles: sortentypisch frisch, schlank und mit dezenter Hopfennote, aber trotzdem harmonisch rund und ausgewogen – ein süffiges und ehrliches Bier. Umso schwieriger ist es, solch ein Bier zu brauen und umso höher sind die Qualitätsmaßstäbe, die wir an seine Herstellung angelegt haben, damit es ein Meckatzer Hell wird. Das beginnt schon bei der Auswahl der Rohstoffe. Wir verwenden ausschließlich Aromahopfen aus Tettnang und der Hallertau, die sortentypisch komponiert und nach einer speziell abgestimmten Rezeptur in feinste helle Braumalze eingebettet werden, die dem Bier eine besondere Spritzigkeit geben. Die Gerste für unsere Malze wird in Südbayern und Oberschwaben angebaut und von heimischen Mälzern nach strengen Meckatzer Qualitätsvorgaben verarbeitet. Für den folgenden Brauprozess wählen wir die traditionelle kalte Gärung unter Einsatz unserer eigenen Meckatzer Qualitätshefe. Während der Nachgärung und Klärung darf unser Meckatzer Hell mehr als 4 Wochen in Ruhe reifen und dabei seinen harmonischen Charakter vollenden. Die abschließende schonende Filtration bewahrt den vollen Geschmack und die feine Struktur. Wie alle unsere Biere wird auch unser Meckatzer Hell zu keinem Zeitpunkt wärmebehandelt – weder vor noch nach der Abfüllung.“

Meckatzer Hell wird mit einer Komposition aus heimischen Hopfen- und Malzsorten eingebraut.

  • Bier: Meckatzer Hell
  • Brauerei: Meckatzer Hell
  • Stammwürze: 11,6 %
  • Alkoholgehalt: 4,9 % vol.
  • Kaloriengehalt: ca. 42,3

Neuer Markenauftritt der Sanwald Weizenbiere aus Stuttgart

Baden-Württembergs größte Weizenbiermarke, welche zu dem Familienbetrieb Dinkelacker gehört, gestaltet ihren Markenauftritt neu. Im Fokus des neuen Markenauftrittsvon Sanwald steht die ‚Ursprünglichkeit’: „Die Rückbesinnung auf die alten Werte zahlt auf das selbstverständliche Traditionsbewusstsein der Familienbrauerei Dinkelacker ein“. Daher wird der frühere Slogan „Sanwald braut besondere Biere“ und das damalige Logo wieder aktiviert. Die Weizenbiere erhalten eine neue Ausstattung, die an das frühere Design in den 70er- und frühen 80er-Jahren erinnern soll.

Zurück in die Zukunft

„Verbraucher wünschen sich in der heutigen schnelllebigen Zeit, in die gute alte Zeit zurückversetzt zu werden. Dieser Wunsch nach authentischen Lebensmitteln mit hohem Genusswert hält an. Und genau dafür steht auch Sanwald: Unter dieser Marke werden seit über 110 Jahren obergärige Bierspezialitäten von hervorragender Qualität und bestem Geschmack gebraut“, sagt Bernhard Schwarz, Geschäftsführer der Familienbrauerei Dinkelacker und fügt hinzu: „Wir besinnen uns auf die Wurzeln der Weizenbiermarke als Spezialitätenbrauerei zurück, deren Geschichte in der Stuttgarter Silberburgstraße ihren Anfang nahm und an deren Ausrichtung sich nichts geändert hat.“

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Die Marke lebt neu, aber doch mit unverkennbarem Ursprung, auf. So wurde etwa das neue Markenlogo an das alte angelehnt und auch der frühere Slogan „Sanwald braut besondere Biere“ wird wieder präsent. Auch die Biere erhalten eine neue Ausstattung: Die Abfüllung der Weizenbiere erfolgt nicht mehr in die NRW-, sondern in die urigen 0,5 Liter Euroflaschen. Die Stuttgarter Brauerei hat die Etiketten dem neuen Auftritt entsprechend angepasst und zudem einen komplett neuen Kasten (20 x 0,5 Liter) entwickelt. Bei diesem handelt es sich um eine Neuentwicklung, denn er passt auf das Euro-Pool-Palettenmaß und genügt höchsten Ansprüchen an Tragekomfort, Stabilität und Displaywirkung – und erinnert trotz allen modernen Anforderungen an das Sanwald-Gebinde, das man aus den 70er- und frühen 80er-Jahren kennt. Die Familienbrauerei Dinkelacker ist die erste Brauerei in Deutschland, die diesen Kasten im Markt einsetzt.

110 Jahre Weizenbierkompetenz

Bereits 1903 gründete David Sanwald die erste „Stuttgarter Weißbier-Brauerei“. Seine Strategie, sich auf Weißbier und später auch auf andere obergärige Biersorten zu fokussieren, ging auf. Schon nach kurzer Zeit florierte das Geschäft, Sanwald erarbeitete sich schnell den Ruf einer echten Spezialitäten-Brauerei. Inzwischen steht Sanwald seit über 110 Jahren für Weizenbierkompetenz und nimmt heute eine führende Position unter den Weizenbieren aus Baden-Württemberg ein. Das Produktportfolio umfasst vier Sorten: Das Hefe Weizen hell, Hefe Weizen dunkel, Kristall Weizen und das Sport Weizen 0,0%.

Quelle: Sanwald

Stone Brewing World Bistro & Gardens Berlin ist eröffnet!

Stone Brewing World Bistro & Gardens Berlin ist seit gestern 14.09.2016 eröffnet. Nachdem Stone schon seit längerem das Gelände in Berlin Mariendorf umbaute, und zwischendurch auch schon im Bistro Biere ausgeschenkt hat, ist nun das ganze Werk vollbracht.

Craft Beer – von Stone Brewing und anderen Brauereien

Als eine der größten unabhängigen Craft-Beer-Brauereien (in den USA Marktführer) steht Stone hinter seinem Engagement, den Bierfreunden „nur die besten innovativen Biere zu bieten“. Ausschließlich handwerklich gebraute Biere sowie Craft Biere finden sich auf der Bierliste von Stone Berlin. Insgesamt bietet das Restaurant rund 65 Biere vom Fass und eine umfangreiche Liste an Bieren in Flaschen und Dosen. Natürlich nicht nur Stone Craft Beer sondern auch zahlreiche handgefertigte Biere kleinerer Brauereien aus der ganzen Welt. Dazu eine hochwertige Weinauswahl plus sorgfältig ausgewählte Softdrinks ohne künstliche Inhaltsstoffe sowie Kaffee von Berliner Röstereien.

Die Küche bei StoneBerlin

Die Ernährungsphilosophie von Stone Brewing World Bistro & Gardens – Berlin steht für Umweltverantwortung, Slow-Food und setzt Esskultur und qualitative Zutaten an oberste Stelle. Die Küche konzentriert sich zum Großteil auf Biogemüse von kleineren Höfen aus der Gegend. Die Gerichte auf der Speisekarte reichen von beidseitig geräuchertem Schweinefleisch bis hin zum Chai-gewürzten marokkanischen Rindfleisch und schließen auch Spezialitäten aus Berlin ein, wie das Hauptstadtbarsch Trio. Beliebte Gerichte aus dem Menü von San Diegos Stone Brewing World Bistro & Gardens, wie die „Barbecue Duck Tacos“ und die „Cheddar, Garlic & Stone Ruination IPA Soup“ sind ebenso vertreten. Die Hauptgerichte starten bei ca. 12,00 € und lassen sich alle wunderbar mit den auf der Karte empfohlenen Stone-Bieren kombinieren.

„Europas neueste Craft-Beer-Attraktion“ befindet sich in Mariendorf, einem Ortsteil von Berlin im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, im Süden der Stadt. Die Adresse ist Im Marienpark 23, 12107 Berlin und ist mit der U-/S-Bahn (S-Bahn Haltestelle Attilastraße oder U-Bahn Alt-Mariendorf) und einem 15-minütigen Spaziergang erreichbar. Ausreichend Parkplätze für Fahrzeuge und Fahrräder sind auf dem Gelände vorhanden. Stone Brewing Word Bistro & Gardens – Berlin ist grunsätzlich eine Nicht-Raucher-Location (was den Biergenuss nur fördern kann!).

Öffnungszeiten der Stone Brewing World Bistro & Gardens: Täglich von 12 – 1 Uhr (Küche schließt um 22 Uhr)

Mehr Infos online: stonebrewing.eu

 

Foto: Stefan Hähnel

Hoppmair’s: Handgemachtes Bier aus Bayern

In Güntersdorf braut sich was zusammen, denn mit Hoppmair’s gibt es dort seit gut 9 Monaten eine neue Brauerei. Hinter dem Gypsy Brewing Projekt stehen ein Braumeister, ein Hopfenpflanzer und eine Designerin – eigentlich die perfekte Mischung für spannende Biere.

Hoppmair’s will ‘Klasse statt Masse’ und startete daher mit zwei Sorten Bier. Und im Gegensatz vieler anderer neuen Craftbier Brauereien sind dieses Sorten nicht etwa ein IPA oder Pale Ale, sondern ein klassisches Helles und Weißbier. Nun sind diese beiden Sorten zwar Typisch-Bayrisch und sehr weit verbreitet, doch viele Bierfreunde wissen wie schwer es für den Brauer ist ein wirklich leckeres Helles oder Weißbier zu brauen. Diese Bierstile sind genau durch ihre Unaufdringlichkeit und lange Tradition sehr filigran und bedarfen wirkliches Können vom Braumeister.

Ob die beiden Biere von Hoppmair’s diese Prüfung bestehen, werden wir sehen. Zum Test haben wir von dem Brauerei-Team ein kleines Verkostungspaket geschickt bekommen. Was alles drin ist könnt ihr in unserem HopfenLiebe Unboxing Video sehen:

Was schon mal sehr positiv auffällt ist das Design der Flaschen. Ob der Geschmack dort mithalten kann, werden wir bald berichten.

Transparenz: Das Paket mit den Bierproben wurde uns direkt von Hoppmair’s zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf unsere Berichterstattung und Bewertung.

Gasthausbrauerei Tomo Bräu in Reutlingen-Betzingen

Im beschaulichen Reutlinger Stadtteil Betzingen gibt es die Gaststätte Tomo Bräu. Neben kroatischen Spezialitäten kann man hier 4 Sorten selbstgebrautes Bier verkosten.

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Biersorten

Seit 2008 wird hier direkt im Nebenraum des Restaurants Bier gebraut. Es gibt immer 3 Standard-Sorten: Tomo Gold (ein Naturtrübes/Kellerbier), Hefezopf (Hefeweizen) und Schwarze Seele (Dunkles Lager). Dazu kommt regelmäßig ein sog. Projektbier. Das kann ein Pale Ale sein oder ein Bier mit Pekanüssen. Ganz was der Brauer gerade so im Sinn hat.

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Tomo Bräu Biertutorium

Die Brauanalage wurde selbst geplant und gebaut. Der Grund hier Bier zu brauen war ein sehr pragmatischer. Da die Frau des Gründers schon immer mit Leib und Seele in der Gastronomie arbeitete, musste sich Thomas (der Gründer von Tomo Bräu) etwas einfallen lassen um trotzdem nah bei ihr zu sein. Und da selbstgebrautes Bier immer eine tolle Sache ist, fing er mit dem Bierbrauen an.

Die Brauanalage von Tomo Bräu ist eine der kleinsten gewerblichen Brauanlagen mit einer Ausstoßende von 105 Liter pro Sud. Die Brauerei verkauft das Bier nur in der Gaststätte und auf Anfrage in kleinen Fässer für Feste und Feiern.

Fazit

Die Biere sind durch die Reihe zu empfehlen, mir persönlich hat besonders das Hell (Tomo Gold) sehr geschmeckt. Auch die Speisen sind im Tomo Bräu sehr lecker und man bekommt ‚ordentliche’ Portionen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und obendrauf sind alle Mitarbeiter sehr freundlich.

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Besucher Info:
TOMO BRÄU BIERTUTORIUM
Brauerei | Restaurant | Pension
Im Gässle 5
Reutlingen-Betzingen

Website: tomo-braeu.de

Neues Bier am Bodensee: Lindauer Hell

Am und um den Bodensee gibt es so einiges an leckerem Bier und guten Brauereien. Doch nun gibt es ein neues Gebräu welches auch gleich den Namen einer der schönsten Städte am Bodensee im Namen trägt: Lindauer Hell.

Brauereien am Bodensee

Damit gibt es neben der Ruppaner Brauerei aus Konstanz am Bodensee und den Brauereien wie Leibinger und Meckatzer, nun noch ein weiteres Bier für die Region Oberschwaben und den See. Lindauer Hell wird von der Inselbrauerei Lindau vermarktet. Diese Brauerei hat eine Lange Tradition, da sie schon seit dem 18. Jahrhundert neben anderen kleinen Baustätten auf der Insel Bier gebraut hat. Doch 1972 war erstmals Schluss und die Inselbrauerei Lindau musste schließen.

Aktienbrauerei und Bürgerliches Brauhaus

Zuvor hatte die Inselbrauerei 1932 die Aktienbrauerei Simmerberg übernommen. Ein entscheidender Faktor, den obwohl das Bier mit dem Namen Lindauer Hell daher kommt und auf der Flasche Inselbrauerei Lindau steht, wird es nicht dort gebraut, sondern bei der erwähnten Aktienbrauerei in Simmerberg. Grund dafür ist wohl zum einen der offenkundig Mangelnde Platz in Lindau im Bier zu brauen, zum weitern dass die Aktienbrauerei und die Inselbrauerei eine lange gemeinsame Tradition haben und Simmerberg wie auch das Bürgerliches Brauhaus Ravensburg-Lindau die Inselbrauerei als Hauptinvestor haben. Ein ganzes Netz aus Beziehungen also.

Geschichte und Braustätte hin oder her; schmecken muss das Bier! Ob das Lindauer Hell auch wirklich schmeckt, werden wir herausfinden sobald wir es verkosten können.

 

Neues von Zwiefalter Klosterbräu: Urweizen, Slogan und Design

Zwiefalter Klosterbräu ist eine kleine schwäbische Brauerei mit großer Geschichte: Im Jahre 1521 wurde sie erstmals in der Chronik der Zwiefalter Benediktinerabtei erwähnt. 1724 veranlasste Abt Beda Sommerberger den Bau eines Brauhauses, das heute noch Heimat der Brauereigaststätte ist. Seit sechs Generationen ist die Brauerei im Familienbesitz, die klösterliche Braukunst wird noch bis zum heutigen Tag in Zwiefalten gelebt.

Regionale Zutaten und Traditionelles Brauhandwerk

Wie schon zu Zeiten der Benediktiner kommt das Brauwasser aus dem eigenen, 130 m tiefen Klosterbrunnen. Die Braugerste wächst auf Feldern inmitten des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, wo 30 Vertrags-Landwirte für einen integrierten und kontrollierten Anbau sorgen. Der Hopfen wird von Familie Bentele aus Tettnang bezogen. Sie pflanzt auch den Kloster-Hopfen an. Diese alte, bereits vergessene Hopfensorte wurde exklusiv für Zwiefalter Klosterbräu wieder zum Leben erweckt. Traditionelles Brauhandwerk, wie z.B. die offene Obergärung und lange acht Wochen Reifezeit verwandeln die wertvollen Rohstoffe in Bierspezialitäten. Insgesamt werden neun verschiedene obergärige und untergärige Biersorten dauerhaft angeboten, dazu kommen zwei Sorten Radler und saisonale Sude wie das beliebte Schwarzbier. Sie sind nur im begrenzten Umkreis um die Brauerei erhältlich.

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Regional verwurzelt, Qualität und Brautradition

Alles in allem ist Zwiefalter Klosterbräu also eine Brauerei, die regional verwurzelt ist und bei der die Zutaten des Bieres transparent bezogen und verarbeitet werden. Solche Brauereien sind es die seit Jahrzehnten und Jahrhunderten für konstante Qualität und Brautradition sorgen. Und obwohl im aktuellen Craftbier Boom oft über genau diese Brauereien etwas geschimpft oder zumindest die Augen verdreht wird (da sie anscheinend zu wenig innovativ sind), gehören sie mehr den je zum Rückgrat der deutschen Bierlandschaft.

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Neues kommt und Gutes bleibt

Seit wenigen Monaten gibt es zwei tolle Neuerungen bei Zwiefalter Klosterbräu: Unter dem Motto „Neues kommt und Gutes bleibt“ begleitet der Familienbetrieb derzeit die Einführung seiner neuen Produktausstattung im Markt. Nun steht auch das Wort „Klosterbräu“ wieder im Zentrum jedes Etiketts – ein klares Bekenntnis zur großen Geschichte der Brauerei, welche 1521 von den Benediktinern gegründet wurde. Die Besonderheiten der einzelnen Sorten kann man auf den Rückenetiketten entdecken. Hier wird jeder Sud mit einem Text vorgestellt, eine kleine Tabelle zeigt die wichtigsten Geschmackseigenschaften.

Zwiefalter Klosterbräu Urweizen

Daneben gibt es ein neues Bier von Zwiefalter: Das Zwiefalter Urweizen. „Die neue Sorte Urweizen hat sich in kürzester Zeit zum Renner in unserem Sortiment entwickelt und begeisterte Reaktionen bei Verbrauchern, Händlern und Gastronomen ausgelöst“, berichtet Peter Baader, Geschäftsführer in 6. Familiengeneration. „Wir freuen uns mit dieser weiteren Bierspezialität unser seltenes Brauhandwerk zum 500. jährigen Zunftjubiläum unter Beweis zu stellen“. Das feindunkle, naturtrübe Weizenbier wird ursprünglich in offener Obergärung eingebraut. Bei dieser traditionellen Brauweise schöpft der Braumeister den Gärschaum von Hand aus dem offenen Gärbottich ab und die Sorte erhält so seine ausgeprägte fruchtige Hefenote.

Bundesehrenpreis für 22 deutsche Brauereien

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat 22 deutsche Brauereien mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen. Die Preisträger hatten bei der Qualitätsprüfung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für Bier die besten Gesamtergebnisse in den verschiedenen Bundesländern erzielt. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr rund 190 Brauereien mit mehr als 1.000 Bieren im Wettbewerb. Die Preisverleihung fand im Rahmen des „Deutschen Brauerabends“ am 21. April im oberbayerischen Ingolstadt anlässlich der Feierlichkeiten rund um das 500-jährige Jubiläum des Reinheitsgebotes statt. Zusammen mit Bundesminister Christian Schmidt überreichte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die Medaillen und Urkunden.

Bundesehrenpreis in Gold und „Brauerei des Jahres“:

Bundesehrenpreis in Silber:

Baden-Württemberg:

Bayern:

Brandenburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Nordrhein-Westfalen:

Rheinland-Pfalz:

Saarland:

Sachsen:

Schleswig-Holstein

Thüringen

 

Quelle

Interview mit der Berg Brauerei aus Ehingen zum Reinheitsgebot

Die Berg Brauerei aus Ehingen hat zum Tag des Bieres die Nacht der offenen Brauerei. Dabei steht der Tag des Bieres natürlich ganz im Zeichen des Reinheitsgebots von 1516. Doch wie steht die Berg Brauerei zum Reinheitsgebot? HopfenLiebe hat in Ehingen nachgefragt.

Wie erklären Sie das Reinheitsgebot in eigenen Worten?
Das RHG stellt uns die Leitplanken des Bierbrauens, innerhalb denen wir uns frei bewegen können, und hält uns immer auf einer guten und hochwertigen Fahrbahn.

Ist das Reinheitsgebot ein Maßstab für Qualität, Geschmack, und Braukultur?
Sicherlich setzt das Reinheitsgebot eine sehr hohe Messlatte für diese Punkte. Es sichert die Qualität, lässt sehr viel Raum für Geschmacks- und Sortenvielfalt und sichert eine Braukultur und –tradition seit 500 Jahren.

Ermöglicht/Beschränkt das RHG die Sortenvielfalt der Biere und Kreativität des Brauers?
Das Reinheitsgebot gibt die Leitplanken vor in der sich der Brauer frei bewegen kann. Durch die Aromen- und Geschmacksvielfalt der „nur“ vier Rohstoffe hat der Brauer genügen Spielraum und Kombinationsmöglichkeiten um charaktervolle Biere die anders schmecken und anders riechen als die Norm, oder sogar in eine oder mehrere Richtungen extrem schmecken, zu brauen.

Wie stehen Sie persönlich zum RHG?
Wir brauen 8 ganzjährige und 5 saisonale Bier nach dem Reinheitsgebot. Auch kleine Sude, wie hopfengestopfter Weizen-Bock melon, Fruchtstout und Festbiere brauen wir nach dem Reinheitsgebot und erzielen durch den Einsatz von Malz, Hopfen und Hefe den besonderen, extremen Geschmack dieser Biere. Wir pflegen diese Brauerfahrung und –tradition des Reinheitgebots.

Haben Sie Kritik daran?
Nein, in keinerlei Weise.

Ist das RHG noch zeitgemäß?
Heute ist es wahrscheinlich aktueller den je, indem es höchste Bierqualität garantiert und einen willkürlichen Einsatz von Rohstoffen verhindert.

Hat/Hatte es Vorteile?
Es signalisiert dem Verbraucher einen Qualitätsstandard und Sicherheit, auf die er sich verlassen kann. Wir sind der Meinung, dass dies ein einzigartiger Vorteil des Reinheitsgebots ist.

Warum gibt es das RHG (noch)?
Weil es dem Verbraucher Sicherheit gibt und des Brauers Kreativität fördert.

Sollte man etwas daran ändern? Was sollte man ändern? Wie kann man das ändern?
Nein eine Änderung oder gar Lockerung des Reinheitsgebots ist nicht anzustreben.

Vielen Dank für die Antworten!

Fragen an den Braumeister des Tegernseer Brauhaus anlässlich 500 Jahre Reinheitsgebot

Das Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee ist weit bekannt, am meisten wohl für das Tegernseer Hell, eines der besten ‘Hellen’ weltweit. Dabei blickt die kleine Brauerei auf eine lange Geschichte zurück: Nachweislich seit 1803 gibt es das Königliche Brauhaus Tegernsee. Jedoch geht man allerdings davon aus, dass schon mit der Klostergründung auch die Brautätigkeit begann (wenn auch nur für den klösterlichen Eigenbedarf). Sicher ist, dass zum Erlass des bayerischen Reinheitsgebotes im Jahre 1516, am Ostufer des Tegernsees bereits 500 Jahre lang Bier gebraut wurde.

Neben dem Tegernseer Hell gibt es noch weitere untergärige Biere im Sortiment: Tegernseer Spezial, Tegernseer Dunkel, Tegernseer Pils, Tegernseer Leichtbier. Zusätzlich wird noch das 1806 König I Max Joseph, sowie saisonal beschränkt die Bockbierspezialitäten Blauer Page und Quirinus dunkler Doppelbock gebraut.

HopfenLiebe hat dem Braumeister des Tegernseer Brauhaus anlässlich des 500 jährigen Jubiläums des Reinheitsgebots ein paar Fragen gestellt.

500 Jahre Reinheitsgebot. Was bedeutet das für Sie?
Das Reinheitsgebot ist das älteste noch unverändert gültige Verbraucherschutzgesetz der Welt. Es steht für Transparenz, Natürlichkeit, Klarheit und Reinheit. Für mich persönlich ist es ein unumgängliches Gesetz und der Leitfaden für die Herstellung des natürlichen Qualitätsproduktes „Tegernseer Bier“

Ist ein 500 Jahre altes Gebot überhaupt noch zeitgemäß?
Selbstverständlich werden Biere heute nicht mehr gebraut wie vor 500 Jahren. Bier wird heute unter höchsten hygienischen Standards und mit Hilfe moderner Anlagentechnik hergestellt. Aber das Bierbrauen bleibt nach wie vor auf die Verwendung der vier natürlichen Rohstoffe beschränkt: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Ist das Reinheitsgebot heute eher ein Wettbewerbsvorteil im Sinne eines

Qualitätssiegels oder eher ein Hemmschuh?
Für die gewinnorientierte Konzernbrauerei, wird es wohl eher ein Hemmschuh sein. Im HTB brauen wir nach dem bayerischen Reinheitsgebot, das Beste und sicherste Qualitätssiegel das es in der Lebensmittelbranche gibt.

Würden Sie etwas anders machen, wenn es das Reinheitsgebot nicht gäbe? Wenn ja, was?
Nein – um ein gutes Bier herzustellen brauche ich nur die vier zugelassenen Rohstoffe, ein ausgeprägtes Produktgefühl und handwerkliches Geschick.

Wie groß ist der Spielraum innerhalb der Vorgaben? Nutzen Sie diesen aus? Wenn ja, wie?
Das Reinheitsgebot lässt keinen Spielraum zu und das ist auch gut so! Wenn die bayerische Brauwirtschaft bis jetzt von Lebensmittelskandalen verschont blieb, dann liegt das auch daran, dass die verwendeten Rohstoffe einer kontinuierlichen und umfassenden Rückstands- und Schadstoffkontrolle unterliegen.

Welches Ihrer Biere ist bei den Kunden am beliebtesten? Und welches ist Ihr Lieblingsbier?
Unsere Absatzzahlen lassen den Rückschluss zu, dass unser Tegernseer Hell sehr begehrt bei der Kundschaft ist. Ich persönlich trinke es auch am liebsten.

Gibt es bei Ihnen etwas speziell zum Jubiläumsjahr?
HTB ist eine Brauerei im herzoglichen Besitz und wird traditionell und qualitäts-orientiert geführt und betrieben. Bei uns gibt es auch im Jubiläumsjahr des Reinheitsgebotes nur gutes „Tegernseer Bier“.

Vielen Dank für das Interview!

 

Besucher Info
Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee
Schlossplatz 1
83684 Tegernsee