Gasthausbrauerei Tomo Bräu in Reutlingen-Betzingen

Im beschaulichen Reutlinger Stadtteil Betzingen gibt es die Gaststätte Tomo Bräu. Neben kroatischen Spezialitäten kann man hier 4 Sorten selbstgebrautes Bier verkosten.

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Biersorten

Seit 2008 wird hier direkt im Nebenraum des Restaurants Bier gebraut. Es gibt immer 3 Standard-Sorten: Tomo Gold (ein Naturtrübes/Kellerbier), Hefezopf (Hefeweizen) und Schwarze Seele (Dunkles Lager). Dazu kommt regelmäßig ein sog. Projektbier. Das kann ein Pale Ale sein oder ein Bier mit Pekanüssen. Ganz was der Brauer gerade so im Sinn hat.

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Tomo Bräu Biertutorium

Die Brauanalage wurde selbst geplant und gebaut. Der Grund hier Bier zu brauen war ein sehr pragmatischer. Da die Frau des Gründers schon immer mit Leib und Seele in der Gastronomie arbeitete, musste sich Thomas (der Gründer von Tomo Bräu) etwas einfallen lassen um trotzdem nah bei ihr zu sein. Und da selbstgebrautes Bier immer eine tolle Sache ist, fing er mit dem Bierbrauen an.

Die Brauanalage von Tomo Bräu ist eine der kleinsten gewerblichen Brauanlagen mit einer Ausstoßende von 105 Liter pro Sud. Die Brauerei verkauft das Bier nur in der Gaststätte und auf Anfrage in kleinen Fässer für Feste und Feiern.

Fazit

Die Biere sind durch die Reihe zu empfehlen, mir persönlich hat besonders das Hell (Tomo Gold) sehr geschmeckt. Auch die Speisen sind im Tomo Bräu sehr lecker und man bekommt ‚ordentliche’ Portionen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und obendrauf sind alle Mitarbeiter sehr freundlich.

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Besucher Info:
TOMO BRÄU BIERTUTORIUM
Brauerei | Restaurant | Pension
Im Gässle 5
Reutlingen-Betzingen

Website: tomo-braeu.de

Neues Bier am Bodensee: Lindauer Hell

Am und um den Bodensee gibt es so einiges an leckerem Bier und guten Brauereien. Doch nun gibt es ein neues Gebräu welches auch gleich den Namen einer der schönsten Städte am Bodensee im Namen trägt: Lindauer Hell.

Brauereien am Bodensee

Damit gibt es neben der Ruppaner Brauerei aus Konstanz am Bodensee und den Brauereien wie Leibinger und Meckatzer, nun noch ein weiteres Bier für die Region Oberschwaben und den See. Lindauer Hell wird von der Inselbrauerei Lindau vermarktet. Diese Brauerei hat eine Lange Tradition, da sie schon seit dem 18. Jahrhundert neben anderen kleinen Baustätten auf der Insel Bier gebraut hat. Doch 1972 war erstmals Schluss und die Inselbrauerei Lindau musste schließen.

Aktienbrauerei und Bürgerliches Brauhaus

Zuvor hatte die Inselbrauerei 1932 die Aktienbrauerei Simmerberg übernommen. Ein entscheidender Faktor, den obwohl das Bier mit dem Namen Lindauer Hell daher kommt und auf der Flasche Inselbrauerei Lindau steht, wird es nicht dort gebraut, sondern bei der erwähnten Aktienbrauerei in Simmerberg. Grund dafür ist wohl zum einen der offenkundig Mangelnde Platz in Lindau im Bier zu brauen, zum weitern dass die Aktienbrauerei und die Inselbrauerei eine lange gemeinsame Tradition haben und Simmerberg wie auch das Bürgerliches Brauhaus Ravensburg-Lindau die Inselbrauerei als Hauptinvestor haben. Ein ganzes Netz aus Beziehungen also.

Geschichte und Braustätte hin oder her; schmecken muss das Bier! Ob das Lindauer Hell auch wirklich schmeckt, werden wir herausfinden sobald wir es verkosten können.

 

Warsteiner Braumeister Edition

Die Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG aus dem Sauerland ist eine der sogenannten Fernsehbier Brauereien. Fernsehbier weil diese Brauerei (wie ein paar andere Großbrauerei) im Fernsehen Werbespots ausstrahlen. Jedoch ist die Warsteiner Brauerei anders als Beck’s und Co., denn Warsteiner ist seit über 250 Jahren im Familienbesitz.

Warsteiner ist den meisten durch das Warsteiner Premium Pilsener bekannt. Daneben gibt es auch noch ein ‚Herb’, Alkoholfrei, und eine Hand voll Biermischgetränke. Soweit nicht sehr spannend. Doch spannend wurde es Anfang des Jahres als Warsteiner mit der Braumeister Edition anlässlich des 500. Jubiläum des Reinheitsgebots auf den Markt kam. Die Aufruhe in der eingefleischten Craftbier Gemeinde war groß und viele wollen es einer alten Brauerei die auf dem Massenmarkt erfolgreich ist nicht zugestehen auch mal was Neues zu machen. Umso interessierter waren wir, was das Warsteiner Braumeister eigentlich ist und wie es schmeckt.

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Das Warsteiner Braumeister Edition ist beschrieben als ‚kaltgehopfte, naturtrübe Bierspezialität’. Naturtrüb deshalb, weil es nicht gefiltert wurde. Und kaltgehopft spielt auf das sog. Hopfenstopfen an, eine Methode der Bierveredelung bei der dem Bier während der Reifung im Lagertank extra Hopfen hinzugegeben wird. Dadurch bekommt das Bier eine sehr angenehme und nicht bittere Hopfennote.

Auf dem Etikett des Warsteiner Braumeister grinst Fritz Peters, der erste beurkundete Braumeister der Warsteiner Brauerei. Ihm zur Ehre wurde das Bier gebraut und von ihm stammt auch (anscheinend) das Rezept für dieses Bier.

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Vom Bierstiel kann man das Bier als ein Zwickl-Bier bzw. in die Richtung Vienna Lager bezeichnen, jedoch hat es eine etwas dunklere Farbe und man schmeckt auch angenehme Röstearomen herraus. Dazu wurden bei Warsteiner ‚ ausgewählte Spezialmalze’ verwendet. Zur Hopfung kamen dann die Hallertauer Aromahopfen „Tradition“ und „Cascade“ zum Einsatz.

Dabei heraus kommt ein bernsteinfarbenes Bier mit einer fruchtigen Note. Wer bisher ‚nur’ Warsteiner Pils trinkt wird bestimmt überrascht sein. Nach dem Öffnen und beim Einschenken des Biers hat man Malzaromen in der Nase und es riecht auch etwas fruchtig. Der Schaum ist hell, cremefarben und bleibt recht lange bestehen. Beides spiegelt sich auch im Geschmack wieder.

Dieses Bier, so wie viele aromabetonte Biere, kann man gerne etwas ‚wärmer’ trinken, also bei 7-10 Grad. So schmeck man mehr aus dem Bier heraus als wenn es mit 4 Grad Celsius direkt aus dem Kühlschrank kommt.

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Persönlich finden wir dieses Bier rundum gelungen und es freuen uns dass auch eine Brauerei wie Warsteiner mal was Neues probiert. Begeisterte IPA und Spezialbier-Trinker werden dem Bier wahrscheinlich nicht viel abgewinnen können, doch wir denken dass eine Marke wie Warsteiner hiermit auch Bierfreunde ansprechen kann, die bisher eher zum Standard-Pils oder Export greifen.

 

Warsteiner Braumeister Edition Fakten:

  • Alc.: 5,2 %
  • IBU: 25
  • Stammwürze: 12,4
  • Hopfen: Hallertauer Tradition und Cascade
  • Malze: Helle und dunkle Spezialmalze
  • Hefe: Untergärige Hefe

Video von der Braukunst Live 2016 mit Warsteiner

 

Website der Brauerei

Neues von Zwiefalter Klosterbräu: Urweizen, Slogan und Design

Zwiefalter Klosterbräu ist eine kleine schwäbische Brauerei mit großer Geschichte: Im Jahre 1521 wurde sie erstmals in der Chronik der Zwiefalter Benediktinerabtei erwähnt. 1724 veranlasste Abt Beda Sommerberger den Bau eines Brauhauses, das heute noch Heimat der Brauereigaststätte ist. Seit sechs Generationen ist die Brauerei im Familienbesitz, die klösterliche Braukunst wird noch bis zum heutigen Tag in Zwiefalten gelebt.

Regionale Zutaten und Traditionelles Brauhandwerk

Wie schon zu Zeiten der Benediktiner kommt das Brauwasser aus dem eigenen, 130 m tiefen Klosterbrunnen. Die Braugerste wächst auf Feldern inmitten des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, wo 30 Vertrags-Landwirte für einen integrierten und kontrollierten Anbau sorgen. Der Hopfen wird von Familie Bentele aus Tettnang bezogen. Sie pflanzt auch den Kloster-Hopfen an. Diese alte, bereits vergessene Hopfensorte wurde exklusiv für Zwiefalter Klosterbräu wieder zum Leben erweckt. Traditionelles Brauhandwerk, wie z.B. die offene Obergärung und lange acht Wochen Reifezeit verwandeln die wertvollen Rohstoffe in Bierspezialitäten. Insgesamt werden neun verschiedene obergärige und untergärige Biersorten dauerhaft angeboten, dazu kommen zwei Sorten Radler und saisonale Sude wie das beliebte Schwarzbier. Sie sind nur im begrenzten Umkreis um die Brauerei erhältlich.

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Regional verwurzelt, Qualität und Brautradition

Alles in allem ist Zwiefalter Klosterbräu also eine Brauerei, die regional verwurzelt ist und bei der die Zutaten des Bieres transparent bezogen und verarbeitet werden. Solche Brauereien sind es die seit Jahrzehnten und Jahrhunderten für konstante Qualität und Brautradition sorgen. Und obwohl im aktuellen Craftbier Boom oft über genau diese Brauereien etwas geschimpft oder zumindest die Augen verdreht wird (da sie anscheinend zu wenig innovativ sind), gehören sie mehr den je zum Rückgrat der deutschen Bierlandschaft.

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Neues kommt und Gutes bleibt

Seit wenigen Monaten gibt es zwei tolle Neuerungen bei Zwiefalter Klosterbräu: Unter dem Motto „Neues kommt und Gutes bleibt“ begleitet der Familienbetrieb derzeit die Einführung seiner neuen Produktausstattung im Markt. Nun steht auch das Wort „Klosterbräu“ wieder im Zentrum jedes Etiketts – ein klares Bekenntnis zur großen Geschichte der Brauerei, welche 1521 von den Benediktinern gegründet wurde. Die Besonderheiten der einzelnen Sorten kann man auf den Rückenetiketten entdecken. Hier wird jeder Sud mit einem Text vorgestellt, eine kleine Tabelle zeigt die wichtigsten Geschmackseigenschaften.

Zwiefalter Klosterbräu Urweizen

Daneben gibt es ein neues Bier von Zwiefalter: Das Zwiefalter Urweizen. „Die neue Sorte Urweizen hat sich in kürzester Zeit zum Renner in unserem Sortiment entwickelt und begeisterte Reaktionen bei Verbrauchern, Händlern und Gastronomen ausgelöst“, berichtet Peter Baader, Geschäftsführer in 6. Familiengeneration. „Wir freuen uns mit dieser weiteren Bierspezialität unser seltenes Brauhandwerk zum 500. jährigen Zunftjubiläum unter Beweis zu stellen“. Das feindunkle, naturtrübe Weizenbier wird ursprünglich in offener Obergärung eingebraut. Bei dieser traditionellen Brauweise schöpft der Braumeister den Gärschaum von Hand aus dem offenen Gärbottich ab und die Sorte erhält so seine ausgeprägte fruchtige Hefenote.

Dortmunder Kronen Sommerbier

Dortmund galt lange als Hauptstadt des Bieres. In den letzten Jahren wurde es jedoch ruhig in der Ruhrmetropole. Nun gibt es etwas neues, was aus dem Herzen Dortmunds kommt: das Dortmunder Kronen Sommerbier. Ab sofort gibt es die kaltgehopfte Bierspezialität mit der blumig würzigen Hopfensorte Ella im Handel. Allerdings nur für kurze Zeit. Denn das Dortmunder Kronen Sommerbier ist nur zu finden, bis die Sommertage schwinden.

Hell in der Farbe und spritzig-leicht im Geschmack mit einer blumig-würzigen Hopfennote soll es sein: Ein echtes Stück Dortmunder Braukunst. Brand Manager Sarah Schwefer: „Am Ende des Brauprozesses geben unsere Braumeister durch Kalthopfung die besonders aromatische Hopfensorte Ella hinzu. So bleiben die empfindlichen Hopfenaromen, die an Lavendel, Melisse und Salbei erinnern, im bereits abgekühlten Bier erhalten. Eine leichte natürliche Trübung ist dabei völlig normal.“

Ein idealer Begleiter für den Sommer, der durch sein Retro-Design auch optisch überzeugt: Die traditionellen Euro-Flaschen werden von orange-leuchtenden Etiketten mit Sonnenblumen gekrönt.

Selbst proBIERt haben wir das Kronen Sommerbier leider noch nicht, doch ich hoffe wir haben bald die Gelegenheit dazu.

König-Brauerei mit neuer Marke und Zwickel als Hommage an den Gründer Th. König

Die König-Brauerei bringt eine neue Marke im Bereich der Bierspezialitäten: Th. König. Als Hommage an den Gründervater Theodor König und zum Gedenken an sein 125. Todesjahr (1891) führt die König-Brauerei diese ‘Spezialitätenmarke’ neben dem sehr bekannten König Pilsener ein. Die neue Marke basiert auf der Philosophie von Theodor König und verbindet mit dem Neuprodukt Zwickl“ Brautradition und Moderne.

“In den letzten Jahren sehen wir einen stetig wachsenden Verbraucherwunsch nach Bierspezialitäten. Diesen Trend möchten wir kompetent, glaubwürdig und mit hohem Qualitätsanspruch mit dem Launch unserer neuen Spezialitätenmarke Th. König Brauwerke bedienen”, erläutert  Guido Christiani, Geschäftsführer der König-Brauerei. “Unsere Braumeister gehen ganz im Sinne unseres Gründers Theodor König mit Herz und Seele dem Brauhandwerk nach und interpretieren das traditionelle Brauwissen immer wieder neu. Und genau daraus entstand das Th. König Zwickl als erstes Produkt unserer neuen Marke“, fügt Christiani hinzu. “Die Th. König Brauwerke tragen das Konterfei von Theodor König, seine Unterschrift und sein spezielles TK-Siegel, mit dem der  Gründer seine Briefe versiegelte, ergänzt” Tom Pauwels, Direktor Innovationsmanagement. Weitere Besonderheit der Spezialitätenmarke ist die Verbindung von Tradition und Moderne – traditionelles Brauwissen gepaart mit modernen Technologien. So investiert die König-Brauerei u.a. einen sechsstelligen Betrag in eine spezielle Etikettier-Technik, mit der alle Th. König Brauwerke mit dem Siegeletikett versehen werden.

Das Zwickl ist ein naturbelassenes, süffig- mildes Kellerbier mit einem Alkoholanteil von 5,3% vol. Verwendet werden 100% Aromahopfen (Sorten: Perle und Tradition), vier Malzsorten (neben Pilsener Malz noch drei helle und dunkle Spezialmalze) sowie die untergärige Hefe aus eigener Reinzucht aus. Die ausgewählten Zutaten im Zusammenspiel mit der langen, kühlen Reifung sollen das Zwickl zu einer einzigartigen Bierspezialität machen.

Siebte Neumarkter Lammsbräu Gourmetbier-Edition: Lammsbräu 1628 Oak Aged

Mit ihrer Gourmetbier-Reihe „1628“ macht die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu die ganze Vielfalt anspruchsvollen Biergenusses erlebbar. Und auch diesmal haben sich die Lammsbräu Braumeister etwas ganz Besonderes überlegt: Das „1628 Oak Aged“ – ein traditionell eichengereiftes Starkbier, einzigartig in Farbe und Geschmack.

Das Bier soll bernsteinfarben und naturtrüb, gekrönt von schneeweißem, feinporigem Schaum sein. Intensive Aromen von Karamell und Honig mit Andeutungen von Minze und Zitrone prägen seinen Duft und Geschmack. Am Gaumen überrascht das untergärige Starkbier mit exotische Nuancen. Dabei ist das „1628 Oak Aged“ jederzeit von angenehm kräftiger und edler Struktur, spritzig, körperreich und anhaltend bitter im Abgang.

Basis des im traditionellen Lammsbräu-Kupferkessel eingebrauten Bieres ist eine exquisite Würze aus ausgesuchten ökologischen Brauzutaten: von den Lammsbräu Malzmeistern speziell zusammengestellte Münchner und Pilsener Malze, ganze Polaris Aromahopfendolden aus Hersbruck und reines Bio-Mineralwasser, tief aus dem Neumarkter Jura. Die bewusst schonende Weiterverarbeitung dieser Zutaten in Lammsbräus Schonkochverfahren bürgt für jederzeit volles Aroma und den Erhalt aller wertvollen Inhaltstoffe. Seine Abrundung erfährt das „1628 Oak Aged“ durch Lammsbräus selbst gezüchtete Bio-Hefen im Gärkeller der Traditionsbrauerei und die namensgebende Eichenreifung, die Farbe und Geschmack nochmals auf ganz eigene Weise prägt.

Abgefüllt in elegante handverkorkte 0,75 l-Spezialflaschen mit geprägten Etiketten und Flaschenhals-Booklet bietet das neue „1628 Oak Aged“ einen rundum exklusiven Biergenuss. Am besten zur Geltung kommen die feinen Aromen des „Oak Aged“ im original Lammsbräu Genießerglas bei einer Trinktemperatur von 8-10°C.

Neue Brauspezialität: Pyraser Herzblut Götterdämmerung

Mit der neuen und damit fünften Brauspezialität aus der Herzblutreihe widmet sich die Pyraser Landbrauerei der nordischen Mythologie. Gemeinsam mit ihren Braumeistern entwickelte Inhaberin Marlies Bernreuther die „Götterdämmerung“, die mit alternativen Getreidesorten gebraut, mit Waldhonig verfeinert, mit dem Hopfen Vic-Secret abgerundet und mit einer belgischen Wildhefe gestärkt wurde. Wie ihre Vorgänger ist die „Götterdämmerung“ mit besonders viel Herzblut und Können gebraut. Nach sechs Monaten Reifezeit präsentiert sich das Gebräu mit sanften Citrusnoten, feinporigem Schaum, honiggelber Farbe und Aromen von Honig, Steinobst und Vanille.

Mit der Herzblutreihe macht die Pyraser Landbrauerei Brauvielfalt und -kultur erlebbar. Die Reihe, die bisher vier Brauspezialitäten hervorbrachte, die jede auf ihre eigene Art ganz besonders war, wird nun um ein weiteres Mitglied ergänzt. Die „Götterdämmerung“ – Odins Mytischer Göttertrunk (OMG) – ist in den verwendeten Rohstoffen und der Herstellungsart an die nordische Mythologie und germanische Trinkkultur angelehnt.

Im speziellen Einmaischverfahren werden die Urgetreide Emmer und Einkorn eingesetzt und geben dem Gebräu sein besonderes Aromenprofil. Auch die weiteren Prozessschritte sind angelehnt an die nordische Mythologie. Da bei den Germanen der Honig als „Götterspeise“ eine besondere Rolle spielte und Odin ihm seine Unsterblichkeit verdankte, wurde die „Götterdämmerung“ während der Kochung mit regionalem Bio-Waldhonig verfeinert. Durch die anschließende Kaltgabe von Vic-Secret, einem speziellen Hopfen, wird das Gebräu „gezähmt“, wie es Braumeister Helmut Sauerhammer ausdrückt. Sanfte Citrusnoten runden so die voluminösen Aromen von Honig und Steinobst ab. „Die Kalthopfung lässt feine Noten wie Citrus und Vanille zu, die bei der Kochung verloren gegangen wären“, erklärt Braumeister Helmut Sauerhammer. „Gestärkt“ wird das Gebräu durch die unverkennbaren Aromen der kultivierten, starken Wildhefe Brettanomyces claussenii. Die sechsmonatige Reifezeit lässt die Brauspezialität vollkommen werden. „Die ‚Götterdämmerung‘ beweist erneut, mit wie viel Erfahrung und Geschick unsere Braumeister ihr Handwerk ausüben“, schwärmt Marlies Bernreuther, Inhaberin der Pyraser Landbrauerei, und ergänzt: „Brauen ist etwas Persönliches. Gepaart mit Herzblut und guten Rohstoffen entstehen einfach tolle Brauspezialitäten.“

Das Herzblut ist in der 0,75-Liter-Flasche für besondere Anlässe erhältlich. „Das honiggelbe Leuchten des Gebräus lässt einem schon das Wasser im Mund zusammenlaufen. Odins Mythischer Göttertrunk hält, was er verspricht: Die Honigaromen finden sich sowohl in der Nase als auch im Mund wieder“, beschreibt Braumeister und Biersommelier Achim Sauerhammer das Geschmackserlebnis. Er empfiehlt die „Götterdämmerung“ zu Salaten mit Vinaigrette, zu Speisen mit Honig, zu Lachs oder zu Desserts.

Ab Mai ist die Brauspezialität der Pyraser Herzblutreihe im Handel oder online unter www.pyraser-herzblut.de erhältlich.

Maisel & Friends Citrilla und IPA: Zwei neue Sessionbiere aus Bayreuth

Die kreativen Brauer von Maisel & Friends aus dem fränkischen Bayreuth ergänzen ihr Sortiment um zwei weitere spannende und gut trinkbare Sessionbiere in der 0,33 Liter Longneckflasche. Beide Kreationen sind ab Mai dauerhaft verfügbar und werden so dem Maisel & Friends Pale Ale Gesellschaft leisten.

Mit dem Maisel & Friends Citrilla sind die Maisel-Brauer ihrer Weißbierleidenschaft treu geblieben, denn es ist ein Crossover aus bayerischem Weißbier und amerikanischem India Pale Ale – ein Weizen-IPA. Ein wahre Fruchtbombe, die Aromen von Ananas, Limette und einem Hauch Banane offenbart. Mit süffigen 6,0 % Vol. Alk. ist Citrilla genau das Richtige für durstige Kehlen. Vollmundig und spritzig wie ein Weißbier, dazu der typisch herbe Charakter eines IPAs.

Das Maisel & Friends IPA ist ein knackiger Hopfensud, der mit 6,3 % Vol. Alk. und einer ordentlich IPA-typischen Bittere begeistert und gleichzeitig erfrischend fruchtig ist. Der kupferfarbene Hopfenschatz entführt die Sinne des Genießers in eine Aromenwelt aus Roten Beeren, Zitrusfrüchten und einem Hauch von Pflaume. Eine gut eingebundene Hopfenbittere rundet das IPA perfekt ab!

Damit bieten Maisel & Friends nun drei Sessionbiere in der 0,33l Longneckflasche, drei Signaturebiere in der 0,75l Flasche und vier Sessionbiere vom Fass – eine schöne Vielfalt gut trinkbarer Biere mit starkem Charakter. Und wir sind gespannt was auf Bayreuth noch alles in Zukunft kommt.

Einen Ausführlichen Bericht und Informationen über das Maisel & Friends Pale Ale gibt es im HopfenLiebe Bierportrait. Und sobald wie das Citrilla und IPA ins Glas bekommen, wird es auch dazu ein Bierportrait geben.

Maisel & Friends – Pale Ale

Das Pale Ale gehört weltweit zu den meist verbreiteten Bierstielen und ist nicht zuletzt durch den Craftbier-Boom der letzten Jahre auch in Deutschland angekommen. Eine der ersten Brauereien, die ein Pale Ale in ihr Sortiment aufgenommen hat, ist Maisel & Friends aus Bayreuth.

Dabei ist Maisel and Friends ein Projekt der Traditionsreichen Gebr. Maisel Brauerei in Bayreuth, welche besonders für die Maisels Weisse weitläufig bekannt sein sollte. Mit Maisel & Friends braut Jeff Maisel, Inhaber der Familienbrauerei Gebr. Maisel, zusammen mit seinen Friends spanende Biere abseits der Traditionsbiere.

Das Maisel & Friends Pale Ale war das erste der Maisel & Friends Sessionbiere, welches nun auch schon seit einiger Zeit ganzjährig im Handel erhältlich ist. Selbst beschreibt die Brauerei das Bier als ‚ein komplexes und gleichzeitig super süffiges Bier, das im Stil eines amerikanischen Pale Ales gebraut wurde. Es kommt goldgelb leuchtend daher, frisch und fruchtig im Geschmack, mit leichter Zitrusnote, karamelligem Malzprofil und natürlich Hopfen ohne Ende!’.

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Und was die Brauerei hier verspricht wird gehalten! Das Biererlebnis beginnt hier schon beim Design der Flasche, welche schlicht aber informativ und sehr ansehnlich gestaltet ist. Nach dem Öffnen des Kronkorken hat man schon direkt den versprochenen Hopfen in der Nase. Es duftet schon frisch und zitrusartig. Kein Wunder, wurde hier nicht nur Herkules als Bitterhopfen verwendet, sondern gleich noch vier weitere Hopfensorten (Amarillo, Chinook, Citra, Simcoe) zur Kalthopfung hinzugefügt. Schenkt man das Bier in ein Glas, bekommt man ein wirklich schönes Bier zu sehen. Es gibt Biere die sehen schön aus: Das Maisel & Friends Pale Ale gehört dazu.

Doch der gemeine Bierfreund ist ja nicht nur am Schauen interessiert, deshalb darf man am Bier ruhig riechen. Und bei einem hopfigen Pale Ale ist das immer ein Genuss. Hopfen steht hier im Mittelpunkt, dazu ein bisschen Zitrone und Karamell. Und als Meisterstück der Geschmack: Angenehm bitter, angenehme Fruchtaromen wie Orange und angenehme Spritzigkeit. Von allem nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. So soll ein Pale Ale wohl sein, spannend und trotzdem nicht abgehoben. Das macht Lust auf mehr! Das Pale Ale wurde obergärig mit Amerikanischer Alehefe gebraut, hat eine Stammwürze von 12,3 °P, ein Alkoholgehalt von 5,2 % vol. und 32 IBU Bittereinheiten.

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Das Maisel & Friends Pale Ale kann locker als ‚Alltagsbier’ getrunken werden: Man bekommt hier ein sehr solides und spannendes Bier, welches nicht gleich nach einem Glas zu viel ist – in Sachen Alkohol und Geschmack. Dazu kommt dass das Maisel & Friends Pale Ale mit einem Preis von rund einem Euro pro Flasche sehr erschwinglich ist. Zu kaufen gibt es dieses Craftbier aus Bayreuth mittlerweile deutschlandweit in gut sortierten Bierläden oder online z.B. direkt bei der Brauerei.