Brausilvester: Der Jahreswechsel der Brauer am 30. September

Am 30. September endet nach altem Brauch das Brauwirtschaftsjahr. Einige Brauereien (u.a. in Baden-Württemberg) arbeiten noch heute nach ihm und schließen ihr Geschäftsjahr nicht wie üblich zum 31. Dezember, sondern zum 30. September ab. Aus diesem Grund feiern Brauer und Wirte nicht nur in Baden-Württemberg sondern auch anderen Regionen und Ländern in diesen Tagen wieder das Brausilvester.

Der Ursprung des Braujahres und die damit verbundene Abweichung zu unserem heute verwendeten Kalenderjahr stammt bereits aus dem Mittelalter. Vor vielen einhundert Jahren bedeuteten die warmen Sommermonate für die Brauer etwas, das heute unbegreiflich wäre: ein Herstellungsverbot für Bier. „Als es noch keine Geräte zur Kühlung gab, durfte ausschließlich in den kalten Monaten des Jahres, von Michaeli, also vom 29. September bis Georgi am 23. April, gebraut werden“, erklärt der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz. Im restlichen Jahr hätten die hohen Temperaturen dem wärmeempfindlichen Bier zu stark zugesetzt. „Damit die Brauer ihren goldenen Hopfentrunk auch im Sommer anbieten konnten, wurden die letzten Biere mit einer höheren Stammwürze- und höherem Alkoholgehalt eingebraut. So hielten sie länger und stellten die Bierversorgung für die warmen Monate sicher“, so Janitz. Im Oktober konnte dann, dank den frisch geernteten Rohstoffen Hopfen und Malz, wieder mit dem Bierbrauen begonnen werden.

Das sommerliche Brauverbot wurde im 19. Jahrhundert mit der Erfindung der Kältemaschine und die damit funktionierende Kühlung der Biere aufgehoben. Was jedoch als Andenken an die vergangene Zeit geblieben ist, sind die Feierlichkeiten zum Start in das neue Braujahr. Das Brausilvester hat sich im Lauf der Jahrhunderte zum liebgewonnen Erntedank-Brauchtum entwickelt. Zudem möchten die Brauer den Bierfreunden heute mit dem bierigen Freudenfest die Naturnähe und Naturabhängigkeit des Produktes von den Rohstoffen bewusst machen.

 

Quelle: Baden-Württembergischer Brauerbund e.V.

Rückgang des Bierabsatzes in Baden-Württemberg

Der bundesweite Rückgang des Bierabsatzes hat nun auch leider das Ländle erreicht. In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 ist der Gesamtbierabsatz um knapp 4,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016 gesunken. Somit ließen sich die Verbraucher 5,6 Millionen Liter weniger Bier aus Baden-Württemberg schmecken als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Insgesamt wurde von Januar bis inklusive März rund 132 Millionen Liter des Kulturgutes Bier verkauft. „Noch ist Hopfen und Malz in diesem Jahr nicht verloren!“, betont der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz.

„Die warmen Monate liegen noch vor uns und wie bereits erwähnt, ist sonniges Wetter noch immer der beste Außendienstmitarbeiter einer Brauerei.“, so Janitz zuversichtlich. Erfreuliche Nachrichten haben hingegen die Biermischgetränke made in Baden-Württemberg zu melden und dies ganz gleich ob mit Zitrone, Limette oder Grapefruit: Mit einer Steigerung von 17,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr, zapft die hiesige Brauindustrie aus dem Südwesten in diesem Bereich weiterhin kräftig Zuwächse. Das entspricht einem Anstieg von rund einer halben Millionen auf insgesamt rund 3,3 Millionen Liter im ersten Quartal dieses Jahres.

Die baden-württembergischen Brauer sind weiterhin innovativ und dynamisch. Sowohl die Zahl der Braustätten als auch die Anzahl an neuen hochwertigen Biersorten wächst kontinuierlich. „Noch nie hatte der Verbraucher eine solch große Auswahl an heimischen Bieren wie heute. Dies haben wir unter anderem dem immer populärer werdenden Craft Beer Trend zu verdanken. Durch ihn kommt mehr Vielfalt ins Bierregal. Aktuell haben unsere Südwestbrauer rund 1000 unterschiedliche und nach dem Reinheitsgebot gebrauten Biere in petto.“, verlautet BWB-Geschäftsführer, Janitz. Bei der Anzahl der Braustätten liegt Baden-Württemberg mit 195 Betrieben nach Bayern auf dem bundesweit zweiten Platz und steht daher mit oben auf dem Treppchen.

 

Quelle: Baden-Württembergischer Braubund e.V. | einfach-besser-bier.de

Die Kulturgeschichte des Biers beim WortMenue in Überlingen

In diesem Frühling steht die Bodenseestadt Überlingen wieder ganz im Zeichen des literarisch-kulinarischen Festivals “WortMenue“. Vom 4. bis 18. Mai präsentieren sich – inzwischen bereits zum zehnten Mal – mehr als zwanzig Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Romanen und kulturgeschichtlichen Beiträgen mit dem Thema „Essen und Trinken“ im weitesten Sinne auseinandergesetzt haben. Nahezu alle Lesungen finden in Überlinger Restaurants und Landgasthöfen statt – stets begleitet von thematisch passenden Speisen und Getränken. Eine Veranstaltung widmet sich auch der Kulturgeschichte des Biers.

Gunther Hirschfelder: Bier – Eine Geschichte von der Steinzeit bis heute.

Am Samstag 6. Mai 2017 um 19.00 Uhr im Landgasthof Brauerei Keller in Überlingen-Lippertsreute.

Bier spiegelt die Geschichte unserer Zivilisation. Seit der Jungsteinzeit brauen Menschen den nahrhaften Gerstensaft. Dabei unterlagen Inhaltsstoffe, Braumethoden und auch die Qualitäten und Reinheitsgebote immer wieder fundamentalen Veränderungen. Aber auch wer, wann und warum dieses Getränk konsumierte, hat sich im Laufe der Jahrhunderte permanent gewandelt. So ist die Kulturgeschichte Europas und der Welt auch eine Entwicklungsgeschichte des Bieres: Es war bei den religiösen Ritualen der frühen Hochkulturen des Zweistromlandes ebenso zentral wie in der Arbeiterkneipe des Deutschen Kaiserreichs. Und mit dem Ende des Industriezeitalters ist seine Historie noch lange nicht zu Ende: Die moderne Gesellschaft hat es als Lifestyle-Produkt neu entdeckt. Vom Emmerbier des Vorderen Orients zu den Craft-Beer-Kneipen der modernen Metropolen erzählt Hirschberger die Geschichte einer erstaunlichen Weltkarriere.

„Keine andere Bier-Publikation (…) taucht so tief in die Braukessel und Krüge ein wie diese.“ (Süddeutsche Zeitung)

Über den Autor

Prof. Gunther Hirschfelder, geboren 1961, ist Kulturanthropologe und Volkskundler. Seit 2010 hat er die Professur für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg inne. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. „Europäische Esskultur. Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute“.

 

Besucher Info

Moderation: Thomas Hagenauer, SWR. Gesprächsgast: Fritz Tauscher, Kronenbrauerei Tettnang

Eintritt: € 10,– (incl. Begrüßungsgetränk) • Einlass, Getränke und Essensbestellung ab 18.30 Uhr, Lesungsbeginn 19.30 Uhr, Essen 20.15 Uhr, im Anschluss zweiter Lesungsteil

Weitere Info und Kartenvorverkauf: wortmenue-ueberlingen.de

Das 2. Stuttgarter Craft Beer Festival am 21. und 22. April 2017

Nach dem riesigen Erfolg des ersten Stuttgarter Craft Beer Festival letztes Jahr muss man die Veranstaltung nicht groß vorstellen. Nur soviel: tolle und überwiegend regionale Brauereien, coole Location, leckeres Essen, klasse Musik, und spannende Tastings.

Der Samstag is schon ausverkauft, doch für Freitag gibt es noch karten.

Brauereien auf dem Stuttgarter Craft Beer Festival 2017

  • Brauhaus Rössle (aus Neubulach)
  • Braurevolution (aus Kirchheim)
  • Braukollektiv (aus Freiburg)
  • Browar Dukla (aus Dukla, PL)
  • Broy (aus München)
  • Cast Brauerei (aus Stuttgart)
  • Drink For Peace
  • Emma – Biere ohne Bart (aus Freiburg)
  • Kesselbrauer (aus der Region Stuttgart)
  • Hohmanns Brauhaus (aus Fulda)
  • Hofmark Brauerei (aus Loifling)
  • Hopferei Hertrich (aus Feucht)
  • Inspirationsbräu (aus Esslingen)
  • Kraftbierwerkstatt (aus Böblingen)
  • Kraftpaule (aus Stuttgart)
  • Lehe (aus Keila, Estonia)
  • Malt & Hops (aus Freiburg)
  • Rossknecht (aus Ludwigsburg)
  • Riegele Biermanufaktur (aus Augsburg)
  • Rügener Insel Brauerei (aus Rambin)
  • Schneider Weisse (aus München)
  • Schönbuch Braumanufaktur (aus Böblingen)
  • SchwarzwaldGold Braumanufaktur (aus Vorstetten)
  • Steamworks Brewing (aus Vancouver, CAN)
  • St. Erhard (aus Bamberg)
  • Stone Brewing Co. (aus San Diego, USA)
  • Tilmans Biere (aus München)
  • Urban Monk (aus Ulm)
  • Weldebräu
  • Wichtel Hausbrauerei (aus Ditzingen)

Brauereien auf der Slow Food Messe – Markt des guten Geschmacks 2017 in Stuttgart

Immer mehr Verbraucher wollen genau wissen, was sie essen und trinken: unverfälschter Geschmack, verlässliche Qualität, sowie Transparenz bei Zutaten, Inhaltsstoffen und Herkunft. Wir wollen Biere, die in traditionell handwerklicher Art, umwelt- und ressourcenschonend hergestellt werden. Auf dem Stuttgarter „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ werden SlowBeer-, Craftbier- und Hopfen-Freunde fündig: Zwischen dem 20. und 23. April präsentieren 550 Genusshandwerker und landwirtschaftliche Erzeuger aus Deutschland und dem europäischen Ausland eine einzigartige Vielfalt regionaler Köstlichkeiten und Spezialitäten, die nach diesen Kriterien produziert werden.

Alle Brauereien auf der Slow Food Messe 2017

  • Alpirsbacher Klosterbräu
  • Berg Brauerei Ulrich Zimmermann
  • Brauerei Clemens Härle
  • Brauerei Fürstlich Drehna
  • Brauerei und Gasthof Krone
  • Kronenbrauerei Alfred Schimpf
  • Löwenbrauerei Bräunlingen
  • Dachsenfranz Biermanufaktur
  • Biermanufaktur Engel
  • Hopfengut No20
  • Herbsthäuser Brauerei
  • Hirsch-Brauerei
  • Hirschbrauerei Heubach
  • Hochdorfer Kronenbrauerei
  • Piwomar – Browar Koreb
  • Lammbrauerei Hilsenbeck
  • Neumarkter Lammsbräu
  • Riedenburger Brauhaus
  • Zwiefalter Klosterbräu

Bierwoche 2017 bei der Berg Brauerei: Ein Hoch auf´s Bier!

Vor 501 Jahren, am 23.04.1516 wurde das Reinheitsgebot proklamiert. In der Berg Brauerei BrauereiWirtschaft in Ehingen wird die Bierwoche vom 18. bis 23. April in täglich wechselnden Veranstaltungen rund ums Bier gefeiert.

Besonderheit bei der Bierwoche: Ausschank des Berg Original IPA mit 8,4% Alkohol und 18,9% Stammwürze

Zur letztjährigen „Nacht der offenen Brauerei – 500 Jahre Reinheitsgebot“ wurde das Craft Bier Original IPA zum ersten Mal gebraut und auf Anhieb ausgetrunken. Für die Jungbrauer der Berg Brauerei Grund genug, das kräftige und aromatische Bier nochmals frisch einzubrauen, sodass es das Craft Bier zur Bierwoche wieder frisch vom Fass geben wird.

Terminübersicht der Berg Brauerei Bierwoche 2017

Dienstag, 18.04.2017, 17 Uhr und 19 Uhr
Oberbrauer Karle Rommel, ab 1896 Brauer in Berg, führt durch`s BrauereiGewölbe und verrät amüsante und lebendige Geschichten über seinen Chef, Braumeister Ulrich Zimmermann, 1884 – 1935. (Eintritt frei, Anmeldung in der BrauereiWirtschaft)

Mittwoch, 19.04.2017, ab 18 Uhr
Quiz-Nacht: Alwin Hagel von der saubachkome.de stellt Fragen auf die man kommen muss – besser gesagt auf deren Antwort man erst einmal kommen sollte. In der Quiz-Nacht versucht jede Gruppe die Antworten auf die Fragen parat zu haben. Die beste Gruppe erhält bieriege Preise und darf sich Quizchampion nennen. Jeder reservierte Tisch ist eine Gruppe.

Freitag, 21.04.2015, 19:30 Uhr
Ein Sudkessel voll Xangverei Gesang, Komede und Blasmusik mit dem Berger Männergesangverein und den Ziddatalern. Ein Abend für alle Sinne! (Eintritt 5 €, Karten gibt´s direkt in der BrauereiWirtschaft)

Samstag, 22.0.4.2017

Fassanstich in Ehingen und Bierwanderung nach Berg

Nach dem Fassanstich auf dem Ehinger Marktplatz um 11 Uhr wird zusammen mit der Biersommelière Sandra Heim auf dem einmaligen Bierwanderweg nach Berg gewandert. Dabei gibt es viel Wissenwertes übers Bier und die Brauerei zu erfahren. Angekommen in Berg blickt die Gruppe bei einer Brauereibesichtigung hinter die Mauern und genießt im Anschluss ein Freibier in der BrauereiWirtschaft.
(14 € pro Person, Anmeldung in der BrauereiWirtschaft)

Sonntag, Tag des Buches 23.04.2017
Buchlesung im Sudhaus
Seit vielen Jahren findet in Zusammenarbeit mit dem Ehinger Buchladen die Buchlesung im Sudhaus der Brauerei statt. Dieses Jahr liest Elisabeth Kabatek aus ihrem Roman „Kleine Verbrechen erhalten die Freundschaft“. In der Pause gibt’s ein frisch gezwickeltes Bier direkt vom Reifetank.
(Eintritt 10€, Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18.00Uhr).

Website: bergbier.de/bierwoche

Alpirsbacher Klosterbrauerei präsentiert Kloster Spezialitäten im neuen Design

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei hat ihren vier Kloster Spezialitäten ein neues Outfit verpasst und präsentiert das hochwertige Quartett nun in einer perfekten Optik. „Kräftig, fruchtig, würzig und urig“ – so beschreibt Brauerei-Inhaber Carl Glauner die nach historischen Rezepturen hergestellten Charakter-Biere. Die vier Spezialitäten Kloster Weisse, Kloster Dunkel, Kloster Starkbier und Kloster Zwickel seien dem Grunde nach alle Craft-Biere. „Wir wollen diese dem Wunsch der Verbraucher entsprechend auch als solche optisch nahe bringen“, erklärt Carl Glauner den Relaunch.

„Unsere vier Spezialitäten sind für Bier-Liebhaber gedacht, die das Ursprüngliche schätzen“, beschreibt Geschäftsführer Markus Schlör die Zielgruppe der Alpirsbacher-Kampagne. Im naturtrüben Kellerbier Kloster Zwickel offenbare sich die hohe Schule der Alpirsbacher Braukunst. Der urig-kräftige Unterton und der vollmundige Abgang seien die unverkennbaren Markenzeichen des gehaltvollen Kloster Starkbieres. Beim Kloster Dunkel würden leichte Röst- und Karamellaromen vollendet mit malzigen Duftnoten und Anklängen an Nüssen und Beeren harmonieren. Und Alpirsbacher Kloster Weisse sei ein bernsteinfarbenes, obergäriges Weizenbier nach einer historischen Rezeptur und mit unverkennbar fruchtig-frischem Aroma.

Die Spitzenqualität der Alpirsbacher Bier-Spezialitäten blieb auch internationalen Experten nicht verborgen. Beim World Beer Award 2016 in London, dem härtesten Bierwettbewerb der Welt, gewann das Kloster Zwickel in seiner Kategorie den Weltmeistertitel. Außerdem wurde das Kloster Dunkel als Deutschlands bestes dunkles Lagerbier ausgezeichnet.

Bereits mit der 2013 installierten vollautomatischen Hefe-Reinzuchtanlage hatte Alpirsbacher Klosterbräu nach Ansicht von Braumeister Hans Martin Walz „eine hohe Geschmacksstabilität und damit auch eine hohe Produktkonstanz“ erreicht. Die brauereieigenen Hefestämme von Alpirsbacher werden dort vitalisiert und im optimalen Klima gelagert. Brauerei-Chef Carl Glauner weiß die Bedeutung der sortenreinen Hefestämme für ein sehr gutes Bier zu schätzen: „Andere Brauereien verwenden oft Standardhefen. Wir vertrauen schon seit langem unseren Hefestämmen, die genau so wichtig sind wie hochwertiger Naturhopfen und bestes Malz.“ Und natürlich wie das berühmte Brauwasser aus den eigenen Alpirsbacher Quellen im Schwarzwälder  Naturschutzgebiet.

Für Markus Schlör sind die neue Kälteanlage und die eigene Entalkoholisierungsanlage „wesentliche Aspekte der Qualitätssicherung“ der Alpirsbacher Biere, die regelmäßig bei den Branchenwettbewerben World Beer Award und European Beer Star vordere Plätze belegen. Durch die Investitionen werde das Streben von Alpirsbacher Klosterbräu deutlich, Biere von allerhöchster Qualität und bestem Niveau zu brauen. Und letztlich soll „ein Alpirsbacher so gut wie das andere schmecken“. Denn diese Kontinuität bei Qualität und Geschmack wissen die Kunden der Traditionsmarke sehr zu schätzen.

Website: alpirsbacher.de

Quelle: Alpirsbacher Klosterbräu

Die Berg Brauerei feiert 200 Jahre Fahrrad

Das Fahrrad feiert einen runden Geburtstag und wird 200 Jahre alt. Und da das Fahrrad bekanntlich der beste Freund jedes vernünftigen Bierfreunds ist, wird dieser Geburtstag auch bierig gefeiert. Die Berg Brauerei zum Beispiel wird den ganzen Frühjahr und Sommer mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen dabei sein. Zum Jubiläum des Fahrrads gibt es verschiedene Aktionen im Getränkemarkt und der Gastronomie. Auch beim Radlertreff am bekannten Ulrichsfest wird kräftig gefeiert!

Berg Brauerei Fahrrad Aktionen im Überblick 

Verlosung von Radtrikots und einem E-Mountainbike

In vielen Getränkemärkten wird es ab Mai 2017 Radtrikots zum Gewinnen geben. Unter allen Einsendungen wird im August ein Haibike E-MTB mit Boschantrieb als Hauptgewinn verlost.


Freibier Radlerpass

Zu jeder Fahrradtour gehört eine Einkehr zur Stärkung. Das alkoholfreie Berg Hefeweizen ist hierfür der richtige Energiespender, der die Akkus der Radler wieder auflädt. Der Freibier Radlerpass beinhaltet 5 Freibiermärkle für jeweils ein alkoholfreies Berg Hefeweizen zum Einlösen beim Wirt. Der Freibier Radlerpass liegt ab Mitte Mai vielen Kisten Berg Bier bei und beim Berg Bier-Wirt aus.

Jeder Radler, der bei seiner Radtour ein Selfie vor dem Wirtshaus macht und es an die Brauerei schickt, hat die Chance auf den Gewinn eines Radtrikots oder einem Haibike E-MTB mit Boschantrieb.

Radlertreff beim Ulrichsfest am 8./9. Juli in Berg:

Am Radlertreff wird das Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“ mit allen Radlern gefeiert:

  • Jeder Radler erhält ein Freibier
  • Verlosung von 99 Radtrikots vor Ort
  • touristische Einrichtungen stellen aus und informieren über Radangebote in der Region
  • Radlergruppen aufgepasst: Alle Radlergruppen werden dazu aufgerufen nach Berg zu radeln und sich am Radlertreff zu melden. Unter allen Radlergruppen werden personifizierten Radtrikots verlost.
  • Am Sonntag, 09. Juli, treffen sich historische Fahrräder am Radlertreff und stellen aus.

Weitere Informationen auf der Website der Berg Brauerei.

Berg Bier-Tour

Die Rundstrecke mit 112km Länge als 2-Tages-Tour führt von Berg über den Blautopf, durch das Tiefenthal auf die Albhochfläche und durch den ehem. Truppenübungsplatz nach Münsingen. Von dort durch das Lautertal wieder nach Berg.

Die ausgeschilderte Berg Bier-Tour kann überall gestartet werden und ist für E-Bikes und für Fahrräder ohne E-Antrieb geeignet. Pünktlich zum Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“ wird die Tour im Mai eröffnet.

Ausblick Ulrichsfest 2017 (7. – 10. Juli)

Zu Ehren des Kirchenpatrons wird das Ulrichsfest in Berg gefeiert – erstmals mit dem Holzfassmarkt, Holzfassausschank und Aktionen zu „200 Jahre Fahrrad“.

Frisch gezapftes Ulrichsbier und drei aromatische Craftbiere gibt‘s frisch vom Fass. Bei offenen Führungen ist ein Blick hinter die Mauern der Brauerei möglich und als Höhepunkt wird am Sonntag Ulrichsbier ins Bügelverschlussfläschle abgefüllt.

Fischer’s Brauhaus Saphir Gold

“Regional schmeckt`s optimal“, das ist das Motto von Braumeister Heinrich Fischer von Fischer’s Brauhaus Mössingen in Baden- Württemberg. Genau hier, am Rand der Schwäbischen Alb wird seit über 250 Jahren bestes Bier gebraut. Neben alt bewährten Sorten wie Hell oder Weisen, werden in den kupferglänzenden Sudkesseln saisonale Spezialitäten gebraut. Eine davon ist der Saphir Gold.

Der Namen für dieses Spezialbier kommt von der Hopfensorte Saphir. Der Tettnanger Saphir Hopfen gibt dem Bier ein ganz eigenes und fruchtiges Profil. Dabei soll der Geschmack Schluck für Schluck an eine Zitrusfrucht erinnern.

Im Glas erscheint ein leicht trübes, etwas dunkles Bier mit schöner Schaumkrone. Es riecht ähnlich wie ein Festbier, malzig doch mit etwas mehr Hopfen.

Im Mund entfaltet sich dann ein spritziges und süffiges Bier, mit leichter Süße im Antrunk. Der Hopfen kommt etwas mehr in der Mitte heraus. Im Abgang dann angenehm mild.

Kein aufredendes Bier, doch es muss auch nicht immer aufregend sein. Oft reicht doch einfach nur ein gutes Bier.

Website: brauhaus-moessingen.de

Neu und exklusiv für die Gastronomie: das Dinkelacker Hopfenwunder

Die Familienbrauerei Dinkelacker aus Stuttgart stellt das ideale Sommer-Bier vor: Das Hopfenwunder soll mit seinem erfrischenden Aroma aus drei ganz besonderen Hopfensorten perfekt zur warmen Jahreszeit passen. Die blumig-fruchtige Bierspezialität ist exklusiv – und nur solange der Vorrat reicht – ab dem 18. April in der regionalen Gastronomie erhältlich.

Das erste Craftbier von Dinkelacker

Matthias Noack, Jungbraumeister in der Familienbrauerei Dinkelacker, hatte die Idee zum Hopfenwunder. Mit viel Leidenschaft und der Unterstützung seiner Kollegen konnte er seine Pläne in die Tat umsetzen: Zum Brauereifest der Familienbrauerei im letzten Jahr braute Noack das ganz besondere Bier in kleiner Menge ein. Das Ergebnis überzeugte die Festbesucher derartig, dass das Hopfenwunder nun als limitierte Bierspezialität für die Gastronomie zur Verfügung steht. „Unser Hopfenwunder verstehen wir als eine Art Liebeserklärung an den Hopfen“, erläutert Stefan Seipel, Marketingleiter der Familienbrauerei. In gewisser Weise ist die neue Sorte aber auch eine Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern: „Wenn jemand eine gute Idee hat, versuchen wir alles möglich zu machen, damit diese auch realisiert werden kann“, erzählt Stefan Seipel weiter.

Alte Brautradition mit neuen Aromen

Bei der Herstellung werden die drei Hopfensorten Amarillo, Cascade und Simcoe über eine nachträgliche Kalthopfung dem Bier zugefügt. Auf diese Weise entsteht nach einer längeren Lager- und Reifezeit ein „köstliches Bukett, das schon beim ersten Riechen höchsten Genuss verspricht“. Das blumig-frische Aroma mit einem Hauch von feinen Zitrusnoten bringt Liebhaber außergewöhnlicher Biere zum Schwärmen. Zudem wird Dinkelacker Hopfenwunder, ebenso wie alle anderen Biere aus der Familienbrauerei, strikt nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Das Hopfenwunder hat einen Stammwürzeanteil von 11,6 Prozent und einen Alkoholgehalt von fünf Prozent.

Quelle: Dinkelacker