Alpirsbacher Klosterbrauerei präsentiert Kloster Spezialitäten im neuen Design

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei hat ihren vier Kloster Spezialitäten ein neues Outfit verpasst und präsentiert das hochwertige Quartett nun in einer perfekten Optik. „Kräftig, fruchtig, würzig und urig“ – so beschreibt Brauerei-Inhaber Carl Glauner die nach historischen Rezepturen hergestellten Charakter-Biere. Die vier Spezialitäten Kloster Weisse, Kloster Dunkel, Kloster Starkbier und Kloster Zwickel seien dem Grunde nach alle Craft-Biere. „Wir wollen diese dem Wunsch der Verbraucher entsprechend auch als solche optisch nahe bringen“, erklärt Carl Glauner den Relaunch.

„Unsere vier Spezialitäten sind für Bier-Liebhaber gedacht, die das Ursprüngliche schätzen“, beschreibt Geschäftsführer Markus Schlör die Zielgruppe der Alpirsbacher-Kampagne. Im naturtrüben Kellerbier Kloster Zwickel offenbare sich die hohe Schule der Alpirsbacher Braukunst. Der urig-kräftige Unterton und der vollmundige Abgang seien die unverkennbaren Markenzeichen des gehaltvollen Kloster Starkbieres. Beim Kloster Dunkel würden leichte Röst- und Karamellaromen vollendet mit malzigen Duftnoten und Anklängen an Nüssen und Beeren harmonieren. Und Alpirsbacher Kloster Weisse sei ein bernsteinfarbenes, obergäriges Weizenbier nach einer historischen Rezeptur und mit unverkennbar fruchtig-frischem Aroma.

Die Spitzenqualität der Alpirsbacher Bier-Spezialitäten blieb auch internationalen Experten nicht verborgen. Beim World Beer Award 2016 in London, dem härtesten Bierwettbewerb der Welt, gewann das Kloster Zwickel in seiner Kategorie den Weltmeistertitel. Außerdem wurde das Kloster Dunkel als Deutschlands bestes dunkles Lagerbier ausgezeichnet.

Bereits mit der 2013 installierten vollautomatischen Hefe-Reinzuchtanlage hatte Alpirsbacher Klosterbräu nach Ansicht von Braumeister Hans Martin Walz „eine hohe Geschmacksstabilität und damit auch eine hohe Produktkonstanz“ erreicht. Die brauereieigenen Hefestämme von Alpirsbacher werden dort vitalisiert und im optimalen Klima gelagert. Brauerei-Chef Carl Glauner weiß die Bedeutung der sortenreinen Hefestämme für ein sehr gutes Bier zu schätzen: „Andere Brauereien verwenden oft Standardhefen. Wir vertrauen schon seit langem unseren Hefestämmen, die genau so wichtig sind wie hochwertiger Naturhopfen und bestes Malz.“ Und natürlich wie das berühmte Brauwasser aus den eigenen Alpirsbacher Quellen im Schwarzwälder  Naturschutzgebiet.

Für Markus Schlör sind die neue Kälteanlage und die eigene Entalkoholisierungsanlage „wesentliche Aspekte der Qualitätssicherung“ der Alpirsbacher Biere, die regelmäßig bei den Branchenwettbewerben World Beer Award und European Beer Star vordere Plätze belegen. Durch die Investitionen werde das Streben von Alpirsbacher Klosterbräu deutlich, Biere von allerhöchster Qualität und bestem Niveau zu brauen. Und letztlich soll „ein Alpirsbacher so gut wie das andere schmecken“. Denn diese Kontinuität bei Qualität und Geschmack wissen die Kunden der Traditionsmarke sehr zu schätzen.

Website: alpirsbacher.de

Quelle: Alpirsbacher Klosterbräu

Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA

Was ist besser als ein IPA? Genau, ein Double IPA. Ob das wirklich stimmt, werden wir anhand des Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA herausfinden. Das Double IPA kommt mit beeindruckenden 100+ Bittereinheiten und einer Hopfung mit den Sorten Magnum, Nugget, Centennial, Simcoe, Citra und Azacca daher. Das kann sich schon mal sehen lassen.

Auch im Glas macht das Bier einen guten Eindruck, voll und goldgelb, mit einer leichten Trübung. Im Geruch erkennt man Zitrusaromen und etwas Grapefruit.

Im Geschmack wird das Bier seinem Namen gerecht. Die Hopfenbittere ist hier dominant. Neben deutlicherer Herbe sind Fruchtnoten wie Zitrusfrüchte und Orangen schmeckbar. Der Alkohol ist kaum bemerkbar, was das Bier insgesamt sehr süffig macht.

Das Fazit zum Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA fällt ähnlich wie das des Stone IPAs aus. Ein solides Bier! Probieren kann man dieses allemal.

Bier Info Stone Brewing Berlin Ruination Double IPA

  • IBU: 100
  • Alkoholgehalt: 8,5%

Die Berg Brauerei feiert 200 Jahre Fahrrad

Das Fahrrad feiert einen runden Geburtstag und wird 200 Jahre alt. Und da das Fahrrad bekanntlich der beste Freund jedes vernünftigen Bierfreunds ist, wird dieser Geburtstag auch bierig gefeiert. Die Berg Brauerei zum Beispiel wird den ganzen Frühjahr und Sommer mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen dabei sein. Zum Jubiläum des Fahrrads gibt es verschiedene Aktionen im Getränkemarkt und der Gastronomie. Auch beim Radlertreff am bekannten Ulrichsfest wird kräftig gefeiert!

Berg Brauerei Fahrrad Aktionen im Überblick 

Verlosung von Radtrikots und einem E-Mountainbike

In vielen Getränkemärkten wird es ab Mai 2017 Radtrikots zum Gewinnen geben. Unter allen Einsendungen wird im August ein Haibike E-MTB mit Boschantrieb als Hauptgewinn verlost.


Freibier Radlerpass

Zu jeder Fahrradtour gehört eine Einkehr zur Stärkung. Das alkoholfreie Berg Hefeweizen ist hierfür der richtige Energiespender, der die Akkus der Radler wieder auflädt. Der Freibier Radlerpass beinhaltet 5 Freibiermärkle für jeweils ein alkoholfreies Berg Hefeweizen zum Einlösen beim Wirt. Der Freibier Radlerpass liegt ab Mitte Mai vielen Kisten Berg Bier bei und beim Berg Bier-Wirt aus.

Jeder Radler, der bei seiner Radtour ein Selfie vor dem Wirtshaus macht und es an die Brauerei schickt, hat die Chance auf den Gewinn eines Radtrikots oder einem Haibike E-MTB mit Boschantrieb.

Radlertreff beim Ulrichsfest am 8./9. Juli in Berg:

Am Radlertreff wird das Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“ mit allen Radlern gefeiert:

  • Jeder Radler erhält ein Freibier
  • Verlosung von 99 Radtrikots vor Ort
  • touristische Einrichtungen stellen aus und informieren über Radangebote in der Region
  • Radlergruppen aufgepasst: Alle Radlergruppen werden dazu aufgerufen nach Berg zu radeln und sich am Radlertreff zu melden. Unter allen Radlergruppen werden personifizierten Radtrikots verlost.
  • Am Sonntag, 09. Juli, treffen sich historische Fahrräder am Radlertreff und stellen aus.

Weitere Informationen auf der Website der Berg Brauerei.

Berg Bier-Tour

Die Rundstrecke mit 112km Länge als 2-Tages-Tour führt von Berg über den Blautopf, durch das Tiefenthal auf die Albhochfläche und durch den ehem. Truppenübungsplatz nach Münsingen. Von dort durch das Lautertal wieder nach Berg.

Die ausgeschilderte Berg Bier-Tour kann überall gestartet werden und ist für E-Bikes und für Fahrräder ohne E-Antrieb geeignet. Pünktlich zum Jubiläum „200 Jahre Fahrrad“ wird die Tour im Mai eröffnet.

Ausblick Ulrichsfest 2017 (7. – 10. Juli)

Zu Ehren des Kirchenpatrons wird das Ulrichsfest in Berg gefeiert – erstmals mit dem Holzfassmarkt, Holzfassausschank und Aktionen zu „200 Jahre Fahrrad“.

Frisch gezapftes Ulrichsbier und drei aromatische Craftbiere gibt‘s frisch vom Fass. Bei offenen Führungen ist ein Blick hinter die Mauern der Brauerei möglich und als Höhepunkt wird am Sonntag Ulrichsbier ins Bügelverschlussfläschle abgefüllt.

15 neue Untappd Badges

Es sind schon ein paar Monate vergangen seitdem das social beer network Untappd neue Core Badges veröffentlicht hat. Doch nun gibt es wieder welche, und der Bier-Checkin-Service überrascht uns gleich mit 15 neuen Abzeichen zum freischalten.

Auch für Bierfreunde des Deutschen Bieres gibt es dabei zwei Badges, so kann man jetzt u.a. mit Schwarzbier und Hellem diese Abzeichen freischalten.

Wie immer, die neuen Badges sind nicht retroaktive. D.h. die vergangenen Bier Checkins zählen nicht.

Alle neuen Untappd Badges im Überblick:

To The Port
Check-in 5 different beers with the category of Porter (All Porter styles will count) (Level to 50)

Mild Mannered
Check-in 5 different beers with the style of English Mild Ale (Level to 50)

Beer Foodie
Check-in a beer at 5 different locations categorized as “Restaurant” (Level to 50)

Black as the Night
Check into 5 different beers with the style of Black IPA (Level to 50)

Burger Heaven
Check-in a beer at 5 different locations categorized as “Burger Joint”! (Level to 50)

Beware of the Bison!
Check-in to 5 different beers from a brewery from the country of Belarus (Level to 50)

The Backpacker
Check-in 5 beers from a brewery from the following South East Asian countries: Myanmar, Thailand, Malaysia, Philippines, Singapore, Indonesia, East Timor, Vietnam, Cambodia, Laos, Taiwan and Brunei (Level to 50)

Hella Delicious!
Check-in to 5 different beers with the style of Lager – Helles or Maibock/Helles Bock (Level to 50)

The Dark Side
Check-in to 5 different beers with the style of Dark Ale, Belgian Strong Dark Ale, Lager – Euro Dark or IPA – Black (Level to 50)

Beer for Keeping
Check-in 5 different beers with the style of Bière de Garde (Level to 50)

Pizza & Brew
Check-in a beer at 5 different locations categorized as “Pizza Restaurant” (Level to 50)

Schwarz-buckler
Check-in in 5 different beers with the style of Schwarzbiers, Lager – Black and Lager – Euro Dark (Level to 50)

By the Wing
Check-in a beer at 5 different locations categorized as a “Wing Joint” or “Fried Chicken” (Level to 50)

Uma Cerveja
Check-in 5 different beers from a brewery from Portugal (Level to 50)

Amazons & Andes
Check-in 5 beers from any country in Central & South America (Level to 50)

 

Seid ihr auch bei Untappd? Lass uns Freunde dort sein!

Nutzername: HopfenLiebe

 

 

Fischer’s Brauhaus Saphir Gold

“Regional schmeckt`s optimal“, das ist das Motto von Braumeister Heinrich Fischer von Fischer’s Brauhaus Mössingen in Baden- Württemberg. Genau hier, am Rand der Schwäbischen Alb wird seit über 250 Jahren bestes Bier gebraut. Neben alt bewährten Sorten wie Hell oder Weisen, werden in den kupferglänzenden Sudkesseln saisonale Spezialitäten gebraut. Eine davon ist der Saphir Gold.

Der Namen für dieses Spezialbier kommt von der Hopfensorte Saphir. Der Tettnanger Saphir Hopfen gibt dem Bier ein ganz eigenes und fruchtiges Profil. Dabei soll der Geschmack Schluck für Schluck an eine Zitrusfrucht erinnern.

Im Glas erscheint ein leicht trübes, etwas dunkles Bier mit schöner Schaumkrone. Es riecht ähnlich wie ein Festbier, malzig doch mit etwas mehr Hopfen.

Im Mund entfaltet sich dann ein spritziges und süffiges Bier, mit leichter Süße im Antrunk. Der Hopfen kommt etwas mehr in der Mitte heraus. Im Abgang dann angenehm mild.

Kein aufredendes Bier, doch es muss auch nicht immer aufregend sein. Oft reicht doch einfach nur ein gutes Bier.

Website: brauhaus-moessingen.de

Neu und exklusiv für die Gastronomie: das Dinkelacker Hopfenwunder

Die Familienbrauerei Dinkelacker aus Stuttgart stellt das ideale Sommer-Bier vor: Das Hopfenwunder soll mit seinem erfrischenden Aroma aus drei ganz besonderen Hopfensorten perfekt zur warmen Jahreszeit passen. Die blumig-fruchtige Bierspezialität ist exklusiv – und nur solange der Vorrat reicht – ab dem 18. April in der regionalen Gastronomie erhältlich.

Das erste Craftbier von Dinkelacker

Matthias Noack, Jungbraumeister in der Familienbrauerei Dinkelacker, hatte die Idee zum Hopfenwunder. Mit viel Leidenschaft und der Unterstützung seiner Kollegen konnte er seine Pläne in die Tat umsetzen: Zum Brauereifest der Familienbrauerei im letzten Jahr braute Noack das ganz besondere Bier in kleiner Menge ein. Das Ergebnis überzeugte die Festbesucher derartig, dass das Hopfenwunder nun als limitierte Bierspezialität für die Gastronomie zur Verfügung steht. „Unser Hopfenwunder verstehen wir als eine Art Liebeserklärung an den Hopfen“, erläutert Stefan Seipel, Marketingleiter der Familienbrauerei. In gewisser Weise ist die neue Sorte aber auch eine Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern: „Wenn jemand eine gute Idee hat, versuchen wir alles möglich zu machen, damit diese auch realisiert werden kann“, erzählt Stefan Seipel weiter.

Alte Brautradition mit neuen Aromen

Bei der Herstellung werden die drei Hopfensorten Amarillo, Cascade und Simcoe über eine nachträgliche Kalthopfung dem Bier zugefügt. Auf diese Weise entsteht nach einer längeren Lager- und Reifezeit ein „köstliches Bukett, das schon beim ersten Riechen höchsten Genuss verspricht“. Das blumig-frische Aroma mit einem Hauch von feinen Zitrusnoten bringt Liebhaber außergewöhnlicher Biere zum Schwärmen. Zudem wird Dinkelacker Hopfenwunder, ebenso wie alle anderen Biere aus der Familienbrauerei, strikt nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Das Hopfenwunder hat einen Stammwürzeanteil von 11,6 Prozent und einen Alkoholgehalt von fünf Prozent.

Quelle: Dinkelacker

Stone Brewing Berlin IPA

In Berlin, inmitten von Europa, braut eine (wenn nicht die) US Craft Bier Brauerei seit einigen Monaten munter Bier. Die Rede ist natürlich von Stone aus Escondido in Kalifornien, die in Berlin Mariendorf auf deutschen Boden die weltbekannten Stone Biere braut. Eins der ersten dieser Biere ist das klassische Stone IPA, welches in die Dose – ja genau, richtig gelesen:  DOSE – abgefüllten wird. Ob es geschmacklich dem Mythos gerecht werden kann, werden wir herausfinden. Also, Dose öffnen und rein ins Glas mit dem Gerstensaft.

Das IPA leuchtet goldgelb, klar und hat einen weißen Schaum. Es duftet leicht nach Zitrusaromen und tropischen Früchten.

Einmal im Mund, liefert das IPA was es verspricht, eine tolle Herbe und trockenen Abgang dazu dezente Zitrusaromen. Ein solides IPA.

Ein solides IPA. Alles was man braucht. Doch auch nicht mehr.

Bier Info Stone Brewing Berlin IPA

  • Alkoholgehalt: 6,9%
  • Bittereinheiten: 77 IBU

 

Distelhäuser Black Pearl Classic Porter

Die Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim hat neben einigen traditionellen Bieren auch seit einiger Zeit ein paar „Craft Biere“ im Sortiment. Eins davon ist das Distelhäuser Black Pearl Classic Porter.

Laut Brauerei soll es sich hierbei um ein „ samtweiches Classic Porter mit komplexen Schoko- und Kaffeearomen” handeln. Die “Single-Hop-Bierspezialität ist cremig im Trunk und überrascht mit dezenter Hopfenbittere.” Na dann, lasst uns die Flasche öffnen.

Im Glas, wie sollte es auch anders sein, ein schwarzes, blickdichtes Bier mit beigem Schaum. Es riecht nach Röstaromen, etwas Kaffee und Schokolade.

Im Mund dann nicht so viele Röstaromen wie in der Nase, dafür mehr Karamell. Das Porter hat eine eher geringere Kohlensäure und einen runden Körper. Im Abgang kommt sogar noch etwas Hopfen hervor.

Insgesamt ein stimmiges Bier, welches nicht nur den Dunkelbierfreunden gefallen sollte.

Bier Info Distelhäuser Black Pearl Classic Porter

  • Farbe: kräftiges Schwarz
  • Trinktemperatur: 8-10 Grad
  • Verwendete Malzsorten: Pilsner Malz, Münchner Malz, Caramel Malz und Hafermalz
  • Verwendete Hopfensorte: Golding
  • Produkteigenschaften: Stammwürze: 15 °P
  • Alkoholgehalt: 6,6 % vol
  • Bittereinheiten: 28
  • Brennwert: 57 kcal/239 kJ pro 100 ml
  • Verwendete Rohstoffe: Brauwasser, Gerstenmalz, Hafermalz, Hopfen, Hefe
  • Brauart: obergärig

Website: distelhaeuser.de

In Deutschland gibt es immer mehr Brauereien

Die Zahl der Brauereien ist 2016 weiter gestiegen. Derzeit gibt es 1408 Braustätten in Deutschland – rund 100 Betriebe mehr als noch vor zehn Jahren. Dies berichtet der Deutsche Brauer-Bund, der Dachverband der Brauwirtschaft, unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. Damit liegt die Zahl der Bier brauenden Betriebe in Deutschland erstmals seit dem Jahr 1978 wieder über der Marke von 1.400. Damals hatte der Brauer-Bund für Westdeutschland 1.415 Brauereien registriert.

50 % Mikrobrauereien

Den stärksten Zuwachs im vergangenen Jahr verzeichneten der Großraum Hamburg und Schleswig-Holstein mit acht neuen Brauereien, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit sechs zusätzlichen Betrieben. Im Zehn-Jahres-Trend liegt Berlin an der Spitze: In der Hauptstadt entstanden seit 2006 laut Statistik 27 neue Brauereien. Hauptgrund hierfür ist die wachsende Craftbier-Szene in Berlin. Bei gut der Hälfte der deutschen Brauereien handelt es sich um sogenannte „Mikrobrauereien“ mit einem Jahresausstoß bis 1.000 Hektoliter. Während immer mehr Bäckereien und Metzgereien in Deutschland von Schließung bedroht sind, erlebt das Brauhandwerk eine Renaissance: Der Dachverband rechnet damit, dass bei einer Fortsetzung des Wachstums bis zum Jahr 2020 die Marke von 1.500 Brauereien erreicht werden könnte.

Zuwachs an Spezialitätenbieren

„Der deutsche Biermarkt ist innovativ und dynamisch. Jede Woche kommen neue, hochwertige Biere auf den Markt. Die Verbraucher hatten nie eine so große Auswahl wie heute“, so Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin. Die größten Steigerungsraten seien 2016 bei Spezialitätenbieren und Hellem zu verzeichnen gewesen. Auch Alkoholfreie Biere seien weiterhin sehr erfolgreich. Nach wie vor aber steht Pils bei den verkauften Biersorten mit einem Marktanteil von über 50 Prozent unangefochten an erster Stelle, gefolgt von Weizen und Export.

Weltweit Deutschland auf Platz 4

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern mit 624 Braustätten weiter mit großem Abstand an der Spitze. Es folgen Baden-Württemberg mit 195 Braustätten auf Platz 2 und Nordrhein-Westfalen mit 132 Betrieben auf Platz 3. Insgesamt wurden in Deutschland 2016 rund 95 Millionen Hektoliter Bier gebraut (inklusive alkoholfreier Sorten). Damit hält Deutschland nach wie vor die Spitzenstellung als größte europäische Braunation und liegt mit großem Abstand vor Russland, Großbritannien, Polen und Spanien. Weltweit ist China der größte Bierproduzent, vor den USA und Brasilien. Deutschland steht auf Platz 4 der weltgrößten Braunationen.

Brauereien in 2016 pro Bundesland:

  • Bayern: 624 (2015: 626)
  • Baden-Württemberg: 195 (191)
  • Nordrhein-Westfalen: 132 (126)
  • Hessen: 75 (70)
  • Niedersachsen und Bremen: 72 (69)
  • Rheinland-Pfalz und Saarland: 72 (68)
  • Berlin/Brandenburg: 65 (62)
  • Sachsen: 62 (64)
  • Thüringen: 35 (35)
  • Schleswig-Holstein und Hamburg: 38 (30)
  • Sachsen-Anhalt: 24 (22)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 21 (21)

Quelle: brauer-bund.de

Rothaus Tannenzäpfle wird Marke des Jahres 2016

Die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG wurde mit dem Tannenzäpfle zur „Marke des Jahres 2016“ gewählt. In der aktuellen Brandindex-Studie des internationalen Marktforschungsunternehmens YouGov und der Verlagsgruppe Handelsblatt belegt das Tannenzäpfle in der Kategorie „Biere“ den ersten Platz und löst damit eine große nationale Biermarke ab. Bewertet wurden insgesamt 29 Biermarken.

Alleinvorstand Christian Rasch freut sich sehr: „Diese Auszeichnung spricht einmal mehr für die besondere Qualität unserer Biere und vor allem für unsere Mitarbeiter, ohne die das alles nicht möglich wäre. Trotz kleinem Werbeetat wird unser Tannenzäpfle nicht nur in unserer Heimat, dem Schwarzwald, geschätzt, sondern in ganz Deutschland. Wir bedanken uns herzlich bei allen Kunden und Vertriebspartnern.“ In diesem Jahr feiert das Tannenzäpfle zudem seinen 60. Geburtstag – da sei so eine Auszeichnung eine ganz besondere Wertschätzung.

Kunden wählen Deutschlands Marken des Jahres 2016

Zum dritten Mal vergaben das internationale Marktforschungsunternehmen und das Handelsblatt die Auszeichnung zur „Marke des Jahres“. Damit werden die aus Verbrauchersicht am besten bewerteten Marken in Deutschland prämiert. Das Ranking basiert auf 800.000 Online-Interviews von Verbrauchern ab 18 Jahren in Deutschland aus dem Zeitraum September 2015 bis August 2016, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung stehen. Bewertet wurden rund 750 Marken.

Das Ergebnis resultiert aus dem mittleren Abschneiden auf sechs verschiedenen Bewertungsdimensionen unter allen Kennern einer Marke: Allgemeiner Eindruck, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungsbereitschaft, Arbeitgeberimage. Es wurden diejenigen Marken für das Ranking zugelassen, die im betrachteten Zeitraum mindestens 160 Tage lang vom Markenmonitor YouGov BrandIndex ununterbrochen überwacht wurden und eine gestützte Bekanntheit von mindestens 20 Prozent unter der deutschen Bevölkerung ab 18 Jahren aufweisen.

Neben Rothaus Tannenzäpfle wurden diese Marken erhoben:

Beck’s Bier Mix, Beck’s, Berliner Kindl, Berliner Pilsner, Bitburger, Brinkhoff’s No1, Carlsberg, Erdinger, Franziskaner, Hasseröder, Holsten, Jever, König Pilsener, Krombacher, Löwenbräu, Lübzer, Mixery (z.B. Cola), Oettinger, Paulaner, Radeberger, Schöfferhofer Bier Mix, Schöfferhofer Weizen, Sternburg, Stuttgarter Hofbräu, Ur-Krostitzer, V+ Bier Mix, Veltins, Warsteiner.

 

Quelle: rothaus.de