Craftwerk Brewing Festbier

Zum fünfjährigen Geburtstag beschenkte sich Craftwerk Brewing aus Bittburg selbst und braute ein Festbier. Dabei wurde an gutem Hopfen nicht gespart den neben Callista ist auch Ariana und Citra mit dabei.

Im Glas scheint ein kupferfarbenes Bier und bildet einen schönen Schaum.

In der Nase ist es schon man sehr fruchtig mit Mango und Ananas. Im Mund dann eher typisch Festbier: voll und leicht schmierig. Auch hier kommen die Fruchtnoten vom Hopfen durch und im Abgang auch eine leichte Bittere.

Leider ist das Craftwerk Festbier nur auf 12000 Flaschen limitiert, aber der nächste Geburtstag kommt bestimmt.

Lindauer Hell

Das Lindauer Hell haben wir kurz nach seinem Start schon mal hier vorgestellt, nun haben wir es auch im Glas. Mittlerweile wird das Lindauer Hell nicht mehr auf der Bodensee-Insel Lindau gebraut sondern in Simmerberg. Jedoch verwendet die Aktienbrauerei Simmerberg dafür ein altes Braurezept der ehemaligen Inselbrauerei Lindau.

Dabei herausgekommen ist ein klassisches Hell, leuchtend Gold, spritzig frisch und mit einem ausbalancierten Geschmack.

Im Glas scheint ein goldenes Bier, mit leichter Trübe und einem schönen weißen Schaum. Es riecht leicht nach Malz und einem Hauch von Hopfen.

Der Geschmack ist typisch leicht wie es sich für ein Helles gehört. Dabei ist es etwas süß und eine milde Bittere und im Abgang trocken.

Fürst Wallerstein Winter-Böckle

Das Winter-Böckle von Fürst Wallerstein ist mir schon vor ein paar Jahren aufgefallen, damals wurde es noch in einer netten Bügelflasche abgefüllt. Nun gibt es den dunklen Doppelbock in einer handlichen 0.33 Euro Flasche.

Der Bock wird nach alter Rezeptur des fürstlichen Brauhauses speziell für den Winter gebraut und hat stattliche 19.5% Stammwürze, die zu gut 7.5% Alk. vol. werden.

Im Glas scheint ein schön dunkles, glänzendes Bier das aromatisch nach dunklen Früchten und etwas Malz riecht.

Der Geschmack hält was er verspricht, dunkles Malz und ein feiner Hopfen kommen hier zum Vorschein.

Insgesamt ein tolles Winterbier aus dem bayrischen Schwaben von Fürst Wallerstein.

Albquell Bräuhaus Urtrunk

Nachdem vor kurzem das Edelbier vom Albquell Bräuhaus aus Trochtelfingen von der Schwäbischen Alb im Glas war, gibt es heute den Urtrunk des Bräuhaus.

Das “Alte Bräuhaus” ist seit nun schon seit 1851 in Familienbesitz und wird aktuell in der 5. Generation geführt. Über die Jahrzehnte hinweg erfolgten einige Veränderungen rund um das Brauhaus, so gibt es zum Beispiel seit 1971 die jetzige Braugaststätte und seit 1999 das Krugmuseum. Was jedoch wohl seit Anfang an unverändert ist, ist das Bier für die Region: Albquell aus Trochtelfingen.

Nach dem letzten Beitrag über das Albquell Bräuhaus Edelbier erreichten uns einige Nachrichten die sich für die Verfügbarkeit des Albquell Bieres interessiert. Hierzu sei gesagt, dass das Bier fast ausschließlich in der unmittelbaren Nähe der Brauerei verkauft wird. Eine gute Anlaufstelle ist das Bräuhaus mit dem Brauereiausschank oder der BIERladen Reutlingen sowie Getränke Beck in Reutlingen.

Nun aber zum Bier, dem Urtrunk vom Albquell Bräuhaus. Der Urtunk ist ein unfiltriertes, untergäriges Bier Pilsner-Brauart mit einem Alkoholgehalt von 5,1 %. Er kommt wie die meisten anderen Biere des Brauhauses in der 0.5l Euro Flasche.

Im Glas zeigt sich ein strahlendes, leicht trübes Bier in schönem Gelb mit feiner Kohlensäure und weißem Schaum.

Mit dem ersten Schluck ist klar: dieses Bier ist leicht, erfrischend, und doch mit einer angenehmen Malz- und Hopfennote. Im Abgang schön trocken und etwas „ölig“. Dazu eine leichte Säure und kaum bittere.

Wer die Chance hat die Biere des Albquell Bräuhaus mal zu proBIERen, sollte das auf jeden Fall tun!

Riedenburger Brauhaus Dolden Bock

Die dunkle Jahreszeit ist ideal für ein dunkles Bier wie zum Beispiel ein Weizendoppelbock. Heute habe ich einen Weizenbock vom Riedenburger Brauhaus, den Riedenburger Dolden Bock im Glas. Diese obergärige Bierspezialität kommt in der 0.33 Liter Flasche und hat eine Stammwürze von 18.9%. Besonders bei diesem Weizenbock ist, dass er während der Reifung hopfengestopft wird, das bedeutet frischer Hopfen wird dem Bier hinzugegeben.

Typisch für diese Biersorte sieht man im Glas ein schön dunkles und hefetrübes Bier, trotzdem lässt es noch ein paar Lichtstrahlen durch, so dass es schön leuchtet.

Riecht man am Dolden Bock, hat man den Geruch von dunklen Früchten in der Nase, besonders in Richtung Himbeere und Johannisbeere.

Trotz der 7,9%  Alk. vol. schmeckt man den Alkohol nicht sehr, dafür eher wieder fruchtige Noten und etwas Hefe. Im Abgang kommt dann etwas Hopfen durch.

Albquell Bräuhaus Edelbier

Vom Albquell Bräuhaus aus Trochtelfingen auf der schönen Schwäbischen Alb gibt es heute das Edelbier im Glas. Die Brauerei befindet sich schon seit 1851 im Familienbesitz und braut Biere die regional rund um die Brauerei erhältlich sind.

Das Edelbier ist ein klassisches Lager das in der urigen 0.5l Euro Flasche verkauft wird. Es hat einen Alkoholgehalt von 5 %. Das Gerstenmalz kommt aus nachhaltigem Anbau.

Im Glas eingeschenkt zeigt sich ein klar leuchtend-goldenes Bier mit feiner Kohlensäure. Darauf ein feiner weißer Schaum. Im Mund schmeckt man sofort Malz und Hopfen, jedoch schön balanciert ohne zu stark oder wässrig zu schmecken. Das Edelbier geht deutlich in die Richtung eines Spezialbiers, was mir sehr gut gefällt.

Insgesamt ein sehr gelungenes Bier welches perfekt zu jeder Jahreszeit und Anlass passt.

Brauerei Forst Felsenkeller Bier

Die Brauerei Forst aus Algund bei Meran in Südtirol ist bekannt bei Einheimischen und Touristen. Besonders angetan hat mir das Felsenkeller Bier, eine naturtrübe Brauspezialität. Das Forst Felsenkeller Bier wird direkt aus dem Lagertank abgefüllt und ist nicht filtriert oder pasteurisiert. Wie bei anderen naturbelassenen Bieren entwickelt sich dadurch ein runder, vollmundiger Geschmack mit weichem Abgang.

Im Glas zeigt sich ein leuchtendes Bier mit schöner Trübung und kompakten, feinporigen Schaum. Der Geruch erinnert an grasige Sommerwiesen.

Das Bier hat eine leichte und angenehme Karboniserung. Dies hilft dem Geschmack! Insgesamt ist das Bier nicht besonders bitter und auch der Alkohol (5,2% Alk. vol.) ist nicht besonders stark präsent. Im Nachgeschmack klingt eine angenehme Malznote nach.

Fazit: Das Forst Felsenkeller Bier kann man nicht nur in Südtirol gut trinken!

Berg Brauerei Weizen-Bock mit European Beer Star ausgezeichnet

Die Tage werden kälter, die Nächte länger – die perfekte Zeit für ein Weizenbock! Passend dazu hat der Weizen-Bock der Berg Brauerei aus Ehingen erfolgreich am European Beer Star teilgenommen. Mit 2.344 Bieren aus 51 Ländern aller Kontinente wurden 2018 so viele Biere wie noch nie für den European Beer Star des Verbands der Privaten Brauereien eingereicht. Zwei Tage dauerte die Blindverkostung der 144-köpfigen, internationalen Jury bei dem weltweit renommierten Bierwettbewerb, dessen Auszeichnungen bei den Brauereien so begehrt sind wie Michelin-Sterne für Gastronomen. Die Gewinner in den 65 Kategorien (jeweils nur eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille) wurden am 14. November im Rahmen der BrauBeviale ausgezeichnet. Rund 40% der eingereichten Biere stammen aus Deutschland, die weiteren Biere von Brauereien aus Europa, Asien, Australien, Afrika sowie Nord- und Südamerika.

Bei der 15. Auflage des Wettbewerbs sicherte sich der Berg Weizen-Bock in der Kategorie „Weizenbock Hell“ die Bronzemedaille. Die Bierspezialität punktete mit „seinem kräftigen Körper, der angenehmen Honigsüße und einer Spur Edelbittere“. Darüber hinaus überzeugte die „komplexe Fruchtaromatik“, die durch die original offene Obergärung des Bocks entsteht. Im offenen Gärbottich steigt die Hefe nach oben, wird mit dem großen Sieblöffel abgehoben und in den nächsten Sud gegeben. Die Berger Brauer schroten dem Bockbier neben klassischem Weizen- und Gerstenmalz, Weizencaramelmalz und Cara-Spezialmalz zu – eine Malzvielfalt mit aromatischen Malzen, die in der Mälzerei bei höheren Temperaturen länger gedarrt wurden. Hopfen aus Tettnang sorgt für eine angenehme und weizentypische Hopfenblume. Der Berg Weizen-Bock passt perfekt zu der kälter werdenden Jahreszeit und gibt`s im Getränke- und Lebensmittelhandel der Region.

Quelle: Berg Brauerei

Im Titelbild: Die Braumeister freuen sich über die Auszeichnung des Berg Weizen-Bocks – Stephan Blender mit Urkunde, Thomas Müller und Matthias Schick, v.l.n.r

Winter-Release der Stone UNIQCAN-Serie: LERVIG / Stone Hi, I’m Kveik IPA

Das LERVIG / Stone Hi, I’m Kveik IPA ist Stone Brewing Berlins sechste und letzte UNIQCAN Release für 2018. Für diesen Spezialsud braute Stone Brewing gemeinsam mit der LERVIG Brauerei aus Stavanger, Norwegen.

LERVIG hat dafür eine spezielle norwegische Farmhouse Hefe mitgebracht die „Kveik“ genannt wird, ein norwegischer Dialekt für Hefe. In Norwegen existieren tausende verschiedene Kveik-Varianten: Wer seine eigene Farm besaß, musste in den alten Tagen auch sein eigenes Bier brauen. Jeder Farm hatte so seine eigene Hefe, die über Generationen weitergegeben wurde.

Für dieses Bier wurde die „Hornindal Kveik“ benutzt. Eine Hefevariante, die Aromen von Mandarinen, Ananas und anderen exotischen Früchten entstehen lässt. Im Gegensatz zu anderen Hefen, kann diese Mixtur verschiedener Hefestämme bei Temperaturen von bis zu 40 °C fermentieren und trotzdem weiterhin ein sauberes Bier ohne jegliche Geschmacksfehler entwickeln. Der fruchtige Hopfen unterstützt die Aromen der Hefe zusätzlich und führt zu einem sehr komplexen IPA. Das LERVIG / Stone Hi, I’m Kveik IPA gibt damit das perfekte Finale mit vielen, großartigen, exotischen Bieren im ersten Jahr der UNIQCAN-Serie.

Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Brewing Berlin, betont: „Es war uns eine Ehre, mit Mike dieses sehr spezielle Ale zu brauen. Alle Biere, die ich bis jetzt von LERVIG getrunken habe, hatten ein unglaublich individuellen Geschmack. Dieses Bier zu brauen, hat außerdem sehr viel Spaß gemacht, besonders mit all den Herausforderungen, die wir mit unserem kleinen Freund Kveik hatten.“

„Seitdem ich braue bin ich Stone Brewing Fan. Nun auch die Möglichkeit zu haben, mit Stone einen Kollaborationssud zu brauen, war eine großartige Erfahrung. Da wir die norwegische Seite dieses Suds repräsentieren, haben wir uns dazu entschieden, ein modernes IPA mit einer traditionellen norwegischen Hefe zu brauen. Wir sind überglücklich wie gut der Charakter der Kveik-Hefe die fruchtigen Hopfenaromen komplementiert“, ergänzt Mike Murphy, Braumeister bei LERVIG.

Bier Info

Name: LERVIG / Stone Hi, I’m Kveik IPA
Zahlen: 6.2% ABV, 40 IBUs, OG 14 °P, EA 3°P
Malz: Gerstenmalz, Weizenmalz, Haferflocken
Hopfen: Citra, Azzaca, Mandarina Bavaria
Hefe: Hornindal Kveik

Verkostungsnotizen von Thomas Tyrell, Braumeister bei Stone Brewing Berlin

Aussehen: Golden-schillernd, trüb, mit einer weißen Schaumkrone
Aroma: Ananas, Pflaume, Zitrus mit einem dezenten Hopfenhintergrund
Geschmack: Harzig, Steinfrucht, Birne und Ananas
Gaumen: Leichte Wärme, voller Körper, ausbalancierte Bittere
Insgesamt: Milde Bittere, voller Körper mit Ananas- und Pflaumenaromen

Quelle: Stone Brewing Berlin / Foto: HopfenLiebe.com

Grünhopfen Bier von Craftwerk Brewing

Jedes Jahr im Spätsommer wird auf den Feldern in Tettnang, der Hallertau etc der Hopfen geerntet und mit dem frischen Hopfen ein ganz besonderes Bier gebraut. Dieses Jahr hat auch Craftwerk aus Bitburg die frisch gepflückten, grünen Hopfendolden verarbeitet und das Craftwerk Grünhopfen-Bier 2018 gebraut.

Für das Grünhopfen Bier in diesem Jahr hat Craftwerk den Armomahopfen Cascade aus dem eigenen Hopfenanbaugebiet Holsthum bei Bitburg verwendet. Dabei herausgekommen sind genau 300 Fässer und 12000 Flaschen des hopfigen Session Lagers – streng limitiert, denn den neuen Hopfen aus 2018 gibt es nur einmal.

Im Glas zeigt sich ein hellgoldenes Bier mit schönem Schaum. In der Nase riecht man grünen Apfel. Das Bier ist leicht zu trinken und die Aromen insgesamt sind eher leicht vorhanden.

Das Bier hat 4,1% Alkohol vol. und dank dem Cascade Hopfen ein grasiges Aroma mit leichten Zitrusnoten. Mit 30 Bittereinheiten ist das untergärige Bier nicht zu bitter und passt perfekt zu Salaten, Fisch, oder leichten Gerichten.

Solltet ihr die Chance haben ein Glas des Wet Hop Session Lagers zu bekommen, proBIERt es mal!

Bier Info

Zutaten: Pilsner Malz, Karamellmalz, Cascade Hopfen
Alkoholgehalt: 4,1 % Vol.
Stammwürze: 10,1 %
Bittereinheiten: 30 IBU
Brauerei: Bitburger Braugruppe