Neues Design für die Privatbrauerei Schweiger Bierspezialitäten

Die Privatbrauerei Schweiger ist für Tradition, Qualität und regionale Wurzeln bekannt. Mit großer Liebe widmet sich die Familie Schweiger seit Generationen der sorgfältigen Herstellung ihrer hochwertigen Bierspezialitäten. Nun verpasste die Privatbrauerei Schweiger ihrem Sortiment nach fast 20 Jahren mit den neu designten Etiketten einen frischen Anstrich. Zum Jahreswechsel kamen die ersten Bierflaschen mit den neuen Etiketten in den Handel.

Das neue Design unterstreicht sowohl Heimatverbundenheit als auch die große Liebe zur handwerklichen Braukunst. Besonders stolz ist die Privatbrauerei Schweiger, dass die neuen Etiketten das Slow-Brewing-Gütesiegel tragen dürfen, mit dem die Biere seit 2013 jährlich ausgezeichnet wurden. Vergeben wird das Gütesiegel vom unabhängigen Slow-Brewing-Institut, das nach eingehender Prüfung nicht nur den Geschmack der Biere, sondern auch den gesamten Herstellungsprozess und sogar die Führung der Brauerei kontrolliert und bewertet und das mehrmals im Jahr. „Nach 20 Jahren war es Zeit für einen Relaunch“, erklärt Ludwig Schweiger die Beweggründe für die Umstellung. „Der neue Auftritt stellt uns als Brauerei so dar, wie wir eben sind: regional verwurzelt, mit langer Tradition als Familienunternehmen und einem klaren Ja zur handwerklichen Braukunst.“ Dabei betont Ludwig Schweiger: „Auch wenn die Flaschen ihr Gesicht verändert haben, am Inhalt ändert sich selbstverständlich nichts, darauf können sich unsere Kunden verlassen.“ Die unterschiedliche Farbgestaltung macht die verschiedenen Sorten gut erkennbar. Wichtig war auch die Umstellung der Papiersorte beim Druck, vom alubedampften auf ein natürliches Papier. Mit den neuen Flaschenbeschriftungen stößt die Privatbrauerei Schweiger bereits die zweite Designerneuerung in diesem Jahr an; erst im Oktober hatte die Brauerei eine neue Webseite online gestellt.

Bieretiketten sind wahre Wunderstücke: Sie müssen einerseits kalte Temperaturen und Transportbedingungen überstehen, andererseits in der Flaschenreinigungsanlage leicht und ohne Rückstände zu lösen sein. Diese Eigenschaften erfüllen die neuen Schweiger-Etiketten ohne Probleme. Auf der Bierflasche gibt es in den meisten Fällen drei Etiketten: Brust, Bauch und Rücken. Darauf müssen bestimmte Angaben laut EU-Gesetz stehen, zum Beispiel das Mindesthaltbarkeitsdatum und das Zutatenverzeichnis. Auch Stammwürze und Alkoholgehalt gehören zur Kennzeichnung. Brust- und Bauchetikett der Schweiger-Biere präsentieren die Sorte, während sich auf dem Rückenetikett die meisten Informationen zum Bier finden.

Quelle: Privatbrauerei Schweiger

Zwei Design-Awards für Alpirsbacher Klosterbräu

Bei der Alpirsbacher Klosterbrauerei kommt es immer auf den Inhalt an – aber auch auf die „Verpackung“ wird großen Wert gelegt. Deshalb freut sich die Familienbrauerei aus dem Oberen Kinzigtal auf zwei Design-Prämierungen beim World Beer Award.

Mit dem „Germany Gold Bottle Award“ ausgezeichnet wurden der Alpirsbacher Kleiner Mönch und der Alpirsbacher Schwarzwald Michel. Nach den Goldmedaillen beim World Beer Award und dem European Beer Star als beste Biere der Welt (Alpirsbacher Weizen isotonisch), in Europa (Alpirsbacher Starkbier) und in Deutschland (Alpirsbacher Kleiner Mönch) sowie sieben weiteren  Silbermedaillen räumte die Traditionsbrauerei aus dem Oberen Kinzigtal nun erstmals auch beim Design-Award kräftig ab.

„Wir freuen uns riesig, dass auch die optische Aufmachung unserer hochwertigen Biere bei der Jury des World Beer Awards sehr gut angekommen ist“, kommentiert Brauerei-Chef Carl Glauner die Auszeichnungen. Qualität zeige sich bei Alpirsbacher in vielen Facetten.

Quelle: Alpirsbacher Klosterbräu

Holzfassgelagertes Jahrgangsbier aus der Riegele BierManufaktur: Magnus 17 – Edition Sherry

Unter Craft-Bier-Liebhabern gilt die Riegele BierManufaktur als Geheimtipp. Die Augsburger Bierschmiede ist für seine ausgefallenen Brauspezialitäten bekannt, deren Charakter auf besonderen Hopfen- und Malzsorten sowie auf der schier unerschöpflichen Riegele Hefebank basieren.

Hinter den Kulissen haben sich die Brauer um Braumeister Frank Müller und Biersommelier-Weltmeister Sebastian Priller-Riegele auch 2017 einem Thema gewidmet, das unter Brauern als die Königsklasse gilt: der Holzfassreifung. Das Ergebnis der kommt im Dezember 2017 als limitierte Sonderedition unter dem Namen Magnus 17 auf den Markt. Die in reiner Handarbeit entstandene Kreation ist das dritte holzfassgereifte Jahrgangsbier aus der Augsburger BierManufaktur.

Mit einer auf je 1001 Flaschen limitierten Edition wendet sich die Brauerei an absolute Kenner. Das zeigt auch der Preis dieser Raritäten, der brutto bei 49,00€ für die 0,75l Flasche und bei 19,90€ für die 0,33l Variante liegt.

Die in reiner Handarbeit entstandene Kreation aus der Riegele BierManufaktur ist gebraut und auf Holz gereift für die persönlichen Momente der Entspannung. Versinken Sie in der Komplexität der Aromen und genießen Sie innere Zufriedenheit, wenn das bedeutungsschwere Jahrgangsbier Ihrem Gaumen sanft schmeichelt mit Noten von Rosinen, Nüssen und fruchtigen Beeren.

Die moussierende Perlage von Magnus 17 ist Zeichen für die lange Lagerung in Sherry Fässer der Sorte Cream aus Andalusien. Durch die Auswahl kleiner Fässer entsteht ein besonders großes Verhältnis von Holz zu Bier, das verantwortlich ist für die weinigen Holznoten. Fruchtige Aromen von Beeren in Kombination mit Rosinen und Nuss-Noten lassen die vergangene Sherry-Belegung der Fässer auf der Zunge neu erstehen. Mit 11,5 Prozent Alkohol braucht das Magnus 17 eine warme Genusstemperatur von 20° Celsius, um sein volles Potenzial zu entfalten.

Die Zahl 17 steht für seinen Jahrgang. Nur einmal in der Geschichte wird diese Braukreation 2017 im Riegele Reifekeller ausgebaut und ist dabei streng limitiert auf 1001 Flaschen. 7-Sterne-Braumeister Frank Müller und Sebastian Priller-Riegele, Weltmeister der Biersommeliers, bestimmen den perfekten Moment der Abfüllung, abhängig vom Angels’ Share, also dem Anteil für die Engel, der aus dem Fass verdunstet und die Konzentration erhöht. Dann entsteht Großes, lateinisch: „Magnus“ – Magnus 17.

Quelle: Brauerei S.Riegele

Dinkelacker „Hopfenwunder“ jetzt auch vom Fass

Die Familienbrauerei Dinkelacker aus Stuttgart präsentiert mit dem „Hopfenwunder“ eine  Bierspezialität, die es ab Frühjahr 2018 auch in der Gastronomie frisch vom Fass geben wird. Das Besondere: Durch die nachträgliche Kalthopfung der drei Hopfensorten Amarillo, Cascade und Simcoe sowie der langen Lagerzeit bekommt die Bierspezialität ein außergewöhnliches blumig-fruchtiges Aroma mit feinen Zitrusnoten.

2016 wurde das „Hopfenwunder“ auf dem Brauereifest der Familienbrauerei erstmals ausgeschenkt. Die Begeisterung war so groß, dass es 2017 in der Gastronomie limitiert als Flaschenbier erhältlich war. „Diese positive Resonanz war Anlass, das Hopfenwunder nun auch dauerhaft im Handel aus der Flasche und als Fassbier auf den Markt zu bringen“, erklärt Stefan Seipel, Marketingleiter der Familienbrauerei Dinkelacker.

Mit dem Etikettengenerator von Schwaben Bräu zum individuellen Bierflaschenetiketten

Flaschenetiketten in ausgefallenen Designs, bunten Farben und mit individueller Beschriftung – mit dem Etikettengenerator von Schwaben Bräu, die Traditionsmarke der Familienbrauerei Dinkelacker, können Bierliebhaber ab sofort das Flaschenlayout ihres Lieblingsbieres nach eigenem Gusto gestalten. Auf der Website des Etikettengenerator finden kreative Bierfreunde viele Gestaltungsmöglichkeiten und originelle Vorlagen. Schwaben Bräu ist damit deutschlandweit eine der ersten Biermarken, die ihren Kunden diesen Service für ein noch persönlicheres Biererlebnis bietet.

Ob als originelles Geschenk zu Weihnachten, als Highlight auf der privaten Feier oder als eigenes Hochzeitsbier – der Etikettengenerator von Schwaben Bräu ermöglicht nun das individuelle Biererlebnis für ganz persönliche Anlässe. Die Vorgehensweise ist denkbar einfach und ermöglicht viel kreativen Spielraum: Einfach online bevorzugtes Design sowie Farbe wählen, Wunschtext eintragen und Bild hochladen. Anschließend lassen sich die Etiketten daheim kostenlos ausdrucken oder 20 selbstklebende Etiketten für 6 Euro online bestellen. Wer will, kann diese auch zusammen mit dem Wunschbier ordern und innerhalb von ganz Deutschland direkt nach Hause liefern lassen. „Diese Aktion ist unsere Antwort auf die steigende Nachfrage nach individuellen und persönlich gestalteten Geschenkideen“, erklärt Stefan Seipel, Marketingleiter der Familienbrauerei Dinkelacker. Die etablierte Biermarke Schwaben Bräu aus dem Herzen Stuttgarts, die zur Familienbrauerei Dinkelacker gehört, bietet damit besonders für die anstehende Weihnachtszeit eine tolle Möglichkeit auf ein personalisiertes und zugleich geschmackvolles Geschenk.

Quelle: Schwaben Bräu

Brauerei Gebr. Maisel ist „Hidden Champion 2017“

Die inhabergeführte Brauerei Gebr. Maisel wurde vom Nachrichtensender n-tv und der Maleki Group mit dem renommierten „Hidden Champion Award“ ausgezeichnet. Seit 2011 werden mit dem Mittelstandspreis herausragende mittelständische Unternehmen gekürt, die sich mit ihrer Arbeit um den Erfolg der deutschen Wirtschaft in herausragender Weise verdient gemacht haben.

Dies ist nicht nur eine interessante und erwähnenswerte Biernews, sondern auch habe ich persönlich lange mit dem Thema Hidden Champions gearbeitet und finde diesen Bereich der deutschen Wirtschaft extrem faszinierend. Brauereien gehören zweifelsfrei zu diesen versteckten Meistern ihres Gewerbes und daher ist die Auszeichnung für Maisel umso wichtiger.

Die feierliche Preisverleihung in den fünf Kategorien „Marke“, „Verantwortung“, „Change“, „Vision“ und „Sonderpreis des deutschen Mittelstandes“ fand am 15. November im Rahmen der Euro Finance Week im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt statt. Jury und Kuratorium setzten sich aus erfolgreichen Unternehmensgründern, erfahrenen Geschäftsführern und hochkarätigen Wissenschaftlern zusammen, darunter bekannte Namen wie Beratergröße Roland Berger. In der begehrten Kategorie „Marke“ setzte sich die Brauerei Gebr. Maisel durch gegen die Gesundheitsspezialisten Beurer GmbH aus Ulm (Platz 2) und die fit GmbH aus Hirschfelde in Sachsen (Platz 3), den führenden Hersteller von Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln in Deutschland.

Den ersten Platz begründete die Fachjury mit den Worten: „Die traditionsreiche Brauerei Gebrüder Maisel stellt das weltweit bekannte Weißbier Maisel‘s Weisse her. 2001 verkaufte Maisel 35 Prozent der Anteile an Veltins, 2005 erwarb die Brauerei sie jedoch wieder zurück. Seitdem ist die Marke wieder komplett in Familienhand. Die Inhaber haben die Marke kontinuierlich weiter entwickelt, so haben sie unter anderem den Craft-Beer-Trend vorangetrieben. Die Brauerei hat sich in der hart umkämpften Branche durchgesetzt und fest etabliert.“

Brauereiinhaber Jeff Maisel nahm den Award zusammen mit Marc Goebel (Geschäftsführer Braubetrieb) und Olivier Tost (Leiter Marketing) entgegen. „Wir führen unsere Brauerei schon seit vier Generationen voller Leidenschaft und die Liebe zum Produkt steht für uns seit jeher an erster Stelle“, zeigt sich Jeff Maisel völlig überwältigt. „Die Auszeichnung als ‚heimliche Helden des Mittelstands‘ ist ein Beleg für die ehrliche Begeisterung, mit der wir unsere Marken Maisel’s Weisse und die noch junge Craft-Bier-Linie Maisel & Friends brauen.“ Jeff Maisel betonte darüber hinaus, dass der Award ein Preis für alle Mitarbeiter der Brauerei sei, die in den vergangenen Jahren viel dafür gearbeitet und sich diese Auszeichnung als starkes Team verdient hätten. Mit der hochkarätigen Auszeichnung wird der Brauerei Gebr. Maisel großes Zukunftspotenzial bescheinigt.

Weitere Informationen: www.maisel.com und www.maiselandfriends.com

Quelle: about-drinks

Hello My Name is Helga: BrewDogs limitiertes Double IPA für Deutschland

„Ich bin ein Punk“ – Mit dieser Abwandlung des legendären Zitats launcht die schottische Craft Brewery BrewDog das limitierte Bier Hello My Name is Helga in Deutschland. Das mit Kirsch-Aromen durchzogene Double IPA ist als Limited Edition erhältlich und Teil einer Reihe von insgesamt neun limitierten „Hello My Name is…“ Double IPA Bieren. Jedes Bier dieser Reihe wird mit einer bestimmten Frucht gebraut, mit der jedes der neun ausgewählten Länder in Beziehung steht. Jedes der neun Double IPA ist nur in dem jeweiligen Land als Limited Edition erhältlich. In z.B. den Niederlanden ist der Name dieses limitierten Double IPA „Hello My Name is Lieke“.

Das traditionell bei Konzerten und Festivals gerufene „Helga!“ ist mittlerweile legendär. Diesen Ruf hat die schottische Craft Brewery BrewDog nun in Form eines Bieres unsterblich gemacht: Mit Hello My Name Is Helga launcht BrewDog heute ein limitiertes Bier, das speziell für den deutschen Markt gebraut wurde. Die Brauerei bat seine Fangemeinde in Deutschland einen Namen für das Bier zu suchen und daraus ging Helga als klarer Favorit hervor. Hello My Name Is Helga ist ein mit Kirsch-Aromen durchzogenes Double IPA, eine Biersorte, die mittlerweile symbolisch ist für die stetig wachsende, weltweite Craft-Beer-Bewegung.

Ein Dank an die Fans

Hello My Name Is Helga ist Teil einer Reihe von neun limitierten „Hello My Name is…” Double IPA Bieren, die BrewDog aus Dankbarkeit für seine ‚passionate punks‘ in Deutschland, Frankreich, Finnland, Norwegen, Spanien, Italien, Irland, Schweden und den Niederlanden wie versessen gebraut hat. Jedes Bier wird mit einer bestimmten Frucht gebraut, mit der das jeweilige Land in Beziehung steht. Bei der Namenswahl konnte BrewDog auf die Unterstützung seiner loyalen und lautstarken Fans zählen, um einen für das jeweilige Land relevanten und eindringlichen Namen zu finden.

Als Vorreiter in der Crowdfunding Finanzierung hat BrewDog letzten Monat die fünfte Runde seines rekordbrechenden Crowdfunding-Projekts „Equity for Punks“ gestartet. Die Brauerei plant, 56 Millionen Euro zu sammeln, um die Finanzierung seiner Expansion in Europa und der Welt zu unterstützen. Das limitierte Bier ist nicht nur eine Anerkennung für BrewDogs bestehende deutsche Inverstoren und Fans, sondern auch ein Aufruf, bei der aktuellen Runde mit zu investieren und so Teil der Craft-Beer-Revolution zu werden.

Deutschland, die Wiege des europäischen Bieres

Für BrewDog ist Deutschland, die Wiege des europäischen Bieres, schon lange ein wichtiger Markt. Drei Jahre lang suchte die Brauerei bis sie 2016 endlich den idealen Spot für ihre Bar gefunden hatte – im Herzen von Berlin-Mitte. Die Bar bietet einen abwechslungsreichen Mix verschiedener deutscher Biere, darunter bekannte Größen wie das Bayrische Bier Ayinger. Aber auch kleineren Berliner Brauereien wie Berliner Berg, BRLO und Stone Berlin bietet BrewDog eine Plattform und zeigt damit die Vielfältigkeit der Berliner Bierszene.

James Watt, Mitbegründer von BrewDog, über die deutsche Bierszene: „In Deutschland gibt es seit jeher eine große Leidenschaft und einen tiefen Respekt für Bier. Im Laufe der Jahre haben wir von den alten und neuen deutschen Brauereien viel lernen können und wir fühlen uns weiterhin unglaublich geehrt, wenn wir sehen, wie gut BrewDog bei den Berlinern und im ganzen Land ankommt. Lange wurde nach Helga gesucht und ich kann mit diesem Bier nun endlich sagen, dass sie gefunden wurde. My Name Is Helga ist ein Zeichen der Dankbarkeit an unsere deutschen Fans und wir hoffen, dass wir damit ein Zeichen für die deutschen Craft-Brauereien setzen, die eine neue Dimension zur deutschen Biergeschichte hinzufügen wollen.“

 

Quelle: BrewDog

Neuer Unternehmensfilm der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan

Ein Unternehmensfilm an sich ist nicht unbedingt einen Blogpost in einem Bierblog wert, doch wenn der Film von der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan kommt, sieht die Sache schon ganz anders aus: Dieses kurze Promotion Video ist echt etwas fürs Auge und verkörpert sehr gut die Faszination-Bier und besonders des weltbekannten Weihenstephaner Weißbiers.

Anschauen. Am besten mit einem Bier.

Wie findet ihr den Film? Und wie schmeckt euch das Weihenstephaner Bier?

Gold Ochsen Jahrgangsbier Edition 2017: Finest Barrique Ale

Die Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen braut mit dem „Finest Barrique Ale“ ihr fünftes exklusives Jahrgangsbier. Die Verwendung von vier erlesenen Spezialmalzen, die Vergärung mit feiner Ale Hefe und eine einjährige Einlagerung in Barriquefässern im Felsenkeller der Brauerei lassen diese teakholzfarbene obergärige Starkbierspezialität entstehen. Die Anzahl der von Hand abgefüllten und verkorkten Magnumbierflaschen ist limitiert.

Starkbierkreation aus Ulm

Die neueste obergärige und unfiltrierte Starkbierkreation der Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen ist mit obergäriger Ale Hefe vergoren und misst einen Alkoholgehalt von 8,0 % vol. Auserwählte Zutaten, reichlich Zeit zu reifen und die Handwerkskunst des Gold Ochsen Bierbrauer-Teams unter der Leitung von Stephan Verdi und Bernhard Frey schufen dieses besondere Craft Beer, das streng nach dem Deutschen Reinheitsgebot hergestellt wurde.

Erlesene Auswahl an Hopfen und Malzen

„Eine Komposition aus vier erlesenen Spezialmalzen kombiniert mit einer einjährigen Einlagerung in getoasteten Barriquefässern verleiht dem Gold Ochsen Jahrgangsbier No. 5 ein Malzgerüst mit ausgeprägten Karamellaromen und einen vollmundigen, kräftigen Bierkörper. Ausgewählte Aromahopfensorten, die Vergärung mit einer feinen obergärigen Ale Hefe sorgen beim Finest Barrique Ale für ein beeindruckendes Aromenspektrum mit markanten Bananen-, Honig-, und Schokoladenaromen. Am besten zu genießen in einem bauchigen Glas bei 12 °C Trinktemperatur, dann entfaltet das Zusammenspiel von feinen Vanillenoten bis hin zu dezenten rauchigen Nuancen seinen vollen Charakter“, freut sich der 1. Braumeister Stephan Verdi.

Ein schmackhafter Begleiter für den Festschmaus

Das limitierte Finest Barrique Ale ist ein herrlicher Begleiter zu Rumpsteak und Rinderbraten, aber auch zu süßen Desserts wie Schokoladen- oder Nusstorte. Die süßlich-herben Geschmacksnoten entstehen also nicht etwa durch die Zugabe von Aromastoffen, sondern ausschließlich durch das Zusammenspiel ausgewählter Malz- und Hopfensorten sowie der speziellen Ale Hefe – handwerklich gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516.

Quelle: Brauerei Gold Ochsen

Belgische Bierspezialität von Welde: Jahrgangsbier 9. Edition

Die Braumanufaktur Welde ist erneut besonderen Hopfensorten und einem alten Bierstil auf der Spur. Die mittlerweile neunte Edition des Jahrgangsbiers aus der Plankstadter Brauerei ist eine klassisch-moderne Interpretation eines typischen, ursprünglich wallonischen „Saison”-Bieres. Nach einem Tag harter Arbeit war das selbstgebraute „Saison“ der perfekte Durstlöscher für die Feldarbeiter im französischsprachigen Teil Belgiens. Gebraut haben die Plankstadter Brauer um Braumeister Stephan Dück das helle, obergärige Bier mit Gersten- und Weizenmalz, und mit den beiden, für belgische Biere typischen, Aromahopfensorten „Golding“ und „Challenger“. Für eine weitere besondere Geschmacksintensität sorgt eine spezielle Bierhefe. Die moderne Interpretation des „Saison“ aus dem Hause Welde ist jetzt im Handel.

Das „Saison“ oder „Farmhouse Ale“, wie diese Bierspezialität auch genannt wird, war gegen Ende des vergangenen  Jahrhunderts nahezu ausgestorben. Der Name des Bieres leitet sich von seinen Herstellern ab: Die belgischen Feldarbeiter – die „Saisonniers“ – brauten in der weniger arbeitsreichen und kühlen Winterzeit ein helles Bier, um im Sommer eine gute bierige Erfrischung zu haben. Schließlich war „gekochtes“ Bier für Jahrhunderte auch in Europa im Gegensatz zum Wasser unbedenklich genießbar, weil Keime & Co. im Brauprozess abgetötet wurden. Die wallonischen Bauern nutzen außerdem den Treber – die festen Malzbestandteile, die beim Brauen zurückbleiben – als nährstoffreiches Winterfutter. Ursprünglich wurde das Bier stark gehopft, um es haltbarer zu machen. Für einen fruchtigeren, süßeren Geschmack gab man Gewürze und Honig dazu.

Auch die Hefe macht das Bier

Das Welde-„Saison“ komme ohne die Gabe von solchen Zusätzen aus, es erhalte sein außergewöhnliches Aroma aus den Hopfendolden, dem Gerstenmalz – aber auch aus der besonderen Hefe, erklärt Dück. Denn diese lange Zeit unbekannten einzelligen Lebewesen sind nicht nur für die alkoholische Gärung und die Entwicklung von Kohlensäure zuständig, sie sind auch wichtig für den Geschmack.

Das Vorhandensein von Hefe im Bier wurde bereits Ende des 17. Jahrhunderts mit der Entwicklung des Mikroskops nachgewiesen. Jedoch lagen ihre spezifischen Eigenschaften und ihr großer Einfluss auf Bier und andere Lebensmittel noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts im Dunklen. Deutsche und französische Wissenschaftler wiesen erst in den 1830er Jahren das Vorhandensein des „Zuckerpilzes“ nach. 1883 isolierte der Däne Emil Christian Hansen erstmals eine Hefezelle und züchtete die erste Reinkultur einer Bierhefe.

Hefe macht Craft

Erst seit rund 130 Jahren wird Hefe gezielt zur Gärung eingesetzt. Die unglaubliche Vielzahl ihrer Aromen macht die Hefe gerade in der Craft Beer Szene mittlerweile zu einem wichtigen Geschmacksgeber. Heute nutzen die Brauer auch diese für die alkoholische Gärung verantwortlichen, hochaktiven und komplexen Mikroorganismen, um unterschiedliche Geschmacksnoten im Zusammenspiel mit Hopfen, Malz und Wasser zu erreichen. Für die Aromen des jeweiligen Hefestammes sind Stoffwechselprodukte verantwortlich, die die Hefezellen während der alkoholischen Gärung freisetzen. Bekanntes Beispiel dafür ist der oft leicht bananige Geschmack von Hefeweizen: er beruht auf der obergärigen Hefe.

Für das neue Jahrgangsbier nutzten die Welde-Brauer die für belgische Biere typische „Saison-Hefe French Style“. Seinen trockenen Körper erhalte das Bier ebenso wie seine Spritzigkeit von dieser speziellen Hefe, erklärt Welde-Braumeister Dück. Die Hefe habe, einfach ausgedrückt, einen besonders großen Hunger und vergäre jedes Zuckermolekül, das sie finden könne – mit der Folge, dass das Bier trocken sei und einen höheren Alkoholgehalt von sieben bis acht Prozent Volumenalkohol aufweise, so Dück weiter. Auch für den typischen zart-pfeffrigen Geruch der Bierspezialität sei die Hefe maßgeblich verantwortlich.

Eine neue Biererfahrung

„Ich habe mit unserem neuen Jahrgangsbier tatsächlich das erste Mal ein ‚Saison‘ probiert. Das Bier bekommt durch die Hefe einen ganz eigenen Geschmack. Für mich eine tolle neue Biererfahrung“, berichtet Welde-Chef Hans Spielmann. Sohn Max Spielmann, seit April im Unternehmen, hat ein besonderes Faible für alte Biersorten und probierte im vergangenen Jahr ein „Saison“ in Belgien. Er war so begeistert davon, dass er Stephan Dück vorschlug, den selten gebrauten Bierstil mit dem charakteristischen Hefeprofil bei Welde zu brauen. Das passte gut, denn Dück hatte bei seiner jährlichen Hopfensuche bereits die Hopfensorten „Golding“ und „Challenge“ im Auge, die im Westen Flanderns angebaut werden. So konnte zusammen kommen, was zusammen gehört – und das belgische „Saison“ Einzug in die Kurpfalz halten. Auch Braumeister Dück ist begeistert vom Ergebnis: „Das ist ein trockenes Bier geworden, mit einer ganz feinen Süße, schlank und mit viel Charakter“, beschreibt der Biersommelier die neue Bierkreation aus dem Hause Welde. Er sei sicher, dass er mit dem neuen Jahrgangsbier, dem viele Wochen kältegreiften Resultat seines Ausflugs in die faszinierende Bierkultur unseres Nachbarlandes, die Biergenießer in der Region erfreue.

Info: Welde Jahrgangsbier 9. Edition, Belgien

Mit belgischem Hopfen „Challenger“ und „Golding“, Saisonhefe „French Style“ und Gersten- und Weizenmalz. Vol.Alc. 7,8%; IBU 35. 0,75l Champagnerflasche, 1,5l Magnum-Flasche im Geschenkkarton. Ab sofort verfügbar im gut sortierten Getränkehandel oder im Onlineshop auf shop.welde.de.

 

Quelle/Bildquelle: Weldebräu