BrewDog eröffnet virtuelle Bars

Das Herz und die Seele von BrewDog ist die Community, die BrewDog gemeinsam groß gemacht hat. Das sind über 130.000 Teilhaber des Unternehmens, die Equity Punks, ebenso wie alle Fans und Stammgäste jeder einzelnen BrewDog Bar weltweit. Eine Gemeinschaft von Bierfans, offen für alle.

Nachdem die meisten Bars weltweit, auch in Großbritannien und Deutschland, Ende vergangener Woche geschlossen haben, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sollte diese Gemeinschaft dennoch die Möglichkeit haben zusammenzukommen – ohne sich gegenseitig zu gefährden. Denn zusammen sein, wenn auch nur virtuell, ist jetzt wichtiger denn je.

102 virtuelle Bars mit Biertastings, Livemusik und Pub Quizzes

Deshalb werden die neuen Online-Bars jede einzelne der 102 BrewDog Bars und Restaurants nachbilden, um so den Fans und Gästen der lokalen Bars die Möglichkeit zu geben, weiterhin virtuell mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben. Genau wie sonst auch, aber eben mit „eingebautem Sicherheitsabstand“. Während der gemeinsamen Sessions wird es Biertastings, Livemusik, Comedy und virtelle Pub Quizzes ebenso geben, wie Masterclasses, Q&As und viele weiter Gäste befreundeter Brauereien, sowie aus Kultur und Gesellschaft.

„Gemeinschaftlich Großes zu bewegen, war schon immer der absolute Kern unseres Unternehmens. Die Rolle, die diese Gemeinschaft und auch Bier in unserer Gesellschaft spielen, ist jetzt wichtiger denn je. Unsere Online-Bars werden ab diesen Freitagabend geöffnet sein. Wir planen eine Reihe von spannenden Sessions mit Gästen von befreundeten Brauereien, Online-Tastings, Comedy und Musik. Wir freuen uns darauf, Euch alle willkommen zu heißen und gemeinsam virtuell anzustoßen“ betont BrewDog-Mitgründer und Captain James Watt.

Die virtuellen Bars sind geöffnet

Die Online Bars sind seit dem 27. März geöffnet und jeder ist herzlich dazu eingeladen dabei zu sein. Alle weiteren Informationen zu den Online Bars gibt es auf den Social Media Kanälen von BrewDog Deutschland und der einzelnen deutschen Bars:

Das Restaurant DogTap Berlin in Mariendorf und die BrewDog Bar Berlin Mitte bieten auch weiterhin alle Biere und Speisen als Take Away und Lieferservice an. Für Selbstabholer gibt es 30% Rabatt.

Quelle: BrewDog

Drei Biere erweitern das Dinkelacker Sortiment: Wulle Pils, Schwaben Bräu Alkoholfrei und Schwaben Bräu Pils

Auf INTERGASTRA hat die Stuttgarter Familienbrauerei Dinkelacker drei Neuheiten präsentiert: Wulle Pils, Schwaben Bräu Das Alkoholfreie und Schwaben Bräu Das Pils.

Wulle Pils

Die Kultmarke Wulle wurde vor mittlerweile zwölf Jahren wieder zum Leben erweckt – nach 37 Jahren Marktabstinenz. Mit Wulle Pils kommt nun die zweite Sorte von damals zurück auf den Markt. „Unser Anspruch ist es, den Menschen mit Wulle Pils ein ganz besonderes Bier mit einer Rezeptur zurückgeben, die sich stark am Ursprung der Marke orientiert. Deswegen haben unsere Braumeister neben den alten, überlieferten Rezepturen auch ihre gesamte Handwerkskunst in die Waagschale geworfen“, berichtet Stefan Seipel, Marketingleiter der Familienbrauerei Dinkelacker. Das Ergebnis: ein ehrliches, kräftiges und hopfenwürziges Pils, das sich bewusst vom mild-frischen Vollbier Hell unterscheidet und sich auch von den üblichen Pils-Bieren des Marktes deutlich abhebt. „Auch der zweite Klassiker der Marke Wulle hat einen hervorragenden Trinkfluss und kann von den Konsumenten direkt aus der beliebten 0,33 l Bügelflasche getrunken werden“, so Seipel weiter. 

Schwaben Bräu Das Alkoholfreie

Kalorienarm, bekömmlich, nährstoffreich und obendrein noch lecker: Alkoholfreies Bier liegt voll im Trend. In Gaststätten, Biergärten oder bei Geschäftsessen ist die alkoholfreie Alternative beliebt – und das nicht nur bei Autofahrern. Grund dafür ist unter anderem ein verändertes Fitness- und Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher. Für Sporttreibende ist der Durstlöscher ideal, um den Körper mit Mineralstoffen, Kohlenhydraten und Vitaminen zu versorgen. Auch die Familienbrauerei Dinkelacker folgt dem Trend zu alkoholfreien Bieren und bietet mit dem Neuprodukt Schwaben Bräu Das Alkoholfreie eine naturtrübe Spezialität an. Über ein spezielles Verfahren wurde einem aufwändig eingebrauten und unfiltrierten Kellerbier schonend der Alkohol entzogen. „Das Ergebnis wird nicht nur Liebhaber alkoholfreier Biere überzeugen, sondern auch den anspruchsvollen Bierkenner dazu verleiten, ab und an zur alkoholfreien Variante zu greifen“, ist sich Seipel sicher. Es ist süffig, malzaromatisch und vollmundig mit einer angenehm feinherben Note im Abgang. 

Schwaben Bräu Das Pils

Bei der dritten Neuheit aus der Familienbrauerei Dinkelacker ist der Name Programm: „Das Pils“ aus der Bügelflasche. „Wenn es ein Pils in die Spezialitäten-Range von Schwaben Bräu schafft, muss es etwas ganz Besonderes sein“, bemerkt Stefan Seipel. Beste Zutaten wie edle Hopfensorten und regionale Braumalze, gepaart mit der Leidenschaft der Braumeister, haben ein goldgelbes Bier mit feinporiger Schaumkrone hervorgebracht. Sein besonderer Geschmack mit angenehmer Hopfenbittere, schlankem Körper, einem süffigen Haupttrunk und einem aufgezogenen Malzflavor zeichnen diese Bierspezialität aus. 

Quelle/Bildquelle: Dinkelacker-Schwaben Bräu

Die Berg Bier-Tour ist nun vom ADFC zertifiziert

Liebliches Taubertal, Albtäler und nun auch Berg Bier-Tour. Drei Fernradwege über 100km, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) zertifiziert wurden. Dieser klassifiziert Radfernwege und vergibt für ihre Qualität Sterne. Je höher die Anzahl der Sterne, desto mehr Qualität wird Radreisenden auf der Strecke geboten. Seit der offiziellen Einweihung der Berg Bier-Tour im Mai 2017 kann sich jeder von der Fülle an Qualität der Berg Bier-Tour überzeugen. Kein Wunder, dass der ADFC nun die Berg Bier-Tour mit 4 von 5 möglichen Sternen auszeichnete, denn das Gemeinschaftsprojekt der Städte Ehingen, Münsingen, dem Alb-Donau-Kreis und der Berg Brauerei glänzt mit toller Beschilderung, schönen Wegen, reizvoller Natur, prämierten Sehenswürdigkeiten und ebenso ausgezeichneter Gastronomie entlang der Strecke.

Wegbeschilderung der Berg Bier-Tour

Ab auf die Alb!

Die 112 km lange, voll ausgeschilderte 2-Tages-Rundtour führt die Radler von Berg über die Bierkulturstadt entlang des Ur-Donautals vorbei am UNESCO-Weltkulturerbe, der Karsthöhle Hohler Fels bis zum Blautopf. Durch das Tiefental und vorbei an der Sontheimer Höhle kommt man hinauf auf die  Albhochfläche, durchquert den ehem. Truppenübungsplatz und gelangt über das Biosphärenzentrum nach Münsingen. Nach fast 62 km endet der erste Tag auf denen der Radler neben der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten bei einer ebenso großen Vielzahl an herrlichen Einkehrmöglichkeiten pausieren kann, die im Biergarten, auf der Terrasse oder im Gastraum für die leibliche Stärkung sorgen.

Hinab durch’s Tal!

Der zweiten Tag der Berg Bier-Tour verläuft durch das burgenreichste Tal Deutschlands, das 2019 zum Naturwunder prämierte Großen Lautertal. Zahlreiche Burgruinen laden zum Besteigen und Befahren ein. Ab der Donaumündung der Lauter ist die Donau für die restlichen 17 km ständiger Begleiter der Radler bis nach Berg. Unterwegs kommt man an Feldern vorbei, auf denen Braugerste wächst und Mühlen, in denen die Gerste fürs Berg Bier verarbeitet wird. Ab Münsingen und im Lauter- und Donautal sorgen Gastronomen mit jahrhundertelanger Tradition für herrliche Einkehrmöglichkeiten für die Fahrradfahrer.

Weitere Info zur Radtour: bergbiertour.de

Abstimmungsphase für die Wahl der Baden- Württembergischen Bierkönigin

Nachdem im vergangenen Jahr erstmalig die „Baden- Württembergische Bierkönigin“ gesucht und in Form von der 24-jährigen Laetitia aus Eggenstein- Leopoldshafen auch gefunden wurde, stehen nun 16 junge Frauen bereit, die Krone zu erben.

Am 3. Mai 2020 wird auf dem 82. Stuttgarter Frühlingsfest ein Stabwechsel stattfinden und die Regierungszeit der „Baden-Württembergischen Bierkönigin 2020/2021“ beginnen. Der Baden-Württembergische Brauerbund e.V. rief in den sozialen Medien kommunikationsfreudige Bierliebhaberinnen auf, sich für das exklusive Amt zu bewerben. Rund 150 Bewerbungen, somit mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, sind eingegangen. Die 16 vielversprechendsten Kandidatinnen wurden bei einer internen Runde auserwählt und stehen nun auf www.bierkoenigin-bw.de zur Abstimmung bereit.

„Wir sind über die Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen und vor allem mit unseren 16 Auserwählten sehr glücklich. Es ist eine bunte Mischung an vielfältigen Bierliebhaberinnen geworden, die quasi das ganze Bundesland abdecken. Vom Rhein-Neckar-Kreis über Heidenheim bis nach Waldshut ist fast jede Ecke dabei.“, verkündet der Leiter der Presse- und Öffentlichkeits- arbeit des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Denni Föll. „Jetzt dürfen die Menschen vor den Bildschirmen entscheiden, wer es in das Finale schafft. Jeder User besitzt bis zum 23. März 2020 täglich je eine Stimme, die abgegeben werden kann.“, betont Föll. Nach Ende der Abstimmungsphase werden die Klicks ausgewertet und die daraus resultierenden acht Finalkandidatinnen ab dem April 2020 näher vorgestellt.

Bei der Finalveranstaltung am 3. Mai 2020 werden die Finalistinnen, wie bereits im letzten Jahr, mittels unterhaltsamer Aufgaben sowie einem kleinen Wissenstest von einer Jury bewertet. Noch am gleichen Tag wird die „Baden-Württembergische Bierkönigin 2020/2021“ mitsamt ihrer als Verstärkung sowie Vertretung fungierenden „Baden-Württembergischen Bierprinzessin 2020/2021“ gekrönt und im Göckelesmaier Festzelt in Stuttgart der Öffentlichkeit präsentiert.

Weitere Informationen zur „Baden-Württembergischen Bierkönigin“ gibts auf www.bierkoenigin-bw.de.

Foto: BaWü Brauerbund

ARTS & CRAFTS Genuss- und Lifestylefestival 2020 in Bayreuth

Unsere Freunde vom Liebesbier, Maisel & Friends und der Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt in Bayreuth veranstalten auch dieses Jahr wieder das „ARTS & CRAFTS Festival“ am Freitag, 27. März von 18-24 Uhr sowie Samstag 28. März von 14-23 Uhr.

Beim zweiten „ARTS & CRAFTS Festival“ heißt es wieder: Probieren, Shoppen, Tanzen! Zahlreiche Aussteller, Manufakturen, Start-ups sowie Brauereien aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, Belgien und Polen sind zu Gast in Bayreuth. Es gibt handgemachte Produkte, ausgefallene Biere und Spirituosen, leckere Kaffee- und Getränkespezialitäten sowie einzigartige Kunstwerke zu entdecken und zu probieren. Neben Live-Kalligrafie und Live-Lettering wird Graffitikünstler und Illustrator Sebastian Lohmaier alias „KL52“ im Brausaal ein Bierfass gestalten, das im Anschluss vom Meistbietenden ersteigert werden kann. Im Festivalatelier bringt Lars P. Krause vom Douze Printshop das stylische Festivalmotiv mit Siebdruck auf unterschiedliche Materialien. Auch für das kulinarische Wohl ist gesorgt: Die Besucher können von Burger bis Eis ganz besondere Leckereien verkosten.

Ein Höhepunkt des Festivals ist die Präsentation des neuen, limitierten BrewBQ-Biers: Das Maisel & Friends Smoky IPA – gebraut mit Grillweltmeister Don Caruso. Beim Festival gibt es erstmals passend dazu eine „BBQ-Area“ mit Grill-Masterclasses und gegrillten Spezialitäten. 

Hier eine Übersicht aller Aussteller

Brauereien
Food & CO.

Und das besten für alle Besucher: Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: Arts & Crafts I Genuss- und Lifestylefestival

Qualitätszeichen Baden-Württemberg für Alpirsbacher

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei hatte auf der Intergastra Messe 2020 einige Neuigkeiten dabei: so ist Alpirsbacher nun die erste Brauerei in der Region Nordschwarzwald und erste Brauerei in Baden-Württemberg mit überregionaler Distribution deren Biere (das Kloster Helles und Kloster Stoff) das Qualitätszeichen Baden-Württemberg tragen.

„Mit dem Einstieg in die Nutzung des Qualitätszeichens Baden-Württemberg bei diesen neuen Biersorten setzt die Klosterbrauerei auf die Stärkung regionaler Wirtschaftsstrukturen und nutzt damit das eindeutige Profil der Biere im Hinblick auf Produktqualität und Herkunft der Rohstoffe. Mit allen Sinnen ist somit bei diesen neuen Biersorten das Zusammenspiel zwischen regionalen Erzeugern, regionalem Brauhandwerk und dem klaren Bekenntnis zur eigenen Region erlebbar“, lobte Baden-Württembergs Agrar- und Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) bei der Abfüllung der ersten Biere in Alpirsbach.

Der Minister ergänzte, beide Biersorten der Alpirsbacher Klosterbrauerei würden ausschließlich Zutaten aus Baden-Württemberg enthalten und damit für eindeutige Heimat stehen. „Und für ein Bekenntnis zur baden-württembergischen Landwirtschaft“, ergänzte er. An die zertifizierten Rohstoffe Hopfen und Gerste werden bei deren Produktion hohe Anforderungen an die Fruchtfolge gestellt. Außerdem müssen Feldrandstreifen für Insekten und Kleintiere in den Anbaugebieten vorhanden sein, was angesichts des Bienen- und Insektensterbens zum Umwelt- und Klimaschutz beiträgt. Auch das Malzen erfolgt nach strengen Kriterien. Bei den Alpirsbacher Bieren ist zudem das „berühmte Brauwasser“ aus den eigenen Quellen im Naturschutzgebiet.

Das Qualitätszeichen des Landes Baden-Württemberg ist ein Gütesiegel für Produkte, die nach besonderen produktspezifischen Anforderungen erzeugt und verarbeitet werden. Diese gehen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Das Qualitätszeichen erleichtert Verbrauchern, qualitativ hochwertige Produkte zu erkennen. Das Zeichen steht für gesicherte hohe Qualität, für Produkte, die aus umweltbewusster und kontrollierter Pflanzenproduktion stammen und für Produkte, welche die Anforderungen an die Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ erfüllen.

Besonders erfreut zeigte sich Minister Hauk darüber, dass Alpirsbacher ein Helles braut. Dies sei kein typisches Bier für Baden-Württemberg, schmecke jedoch „angenehm und süffig“. Ohnehin beobachtet der Minister den Trend zu vom Geschmack her „gefälligeren Bieren“. Auch der Kloster Stoff schmecke ihm „ganz hervorragend“ und sei „ein tolles Produkt“. Lebensmittel mit Qualitätszeichen seien „etwas Besonderes“ und würden „über andere hinausragen“. Gute Produkte hätten ein gutes Zeichen verdient; das Qualitätszeichen, das nach einem Durchhänger wieder einen Run erlebe, sei auch nichts für „Low-Price-Produkte“.

Aus „regionaler Verbundenheit“ habe Alpirsbacher die nicht einfache Zertifizierung zum Qualitätszeichen angegangen, die fast so aufwändig wie die Bio-Zertifizierung sei, erklärte Brauerei-Chef Carl Glauner. Er sieht darin auch einen Impuls für die heimische Landwirtschaft, deren Produkte oft nicht so beachtet werden wie jene der Industrie. Außerdem passe das Qualitätszeichen ideal zu den Werten der Brauerei. „Wir tun, was wir für richtig und wichtig halten, stehen auch in schwierigen Zeiten zu unseren langjährigen Partnern, nehmen die Bedürfnisse der Menschen ernst, weshalb uns nachhaltig stabile Strukturen wichtiger sind als schneller Profit. Der respektvolle Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern steht für uns an erster Stelle und wir stehen für einen persönlichen, langfristig orientierten und verantwortungsvollen Unternehmensstil.“

Geschäftsführer Markus Schlör ist davon überzeugt, dass das Qualitätszeichen Baden-Württemberg den erfolgreichen Produkten Kloster Helles und Kloster Stoff „einen Schub geben“ wird. Die Aufmerksamkeit der Verbraucher werde erhöht und Produzenten aufgewertet. Markus Schlör ist gespannt, was sich bei den beiden Produkten durch das Zeichen am Markt bewegt, zumal Regionalität bei Handel und Verbrauchern immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Quelle: Alpirsbacher Klosterbrauerei

Bierige Erlebnisse auf der CMT 2020 in Stuttgart

HopfenLiebe war auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart unterwegs. Dass Bier nicht einfach nur Bier ist, sondern auch mit Kultur und Genuss zu tun hat, erkennen heutzutage immer mehr Regionen und Tourismusverbände. Deshalb gibt es in diesem Zusammenhang auch immer mehr Bier-Erlebnisse zu entdecken. 

Hier ein paar erwähnenswerte “bierige” Urlaubsregionen bzw. Ausflugstipps, die wir auf der CMT angetroffen haben:

Am Stand der Urlaubs- und Ausflugsregion Donaubergland, war die Brauerei Hirsch aus Wurmlingen bei Tuttlingen anzutreffen. Passend dazu, wurde auch die Region DonauBierland vorgestellt, welche Bier-Erlebnisse aus der Region rund um die Donauversickerung vorstellte. Hier konnte man heute das Pils und die Weiße probieren, sehr lecker und ein sehr geselliger Stand. Im DonauBierland gibt es noch einige andere interessante Bier-Erlebnisse, wie z.B. ein Bier-Menü oder eine Brauerei-Führung. 

Natürlich bieten auch andere Brauereien Bier-Erlebnisse an. Auf der Messe war z.B. die Rothaus Brauerei präsent um die Rothaus Erlebniswelt im Schwarzwald zu promoten oder auch die Schönbuch Braumanufaktur, die eine Erlebnistour in ihrere Brauerei in Böblingen anbietet. 

Die Brauerei Berg haben wir bei den regionalen Fahrradtouren entdeckt, denn in Ehingen gibt es die Berg-Bier-Tour und den Bierwanderweg. Darüber haben wir bereits berichtet.

Auch die Stadt Spalt aus Mittelfranken wirbt mit ihrer regionalen Brauerei und Bier-Erlebnissen, wie z.B. die Brauerei-Führung. Auch kann man hier im Biermuseum sein eigenes Bier brauen und bekommt es nach der Gärung zugeschickt.

Insgesamt war es sehr spannend die Verbindung zwischen Regionalität, Reisen und Bier zu entdecken. Und wir haben schon den ein oder anderen Plan für einen bierigen Ausflug dieses Jahr geschmiedet.

Habt ihr auch Tipps für bierige Reisen?

Brauerei Schimpf Bockbier

Das heutige Bockbier kommt von der Brauerei Schimpf  aus Remmingsheim bei Rottenburg am Neckar und ist eine Bierspezialität, die traditionsgemäß  im Frühjahr zwischen April und Juni sowie zur Weihnachts- und Neujahrszeit gebraut wird. Die Brauerei verwendet dazu die traditionelle Familienrezeptur. 

Durch den etwas höheren Alkoholgehalt treten die Malz- und Hopfenaromen in den Vordergrund. Das Schimpf Bockbier hat eine Stammwürze von 18 %, Bittereinheiten von 18 BE und 7,2% vol. Alkohol. Am besten entfalten sich die Aromen bei 6-8 °C Trinktemperatur. 

Als Malzsorten werden regionales Pilsner Malz verwendet und als Hopfensorten kommen Tettnanger Herkules, Perle, Select & Rottenburger vom Bodensee zum Einsatz. 

Das Bockbier von Schimpf kommt in einer traditionellen Bügelflasche und hat im Glas eine goldgelbe Farbe mit einer hellen Schaumkrone. Der Geruch ist leicht zitronig, der Antrunk eher säuerlich und frisch. Es schmeckt leicht malzig ist sehr süffig.

Brouwerij Homeland Spelt

Heute gibt es ein Bier aus den Niederlanden, genauers gesagt von der Brouwerij Homeland aus Amsterdam: Das Brouwerij Homeland Spelt. In Amsterdam habe ich einige Jahre gelebt und deshalb habe ich zu niederländischen Bieren eine ganz besondere Beziehung. Die Bierszene in Amsterdam ist faszinierend und daher ist es mir heute eine grosse Freude das Homeland Spelt vorzustellen.

Die Homeland Brewery wurde 2016 von Joost Carlier und Koen Vollaers gegründet und hat sich in der Amsterdamer Bierszene gut etabliert. Die Brauerei hat heute schon eine Kapazität von 2000 Hektolitern pro Jahr und ernsthafte Expansionspläne.

Als Liebhaber purer Aromen und Düfte haben die Braumeister Wietse Postma und Erik Spratte ehrliche Biere ohne künstliche Zusätze kreiert, die besonders in Amsterdam immer mehr Menschen begeistern. Im vergangenen Jahr wurde das Team mit Bart Maes, Unternehmer und Nachfahre der alten Limburger Brauerei Maes, erweitert. 

Die Homeland Amsterdam Brewery befindet sich in der Offiziersloge der ehemaligen Marinewerft in der Kattenburgerstraat, mitten im Herzen Amsterdams, neben dem berühmten Scheepvaartmuseum, wo bereits vor Jahrhunderten die Bierfässer für die VOC-Schiffe rollten. Es gibt eigentlich keinen besseren Ort für eine Amsterdamer Brauerei und ein Besuch lohnt sich allemal.

Wie der Name schon verrät ist das Homeland Spelt (niederländisch für Dinkel) ein Dinkelbier. Im Glas ist ein nahezu klares goldenes Bier mit weißer Schaumkrone zu sehen. Es riecht malzig und nach grasigem Hopfen. Der Geschmack ist leicht süß und erinnert sehr an körnigen Dinkel. Es schmeckt auch annehmen würzig hefig und hat eine sanfte Bittere.  Ein insgesamt angenehm leichtes und sehr süffiges Bier. 

Dieses Bier ist eine tolle Alternative zu einem holländischen Pils, am besten wenn man dabei auf einem kleinen Boot durch die Grachten Amsterdams schippert…

Berg Brauerei Weizenbock

Wer Weizenbier und Bockbier mag, der wird einen Weizenbock wie den von der Berg Brauerei lieben. Wie alle Biere der Berg Brauerei wird auch der Weizenbock im offenen Gärbottich gelagert und die aufsteigende Hefe wird während der Gärung mit einem großen Sieblöffel abgehoben und in den nächsten Sud gegeben.

Für den Berg Weizenbock werden neben dem klassischen Weizen- und Gerstenmalz auch Weizencaramelmalz und Cara-Spezialmalz zugegeben. Dadurch bekommt er die schöne Farbe und den angenehmen Geschmack. Als Hopfen wird Tettnanger Perle verwendet, welcher wie auch das Getreide in der Region angebaut wird. 

Daraus wird ein Bier mit reichem Aromenspektrum und einer Stammwürze von 16,4 Prozent sowie 7,1 % vol. Alkohol.
Im Glas strahlt der Weizenbock schön gelb und hefig-trüb. Auf dem Bier thront eine schöne Schaumkrone. Er riecht wunderbar bananig, wie es für einen Weizenbock sein soll. Mit dem ersten Schluck entfaltet der Weizenbock seine volle Power und ist wunderbar vollmundig. Im Geschmack kommt wieder die Banane durch, leicht süß und etwas Nelke. Insgesamt ein toller Weizenbock der trotz seiner Fülle sehr süffig ist.